Dürfen in Österreich Organe von einem Toten entnommen werden ohne Zustimmung?

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4 Antworten

Meine Antwort findest Du als Kommentar unter der Antwort von nurromanus. - Wenn Du mehr Infos zur sogenannten "Organspende" haben möchtest, klick auf meinen Namen. In meinem Profil bei der Selbstdarstellung habe ich ausführlich Infos zu diesem Thema.

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Lies auch meine Antwort an VanessaLeighton:

http://www.gutefrage.net/frage/ist-organspende-ein-gutes-referatthema#answer98135714

Sieh Dir das dort von mir eingebrachte Video an. Und frappierend sind die Infos in dem Artikel

Nahtod entzaubert - „Wie ein Feuer, das durch das Gehirn rast“

(siehe dort in einem meiner Kommentare unter meiner Antwort)

Der beste Beweis, dass es den sogenannten „Hirntod“ gar nicht gibt. Schließlich werden diese Hirnaktivitäten beobachtet, nachdem der vollständige, echte Tod eingetreten ist.

Die "Organspender" sind bei der Organentnahme nicht tot, denn von wirklich Toten sind die Organe giftig und dürften nicht in einen anderen Körper transplantiert werden.

Klickst Du den Link an und dort dann auch die weiterführenden Links, findest Du ein Video, in dem ein Arzt erklärt, dass die "Spender" bei der Organentnahme nicht tot sind, und dass keine Narkose und keine Schmerzmittel gegeben werden.

Ich habe den NICHT-Organspenderausweis von

http://www.kritischebioethik.de/nicht-organspendeausweis-21-12-04.pdf

bei mir, mit dem ich erkläre, dass ich auch keine Fremdorgane erhalten will. Schließlich soll für mich niemand ermordet werden. Auch ist mir die Vorstellung, ein Fremdorgan in meinen Körper reinzukriegen, höchst unangenehm

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In Österreich hilft Dir dieser NICHT-Organspenderausweis aber auch nicht!!! - Du musst Dich dort in die Widerspruchsliste eintragen lassen!!

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Man kann es gar nicht oft genug erklären. Gut dass du hier schreibst!!

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@Buchstabenfrau

Schlimm ist, dass die meisten Österreicher gar nicht wissen, dass sie potentielle Organlager auf zwei Beinen sind, wenn sie sich nicht in solch eine Widerspruchsliste eintragen. - So wie mir berichtet wurde, gehen viele (die meisten?) Österreicher davon aus, dass sie zustimmen müssten ...

Und auf jeden Fall gehen deutsche Urlauber davon aus, dass sie im Falle eines Falles auch in Österreich nur - ähm "NACH" dem Tod - ausgeschlachtet werden, wenn sie dem zugestimmt haben. Das ist katastrophal.

Nach Bulgarien darf man gar nicht fahren, denn da gibt es keine Widerspruchsmöglichkeit. Grauenvoll!

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Warum sollten man dagegen sein, wenn man einen anderen Menschen damit helfen kann. Über das Thema sollte man sich vorher Gedanken machen. Wenn der Erstfall eintritt und man die Zustimmung gegen soll, das Organ der Ehefrau oder Mutter (oder eines anderen lieben Menschen) zu spenden ist man damit überfordert.

Ich kann dir eine Geschichte aus meiner Familie erzählen. Eine fünffache Mutter hat einen Schlaganfall erlitten und war "klinisch tot". Die Ärzte baten die Familie um eine Organspende. Die Kinder und der Mann lehnten ab. Heute (15 Jahre später) braucht ein Sohn dringend eine Sopenderniere. Die Chancen stehen schlecht für ihn. Jetzt kann die Familie über ihre Entscheidung von damals nachdenken.

Hier wurde ganz klar nach der gesetzlichen Regelung in Österreich gefragt. Warum beantwortest Du die Frage nicht.

Und: NIEMAND ist verpflichtet, sich lebendig ausschlachten zu lassen, damit andere dessen Organe bekommen. Dir dürfte bekannt sein, dass von wirklich Toten die Organe unbrauchbar sind. Lebendige Organe bekommt man nur von lebendigen Menschen. So wie es nicht halbschwanger gibt, so gibt es auch nicht halbtot. Entweder tot oder lebendig!

Wenn sich also jemand gegen die sogenannte Organspende ausspricht, ist es sein Recht, das zu respektieren ist.

Übrigens: Niemand leidet oder stirbt deshalb, weil andere sich nicht ausschlachten lassen. Lebewesen leiden und sterben an ihren Krankheiten.

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Du hast in jedem zivilisierten Land das Recht auf Deine körperliche Integrität, und niemand darf einfach so Deine Organe entfernen. Ein drittes Mal schreib' ich's aber nicht mehr!

Hast Du tatsächlich zweimal diese falsche Antwort geschrieben?

Was die sogenannte "Organspende" angeht, muss man in Österreich in einer Widerspruchsliste eingetragen sein, wenn man nicht lebendig ausgeschlachtet werden will (von Toten können ja keine Organe transplantiert werden).

Dies wissen viele einheimische Österreicher nicht, und auch den meisten Touristen ist dies unbekannt. Allzu viele Deutsche sind nämlich der Meinung, dass der schriftliche Widerspruch (auch wenn er "nur" auf einem Zettel steht) reicht. - Wahr ist aber, dass ihnen die Organe entnommen werden, wenn sie nicht in der offiziellen Widerspruchsliste eingetragen sind.

In einigen Ländern werden die Organe bereits nach Herzstillstand entnommen, während woanders diese Patienten noch reanimiert werden (z.B. in Frankreich und Spanien).

Diejenigen, die auf keinen Fall ausgeschlachtet werden wollen, dürfen nicht nach Bulgarien fahren. Denn dort gibt es keine Widerspruchsmöglichkeit.

Soviel zu Deinen "zivilisierten" Ländern und Deiner Behauptung, "niemand darf einfach so Deine Organe entfernen"!

Hier die gesetzlichen Regelungen in allen europäischen Ländern:

http://www.theologe.de/organe1.htm

Du siehst, die Frage von sapemi2 ist durchaus gerechtfertigt - auch in wiederholte Form, wenn sie bisher noch nicht wahrheitsmäíg beantwortet wurde.

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Hallo, wer will wissen ob derjenige dagegen ist. Und was glaubst du (ist ja überall gleich nicht nur in Österreich) was Dr. Frankenstein getan hat? der hätte lange warten müssen, hätte er jeden Toten gefragt. SMIEKY

WER es wissen will? Lies mal oben bei der Frage den Namen!

Es ist NICHT überall gleich!!! und schon gar nicht in Österreich!

Und was soll der Vergleich mit Dr. Frankenstein? Dieser Vergleich ist unpassend und überflüssig wie ein Kropf!

Wenn Du die Antwort zu den gesetzlichen Regelungen in Österreich nicht kennst, dann schreib doch einfach gar nichts.

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