Dürfen Pflegedienste mit einem Steigerungsfaktor abrechnen?

2 Antworten

Die Krankenkasse, bzw. die Pflegekasse, hat recht. In der Pflege erstattet eine Privatkasse nach dem Vertrag, den sie mit dem Patienten geschlossen hat. In diesem Vertrag ist geregelt dass es eine Gebührentabelle gibt die festlegt, wieviel für nichtärztliche Leistungen gezahlt wird. Einen Steigerungsfaktor gibt es da nicht.

Etwas anderes ist es, wenn ein Arzt die Behandlung eines Privatpatienten nach GOÄ berechnet. In dieser Gebührenordnung gibt es den Einfachsatz, der mit 2,3 multipliziert wird, was dann in etwa dem Satz der gesetzlichen Krankenkasse entspricht.

das ist eben PKV.

Wärst du in einer GKV hättest du dieses Problem nicht. Denn dort gibt es festgelegte gedekelte Honorare für die Leistungen.

Und ein Pflegedienst kann laut Versorgungsverträgen bei PKV Versicherten eine Steigerungsfaktor berechnen.

Dass deine PKV dies ablehnt liegt wohl an deinen Verträgen mit der PKV.

https://www.pbeakk.de/leistungen/grundversicherung/mitglieder-b.html

Arbeitsunfall anerkannt, aber Verletzungsfolgen abgelehnt

Hatte im Frühjahr 2010 einen Arbeitsunfall, habe mir beim herabsteigen von einem Absatz das Knie verdreht, dabei spürte ich, wie sich im Knie etwas "zerlegt" hat.

Ich war am gleichen Tag beim Durchgangsarzt, der eine Patellaluxuation diagnostizierte. Ich war dann eine Woche krank geschrieben. und in den folgenden 4 Wochen mehrfach beim D-Arzt in der Sprechstunde.

Beim 4. Besuch eröffnete man mir plotzlich das es kein Arbeitsunfall sei, weil ich ja nicht aufs Knie gefallen bin und ich solle entweder privat bezahlen oder mir einen anderen Arzt suchen, der mich auf Kassenkosten behandelt.

Dies habe ich dann auch getan und nach einigen Wochen einen Termin beim Orthopäden bekommen. Es folgten mehrer Untersuchungen, MRT etc. und im Juli wurde ich dann operiert und der Innenmeniskus wurde entfernt. Die Aussage des Operateurs war hinterher: er war total zerfetzt.

Ich bekam dann im August, mitten in der Gesundungsphase Post von der Berufsgenossenschaft. In diesem Bescheid wurde mein Arbeitsunfall abgelehnt und die Krankenkasse ist zahlungspflichtig.

Als dummer Normalo nimmt man so einen Bescheid hin.

Im Frühjahr 2011 legte ich dann nach vielen Internetrecherchen Widerspruch gegen diesen Beschid ein und dies wurde auch nach SGB anerkannt, von wegen unrichtiger negativer Bescheid.

Man prüfte wieder und ich bekam erneut die Aussage es liegen keine neuen Erkenntnisse vor.

Gegen diesen Bescheid legte ich erneut Widerspruch ein, u.a mit der Begründung Fehldiagnose des D-Arztes und mit der Frage, ob die D-Ärzte angewiesen sind Arbeitsunfälle abzulehnen.

Und nun: plötzlich wird der Arrbeitsunfall anerkannt! Allerdings nur die erst Woche Krankschreibung. Die Verletzung, als der kaputte Meniskus wird nicht als Unfallfolge anerkannt, weil ja dieser erst 4 Monate später bei der OP diagnostiziert wurde.

Ich bin ratlos: ein anerkannter Arbeitsunfall, aber die Verletzung wird abgelehnt.

Wie schaff ich es, das der Meniskusschaden anerkannt wird??

Welche MdE müsste hier vorliegen?

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Arbeitslosengeld bei Änderung der Krankheit nach 6 Wochen

Hallo zusammen,

meine Frau hatte vor einigen Wochen einen schweren Autounfall und waR deshalb für 6 Wochen krank/vermittlungsunfähig. Nach den 6 Wochen wurde Sie wegen einer Entzündung (OP- Termin ist bereits terminiert) erneut krankgeschrieben (Neue Krankmeldung)

Heute haben wir die Information vom Arbeitsamt bekommen, dass Ihre Ersatzleistungen nicht mehr über das Arbeitsamt beglichen wird, da Sie nun länger als 6 Wochen krank ist.

Wie verhält sich dies nun weiter?

Erhält Sie von der Krankenkasse eine Ersatzleistung in Form von Krankengeld oder gibt es hier Probleme, da sich die Krankheit geändert hat? Darf das Arbeitsamt die Leistungen einschränken, wenn sich doch der Grund des Krankschreibens geändert hat?

M.d.B. um qualifizierte Rückmeldung

LG

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Beschäftigung als Minijob oder Gleitzone hinsichtlich der Krankenversicherung besser?

Hallo Gemeinde,

ich hätte ein Frage die meine Krankenversicherung betrifft.

