Dürfen Jobcenter eine schwer kranke Menschen zur Maßnahmen zwingen?

14 Antworten

Wenn sie so chronisch krank ist das sie noch nicht einmal schreiben und lernen kann dann soll sie einen Antrag auf eine Erwerbsunfähigkeitsrente stellen!Das Arbeitsamt und deren Sachbearbeiter sind keine Ärzte und keine Gutachter,die gehen von einer vollen Vetmittelbarkeit aus wenn keine Atteste von Ärzten vorgelegt werden die eine eingeschränkte oder keine Leistungsfähigkeit bescheinigen.Die Arbeitsvermittler hören massig fadenscheinige Begründungen warum Leistungsempfänger an Maßnahmen nicht teilnehmen können,die glauben nur ärztlichen Bescheinigungen und Attesten,die dann von eigenen Gutachtern überprüft werden.Ich verstehe die Aufregung nicht denn so krank kann sie nicht sein wenn sie nicht einmal krank geschrieben ist,denn auch das währe ein Grund eine Maßnahme vorerst abzulehnen bis die Krankschreibung aufgehoben wird,dann kommt wieder eine neue Maßnahme,die werden nicht locker lassen,und das mit Recht,wie will Deine Mutter am Berufsleben teilnehmen wenn sie noch nicht einmal schreiben kann,sie sollte dankbar sein das ihr das angeboten wird,und dann nicht nur kostenlos,sondern sie bekommt sogar noch Leistungen,und das alles auf Steuerzahlerkosten

Sie ist hier in Deutschland und bekommt anscheinend auch Geld vom deutschen Staat. Dafür soll sie deutsch lernen und sich möglichst auch beruflich eingliedern, damit sie sich selbst ernähren kann. 40 Jahre ist ja nun kein hohes Alter, bis zur Rente mit 67 sind es noch 27 Jahre. Da wäre es schon gut, sie könnte für sich selbst sorgen und brauchte keine staatliche Zuwendung. Und deshalb will das Jobcenter ihr helfen. Ich finde das o.k.

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@Akka: Absolut richtig! Ich krieg 'n Hals. wenn ich so was höre.

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So ist es!

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Ja, wenn sie keine Atteste und Nachweise für ihre Erkrankung hat. Kaum Deutschkenntnisse und Analphabet ist keine Krankheit. Wenn sie Leistungen (Geld) haben will muß sie auch etwas dafür leisten. Also die deutsche Sprache und lesen und schreiben lernen. 40 Jahre ist doch kein Alter. Da kann sie das sicher noch lernen.

Jobangebote/Maßnahmen vom Jobcenter ablehnen in manchen Situationen gerechtfertigt?

Hallo. Ich beziehe Arbeitslosengeld II (Hartz IV). Ich bin gerade in der Situation, dass ich meine Mittlere Reife nachgeholt habe (und das sogar sehr gut mit 1,4 im Durchschnitt). Da ich bis jetzt noch keinen Ausbildungsplatz bekommen habe, beziehe ich zur Zeit Hartz IV.

Nun komme ich zur eigentlichen Frage: Man ist ja eigentlich laut Eingliederungsvereinbarung dazu gezwungen jedes Jobangebot bzw. jede Maßnahme anzunehmen, da sonst Sanktionen drohen könnten. Dies sehe ich jedoch nicht ganz ein. Da ich ja meinen sehr guten Realschulabschluss habe, bin ich nicht bereit z.B. eine 1 Euro Job Maßnahme oder einen Job im prekären Sektor anzunehmen. Denn ich habe den Realschulabschluss nicht umsonst nachgeholt und nehme mir daher das Recht heraus vorrangig Jobs bzw. Ausbildungen zu machen, die diesen Abschluss auch entsprechen. Ich meine jeder Abiturient kann, wenn er studieren will sich in aller Ruhe seinen Studienplatz aussuchen. Aber Menschen, die eine Ausbildung suchen und vielleicht Hartz IV beziehen weil es wie bei mir Probleme bei der Ausbildungsplatzsuche gab, soll jedes popelige Jobangebot bzw. Maßnahmen annehmen, die noch nicht einmal nachgewiesenermaßen einen Vorteil bringen und dem Steuerzahler auch noch viel Geld kosten. Ich brauche die Zeit für meine Ausbildungsplatzsuche, wie Studenten bei ihrer Studienplatzsuche und bin daher nicht bereit Maßnahmen vom Jobcenter anzunehmen.

Also findet ihr es gerechtfertigt, dass man Jobangebote ablehnen darf wenn man in ähnlichen Situationen wie es bei mir der Fall ist steckt?

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Jobcenter droht mit Maßnahme.... Was tun?

Hallo liebe Community,

nach meinem Studium bin ich leider in die Arbeitslosigkeit gerutscht und beziehe seit einiger Zeit ALG2. Ich bin immer sehr korrekt, halte mich an Termine und schreibe zig Bewerbungen. Ich habe schon mehrere Einladungen zum Bewerbungsgespräch bekommen und war auch beim Probearbeiten, aber leider blieb es auch dabei.

Nun fängt mein Betreuer an Druck zu machen und möchte mich gerne in eine 6 Monatige Maßnahme stecken in der ich mit anderen Bewerbungen schreiben soll. Vorher hat er aber gesagt, dass er mir keine Maßnahmen anbieten kann und das meine Bewerbungen nahezu perfekt sind. Er hat sogar die Daten raus genommen und sie anderen ALG2 Beziehern gezeigt und gesagt das das eine perfekte Bewerbung ist. Jetzt frage ich mich warum er mich in eine solche Maßnahme zwingt die mich nicht weiter bringt und dem Staat tausende von Euros kostet.

Einerseits heißt es man soll sich auch auf Hilfstätigkeiten bewerben um die Steuergelder zu mindern, andererseits werden Steuergelder für Maßnahmen verschwendet die unterfordernd sind. Verstehe da wirklich nicht die Logik.

Gibt es eine Möglichkeit der Maßnahme zu entkommen, ohne mit Sanktionen rechnen zu müssen???

Vielen Dank für eure Antworten. Viele Grüße Sandra

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