Dürfen Muslime (laut dem Islam) nicht muslimische Freunde haben?

8 Antworten

Klar dürfen Sie das. Es gibt zwei Übersetzungen hier in Deutschland, welche "Wali" mit "Freund" übersetzen. Dies wäre die Übersetzung von Rudi Paret und dem katholischer Priester Adel Theodor Khoury. Diese verwenden dann immer die Islamgegner, um halt zu sagen "schau, nicht mal befreundet dürfte er mit dir sein".

Doch: Muslime dürfen sehr wohl muslimische Freunde haben:)

Wahrscheinlich meintest Du aber etwas anderes als Du gefragt hast, kann das sein? ....Du meintest wohl: "nicht-muslimische Freunde" ?!- Das ist ein Riesen-Unterschied!

Letzteres wird meistens verneint! - ...zumindest von den "gestengen Musslimen"

zumindest von den "gestengen Musslimen"

gestengen?

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@milos2

„Ihr, die ihr glaubt! Nehmt euch die Juden und Christen nicht zu Freunden! Sie sind einander Freunde. Wer von euch sich ihnen anschließt, der gehört zu ihnen. Siehe, Gott leitet die Frevler nicht recht.“ 5:51

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@ArbeitsFreude

Es ist doch Unsinn zwischen strengen und nicht strengen Muslimen zu unterscheiden. Was soll das sein?

Jemand, der seine Religion ernst nimmt, wird ja auch gern als radikal bezeichnet.

Immer schön behaupten "Wir tolerieren Muslime". Dann kommt das "aber". Denn Muslime werden nur toleriert, wenn sie nicht zu streng sind, wie du schreibst "gestreng". Das sagt heute keiner mehr, also "gestreng".

Was ich damit sagen will: Das ist total dumm und widersprüchlich. Man kann nicht sagen "Wir tolerieren Muslime", dann aber fordern, dass sie bitte nicht zu gläubig sein sollen. Das impliziert nämlich, dass ihr im Grunde ein Problem habt mit dem Islam. Ihr seht ihn als Bedrohung an. So ist es. Bei dir ist das klar, du hast es oft geschrieben.

Aber bei diesen anderen Leuten, die so tun als seien sie tolerant, es aber nicht sind.

Das finde ich nicht gut.

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@milos2

Gut, dass Du so offen schreibst:

Im Grunde gibt es nur Muslime (m.E. sind das dann Musslime) und Nicht-Musslime:(

Das ist sinngemäß genau das, was Recep Tayip ErdoWAHN sagt: Es gibt nur EINEN Islam! - Wer etwas anderes behauptet, ist kein wahrer Moslem"

Ein Moslem, der seinen Glauben ernst nimmt, muss mich bekämpfen, bis ich konvertiere, tot bin oder Dhimmi zahle, muss EhebrecherINNEN steinigen (Ehebrecher natürlich auch, aber das wird dann meist vergessen), seine Frau verschleiern und/oder im Haus einschließen, Apostaten töten, die darstellenden Künste unterbinden etc. etc. - Und v.a. wird ein gläubiger Moslem NICHTS HINTERFRAGEN, er wird glauben (und tun), was sog. GelEErte ihm über den Islam (und die Ungläubigen) zu glauben vorschreiben.

Denn genau DAS heißt es doch, seine Religion ernst zu nehmen - oder nicht?

Trotzdem muss ich Dich "enttäuschen": Für mich sind Musslime genau wie Muslime Menschen, die ich als solche respektiere (...das schreibt mir übrigens meine Religion vor, die ich ernst nehme:)

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@ArbeitsFreude

Deine Phantasien entsprechen nicht der Realität. Mehr brauche ich dazu nicht sagen.

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Was sind gestengen? Und es ist nicht wahr, dass wir das nicht dürfen. Siehe meine Antwort.

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Wenn jemand sagt, man dürfe als Moslem keine nicht-muslimischen Freunde habe, dann ist er kein Moslem sondern ein islamistischer Extremist.

Und nicht zufällig enthalten die Begriffe "Islamist" und "Extremist" beide die Silbe "Mist".

Natürlich dürfen sie das.

Gott verbietet euch nicht, gegen diejenigen, die euch des Glaubens wegen nicht bekämpft und euch aus euren Häusern nicht vertrieben haben, gütig und gerecht zu sein. Gott liebt die Gerechten. Er verbietet euch nur, euch mit denjenigen zu verbünden, die euch des Glaubens wegen bekämpft, euch aus euren Häusern vertrieben und anderen bei eurer Vertreibung Beistand geleistet haben. Das sind die Ungerechten. (60:8-9)
Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Autodidakt Islam seit 2010 und Fernstudium

Sehr interessant diese Anmerkung. Woher nehmt ihr also das Recht, Andersgläubige als Ungläubige zu bezeichnen ? Keiner dieser "Ungläubigen" bekämmpft euch, ihr jedoch die sog. Ungläubigen. Im Extremfall sogar mit der Verfolgung und Tötung Ungläubiger, so hört man das aus Salafistenkreisen.

Wer bekämpft hier nun wen ? Wer glaubt, seine Religion sei die einzig Richtige ?

Leute, ihr müsst erst mal lernen was Toleranz ist. Auch das tolerieren, dass andere ihr Leben anders gestalten. Als Gast in einem anderen Land sich anzupassen. Wer das nicht möchte, der sollte unser Land wirklich verlassen, denn der passt ganz einfach nicht zu uns.

Schafft euch Arbeitsplätze in euren Heimatländern wie wir das in unserem Land auch geschafft haben, dann könnt ihr auch dort bleiben, woher ihr kommt.

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Ja das dürfen sie. Was aber zu dieser Frage führt ist die falsche Übersetzung eines Koranverses, nämlich bei Sure 5, 51. "O die ihr glaubt, nehmt nicht die Juden und die Christen zu Schutzherren! Sie sind einer des anderen Schutzherren. Und wer von euch sie zu Schutzherren nimmt, der gehört zu ihnen." http://islam.de/13827.php?sura=5

Die Koranübersetzung der Ahmadiyya übersetzt das Wort أَوْلِيَاءَ (Wali) mit "Freunden", aber das bedeutet etwas anderes.

Hier die Erklärung von Wikipedia: "Walī (arabischولي, DMGwalī) bedeutet im Islam Verbündeter, Freund Gottes, Helfer, Beschützer und Heiliger. Der Begriff hat verschiedene Bedeutungsnuancen. Im Koran-Vers al-Walā' wa-l-barā' (Sure 5,51) steht walaʾ für Schützer/Patron, Vormund. Wali ist jemand, dem Gott nahe ist und der selbst Gott nahe ist."https://de.wikipedia.org/wiki/Wal%C4%AB

Einfach dieses Wort mit "Freund" zu übersetzen ist falsch. Darum auch diese Frage.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Ex-Christ, Ex-Muslim, schon ok so ✔️Hester Panim, Deus tacet

Die Hauptbedeutung des Wortes ist Freund. Was du da schreibst sind Verrenkungen von liberalen Muslimen die den Islam ändern wollen. Es gibt noch andere Verse mit ähnlicher Aussage

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