Dürfen mir ohne Einverständnis Stunden gekürzt werden?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ohne Dein Einverständnis kann der Arbeitgeber den Arbeitsvertrag nicht ändern, Dir also auch keine Stunden kürzen.

Wenn der AG die Bedingungen ändern will und der AN stimmt nicht zu, muss er eine Änderungskündigung aussprechen. Da hier offensichtlich ist, warum der Vertrag geändert werden soll, wird diese einer Prüfung durch das Arbeitsgericht nicht stand halten. Außerdem greift bei Dir das Mutterschutzgesetz und damit der besondere Kündigungsschutz. Das gilt auch für Änderungskündigungen.

Dein AG kann jetzt schaue "was das für Konsequenzen" nach sich zieht. Du unterschreibst nichts. Es kann Dir nichts passieren. 

Zum Schluß noch: Herzlichen Glückwunsch.

Danke😊

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@Hexle2

Danke fürs Sternchen. Ich hoffe, ich konnte Dir helfen.

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Kommt drauf an was im Arbeitsvertrag geregelt ist. Im Kindergartenbereich bspw. ist das durchaus üblich.

Habt ihr einen Betriebsrat o.ä. an den du dich wenden könntest?

Lg

HelpfulMasked

Welchen Beruf übst du denn aus?

Erzieherin

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Da ist es üblich, ein anstrengender Beruf, zum Anfang wird dir das eventuell nichts ausmachen, aber zum Ende der SS schon. Mutterschutz beginnt ja erst 8 Wochen vor Geburt.
Herzlichen Glückwunsch übrigens :)
Vielleicht mal einen Fachanwalt für Arbeitsrecht fragen.

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@Kathyli88

Vielen Dank.

Aber somit streichen sie mir ja auch ein Teil von meinem Gehalt. Wenn es nicht mehr gehen sollte bekomm ich ja eh Berufsverbot

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Ganz genau. Du könntest dir auch vorzeitig ein Berufsverbot holen wenn du irgendeinen medizinischen Grund findest, dann würde sich dieses Problem nicht stellen. Die Frage ist nur ob du danach wieder bei diesem Arbeitgeber arbeiten möchtest. Ich weiß nicht wer in dieser Zeit das Gehalt zahlt, ob Arbeitgeber oder Krankenkasse. Über ein Berufsverbot sind manche wohl nicht so happy weil die Arbeitskraft dann plötzlich fehlt. Da reduzieren sie evtl lieber Stunden. Danach hast jedenfalls einen relativ guten Einstieg wieder, weil du mit Kindern arbeitest, und wahrscheinlich dein Kind gleich selbst in dieser Einrichtung betreuen kannst, sparst dir schonmal einen Fahrtweg in der Früh. Ich wurde gleich nach Elternzeit gekündigt. Nach 13 Jahren Betriebszugehörigkeit. Da war kein Wiedereinstieg möglich. Deshalb würd ich an deiner Stelle zuerst mal einen Anwalt fragen damit du es dir mit deinem AG auch nicht verscherzt und deine Rechte und Pflichten kennst.

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