Ich, Student, bin bis jetzt über einen verbeamteten Elternteil privat bei der DEBEKA versichert. Bald werde ich 25 und muss mich somit selbst privat versichern. Ich habe die Zusage für einen Werkstudentenjob und hab nächste Woche einen Termin um Unterlagen abzugeben und die Studenzahl, die ich arbeiten möchte, anzugeben (Ich kann also wählen ob ich mehr oder weniger als 450 € Brutto im Monat verdienen möchte). Bisher war es für mich am besten max. 450 Euro zu verdienen um so die Abzüge gering zu halten. Besteht die Möglichkeit sich durch eine Beschäftigung in der Gleitzone über den Arbeitgeber bei einer gesetzlichen Krankenkasse versichern zu lassen? Dadurch müsste ich deutlich weniger Krankenkassenbeitrag zahlen, was die höheren Abzüge in der Gleitzone "ausgleichen" würde.

Zusammengefasst: Überwiegen ab meinem 25. Geburtstag die finanziellen Vorteile einer Beschäftigung in der Gleitzone oder nicht?

Vielen im Dank im Voraus liebe Community.

Gruß

Mokmokmokmok

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Pflegegeld noch nicht ausbezahlt, nun ist mein Onkel verstorben, steht es mir rückwirkend noch zu?

Hallo ihr Lieben.

ich bin das erste mal in einem Forum unterwegs, aber ich hoffe das mir hier jemand einwertig helfen kann.

Zu meiner Geschichte .

im Frühjahr dieses Jahres wurde bei meinem Onkel Krebs festgestellt und wir mussten durch das ganz elendige Prozedere. Arztbesuche, Chemotherapie Bestrahlung usw.

Da er in der ganze Zeit nicht essen konnte und kurzzeitig auch nicht durfte, bekam er eine Magensonde, um zuzunehmen, denn bei 188cm wog er zuletzt nur noch knapp 38 Kilo 😔.

Es ging ihm körperlich immer schlechter, so dass wir einen Pflegegrad beantragt haben und er in Pflegegrad 2 eingestuft wurde.

Der Pflegedienst, der bei meinem Onkel kam, hat nur auf Verordnung , den Verbandswechsel bei der Magensonde gemacht, mehr nicht, den Rest hab ich gemacht.

Also um auf meine Frage zu kommen.

Nun wurde der Pflegegrad 2 rückwirkend zum 01.08.18 bewilligt und mir wurde erst später mitgeteilt, das mir das Pflegegeld zu stehen würde, denn bei der Krankenkasse bin ich auch als Pflegeperson eingetragen.

Nun ist es so , dass mein Onkel leider am 21.11.18 verstorben ist , aber ich bis heute kein Pflegegeld bekommen habe. Jetzt muss natürlich alles geregelt werden und so weiter.

nun hab ich bei der Krankenkasse angerufen und die sagen, tja leider geht das nicht 😳. Da ich mit meinen Gedanken nicht ganz da bin , habe ich mich so abspeisen lassen, aber eine bekannte sagte mir das das so wohl nicht stimmt, denn es sind ja vollbrachte Leistungen und nicht Vermögen was da liegt, denn laut der Krankenkasse steht das wohl dem Erben zu.

Leidr kenne ich mi h damit natürlich nicht aus und weiß nicht wie ich mich jetzt verhalten soll.

Vieleicht gibt es hier jemanden der sich damit auskennt und mir ein wenig info dazu geben könnte .

ich danke eu h schon mal und ein schönes Weihnachtsfest

Melanie

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Was tun bei der Diagnose Fibromyalgie und totaler körperlicher und seelischer Erschöpfung?

Hallo zusammen,

da ich nun schon seit Anfang der Jahres krankgeschrieben bin und es auch noch weiterhin werde, habe ich eine Frage an euch alle. Ich bin 28 Jahre jung und bei mir wurde im März die Diagnose Fibromyalgie und CFS gestellt. CFS (Chronique Fatique Syndroom = chronisches Erschöpfungssyndrom). Ich bekomme schon längere Zeit Physiotherapie, manuelle Therapie, medikamentöse Therapie und auch bekome ich Hilfe durch eine Psychotherapeutin. Die Situation macht mich seelisch total fertig und ich weiss auch nicht, wann ich wieder soweit fit bin um meinem Job wieder nachzugehen. Letzteres ist auch ein Punkt, bei dem sich mein soziales Umfeld (Kollegen und Freunde) die Frage stellt, wann ich denn wieder in den Beruf zurückkehre. Stress hat mich dann Anfang des Jahres auch an meine Grenzen gebracht und das hat mein Körper mir deutlich wiedergespiegelt. Wer weiss von Euch Rat????

Ach ja, und dann habe ich auch noch einen Antrag auf einen stationären Klinikaufenthalt gestlellt. Meine Beihilfestelle (da ich verbeamtet bin) hat diesen Antrag schon lange genehmigt. Meine Krankenkasse (privat) (Debeka) hat aber noch gar nicht geantwortet. Erst fehlten ihnen noch ärztliche Gutachten und nun dauert und dauert es bis ich mal eine Antwort bekomme. Die Klinik die mich aufnehmen würde, benötigt für eine Terminvergabe aber erst die Zusage meiner privaten Krankenversicherung!!!! Was würdet ihr tun???

Heute Nachmittag habe ich wieder einen Termin bei meiner Hausärztin. Dann werde ich sie nochmal bitten, sich mit der Krankenkasse in Verbindung zu setzen.

Ich freue mich auf zahlreiche Antworten!

Liebe Grüße

Ka1984

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