Dürfen Lehrer auf Elternabend Infos über einzelne Schüler geben?

...komplette Frage anzeigen

8 Antworten

Für jeden Lehrer/jede Lehrerin gilt die Verschwiegenheitspflicht, die Vertraulichkeit im Umgang mit Informationen, zumal über Personen, der Datenschutz und das Gebot der Zurückhaltung im Rahmen der Wahrnehmung der dienstlichen Obliegenheiten in der Institution Schule. Meiner Meinung nach durfte er das also nicht. Er kann allgemein sagen, dass ein oder mehrere Schüler(innen) die soziale Situation in der Klasse erschweren, er darf aber keine(n) konkrete(n) Namen nennen, zumal wenn d. Angesprochene(n) oder d. Erziehungsberechtigte(n) nicht anwesend sind und keine Stellung nehmen können. Solche Dinge sind in Beratungsgesprächen zu klären und nicht auf Klassenpflegschaftsitzungen, die sich mit "pädagogischen Grundsätzen" für die Klasse befassen.- Ich würde als betroffene(r) Erziehungsberechtigte(r) beim KL um ein Gespräch ersuchen, an dem die Schulleitung teilnehmen sollte.

Es wäre so schön, wenn Lehrer in ihrer Ausbildung nicht nur Fachliches beigebracht bekämen, sondern auch Themen lernen müssten wie beispielsweise: Grundzüge der Psychologie, Pädagogik, Menschenkunde, Körpersprache, positives Formulieren, Umgang mit Menschen, etc.
Leider ist das wohl nur unzureichend der Fall.

Nein, ich meine das dürfen die nicht, Datenschutz etc., kann mir nicht vorstellen, das das erlaubt ist, noch nicht mal auf dem Elternsprechtag geschweige denn vor allen Eltern auf dem Elternabend.

So was darf einfach nicht passieren. Er hätte es wohl verallgemeinern können, daß ein Kind aus der Klasse Unruhe stiftet. Aber das Problem vor versammelter Mannschaft zu personifizieren ist wohl echt daneben und dürfte nicht noch einmal passieren. Wenn das die Runde macht.......

Na, ob das pädagogisch sinnvoll war!? Da hilft nur sofortiges Einschreiten- mancher Lehrer erkennt dann seine Grenzen.

finde ich nicht ok.war denn die mutter nicht anwesend?oder war das kind gar noch aus einer anderen klasse?

Liebe Leut' übertreibt Ihr das mit dem sogenannten "Datenschutz" nicht ein wenig? Ein Schüler, der andere Schüler stört - das geht doch alle Eltern an, denn es werden ja deren Kinder gestört! Es ist doch besser, alle wissen, WARUM manches in der Klasse mit diesem Schüler schiefläuf, welcher Schüler das ist und man kann GEMEINSAM nach einer Lösung schauen. Warum sollen wegen 'Rücksicht' auf einen Störer die anderen leiden?

ich meine, lehrer dürfen nicht so in der gegend rumschwätzen über andere schüler.

solche probleme dürfen höchstens mit dem elternbeirat besprochen werden.

Was möchtest Du wissen?