Dürfen persöliche Erfahrungen in eine Facharbeit?

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5 Antworten

Wenn du persönliche Erfahrungen auf dem Gebiet hast, kannst du diese natürlich einfließen lassen. Dabei solltest du dann selbstverständlich neutral und sachlich bleiben.

Man darf aber ruhig erkennen, dass du weißt worüber du schreibst.

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Ich denke es kommt darauf an, wie Du die Facharbeit gliedern möchtest. Als Gliederungspunkt Deine persönlichen Erfahrungen mit einzubauen, ist mit Sicherheit nicht schlecht, vielleicht kannst Du sogar andere Gliederungspunkte damit untermauern.

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Wenn du einen Praxisteil (zb in Form eines Experimentes oder so) einbringst, geht das. In den fachlichen Teil kommen nur empirische Fakten und Zusammenhänge..rede da am besten noch mal mit deiner Lehrerin drüber aber wir durften in Facharbeiten nichts Persönliches einbringen da es wissenschaftlich gesehen einfach weder Hand noch Fuß hat.

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Das kommt sehr darauf an, an welcher Stelle.

Da eine Arbeit "wissenschaftlich" sein soll, ist in der, gewissermassen eigentlichen, Arbeit selbst kein Platz dafür. Du würdest Punktabzüge dafür bekommen, wenn Du statt Experten Deine eigenen Erfahrungen zitiertest. Wissenschaft definiert sich selbst gerade als Gegenteil des Wissens aus dem eigenen begrenzten Erfahrungshorizont.

Aber auch Wissenschaftler sind nur Menschen und könnten durchaus von Erfahrungen lernen (wollen). Tun sie ja letztlich auch, indem sie bspw. Daten von Betroffenen sammeln und dann statistisch auswerten.

Es muss aber jede Vermischung ausgeschlossen sein, die nicht mehr klar werden lässt, was evidenzbasiert und was persönlich ist.

Darum macht man persönliche Erfahrungen tunlichst durch deutliches Absetzen kenntlich. So könntest Du bspw. deine eigenen Erfahrungen als Motivation für die Befassung mit dem Thema überhaupt in einem Vorwort darlegen oder einem Nachwort. Auch kannst Du einen ausführlichen Bericht als Anhang beifügen. Selbst im Text selbst kannst Du das tun. Musst aber deutlich abgrenz, indem Du Dich sozusagen selbst zitierst, Absätze, Lücken, Einrückung, Kursivschrift, ggf. ein Kasten drumherum.

Es muss deutlich werden, dass Du nicht versuchst, als wissenschaftlich gesichert Geltendes durch den Appell an das Gefühl mit der persönlichen Autorität eines Betroffenen ("ich weiss das, weil ich selbst so war, und Sie haben kein Recht, das als Nicht-Betroffener anzuzweifeln") umzustürzen, bzw. generell irgendwie zu manipulieren.

Jedes "Selbstzitat" erfordert um so mehr Fremdzitate zum Ausgleich, damit Du Dich mit dem Selbstzitieren nicht um die Recherchearbeit drücken kannst (30 Seiten über was schreiben und nix gelesen haben^^).

Wenn Du da alle Verdachte ausräumst, kann es positiv wirken, denn eigentlich will jeder Mensch ganz gerne wissen, vor welchem Motivationshintergrund ein anderer ihm über was erzählt.

Aber unter dem Strich macht es mehr Arbeit als wenn man darauf verzichtet...

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Ich finde es eher positiv. Wissenschaftlich arbeiten heisst nicht 3 Bücher zusammenzuschreiben.

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