dürfen homosexuelle kirchlich heiraten?

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9 Antworten

die bibel äußert sich meines wissens nur zu homosexuellen handlungen zwischen männern. soweit ich weiß wird im AT dafür sogar der tod gefordert und zur zeit christi geburt war wohl steinigung die strafe der wahl. trotzdem werden auch homosexuelle handlungen durch frauen von der kath. kirche als schwere sünde verurteilt und somit auch nicht durch das sakrament der ehe belohnt. jede homosexuelle person muss sich nun selbst entscheiden, inwieweit sie eine solche institution unterstützen möchte.

Homosexuelle dürfen nicht heiraten. Ausnahme bildet zur Zeit die Hansestadt Hamburg.

Trotzdem gibt es noch viele Probleme, bei der Gleichberechtigung solcher Beziehung vor dem Gesetz. In den USA war es in einem Bundesland möglich die Trauung zu vollziehen, jedoch steht dem jetzt wieder ein anderer Richterspruch gegenüber. All die Vorteile die eine Heirat im rechtlichen Sinne und im Leben mit sich bringt, können somit leider nicht genutzt werden.

http://www.paradisi.de/Freizeit_und_Erholung/Liebe_und_Partnerschaft/Homo-Ehe/Artikel/626.php

tipsie69 30.06.2012, 10:57

Den ersten Satz kann ich so nicht stehen lassen.

Es inst in der gazen BRD möglich gleichgeschlechtliche Beziehenugen als gleichgeschlechtliche Lebenspartenerschaft eintragen zulassen. Ds ist enauso als wenn ein "normales" Paar heiratet -. standesamtlich.

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SAMNANG 30.06.2012, 11:38
@tipsie69

Segnung und auch Standesamt ist einfach nicht das richtige Heiraten für viel-ob nun gültig und Kirche zusätlich- das vesagt das... Segnung ist einfach was anders vom Ritual her- :)) http://www.sueddeutsche.de/leben/gleichgeschlechtliche-trauung-vor-gott-sind-nur-manche-gleich-1.1197887

Von mir aus herzliche gerne, wer immer mag soll auch heiraten dürfen...

Auf jedem Standesamt in Hamburg können sich homosexuelle Pärchen trauen lassen. Die so genannte "Eingetragene Lebenspartnerschaft" beruht auf dem Gesetz über die Eingetragene Lebenspartnerschaft / Lebenspartnerschaftsgesetz. Dieses wiederum fand seinen Ursprung 1999 in Hamburg, als so genannte "Hamburger Ehe". Allein im ersten Jahr wurden in Hamburg über 100 homosexuelle Ehen geschlossen.

Seit 2001 gilt das Lebenspartnerschaftsgesetz bundesweit und erlaubt homosexuellen Paaren ein Leben mit fast denselben Privilegien wie einem heterosexuellen Ehepaar. Kirchliche Trauungen allerdings sind schwul-lesbischen Paaren (noch) nicht möglich. Als Alternative bieten sich freie Trauungen an, hier kann meist jedes Detail Ihrer Hochzeit individuell gestaltet werden.

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SAMNANG 09.07.2013, 08:47
@tipsie69

Es sind VERPARTNERUNGEN--also doch wohl nicht ganz das Gleiche- leider (noch)

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Also ich muss dir ehrlich sagen, dass ich mich mit Thema Kirche und heiraten null auskenne. Aber vom normalen Menschenverstand her, würde ich mal sagen, dass auch Homosexuelle Paare heiraten dürfen, egal welchem Glaube sie angehören. Das gilt dann aber nicht als Ehe sondern als Eingetragene Lebenspartnerschaft gleichgeschlechtlicher Partner. So stehts im Wirtschaft/Recht Buch. Also es ist erlaubt. Bei den Religionen bin ich mir unsicher. Aber mal ganz ehrlich, ich weis, dass es viele Menschen gibt, die gegen Homosexuelle sind, aber was soll das denn für eine ,,Gute´´ Religion sein, wenn man Liebenden verbietet zu heiraten?? Jeder Mensch ist doch gleich, egal ob schwul, lesbisch, dick, dünn, schwarz oder weiß. Ich habe gelesen, dass du katholisch bist, also sorry für das was ich geschrieben habe, aber es ist meine persönliche Meinung und die vertrete ich auch. Und wenn euer Lehrer, solche Behauptungen aufstellt, dann sollte er mal überlegen, wie feindlich er sich da gegen bestimmte Gruppen äußert.

Lilie135 30.06.2012, 11:03

ich find das auch sche*** das homosexuelle vorallem in der kirche so diskriminiert werden und das homo sein manchmal sogar als krankheit dargestellt wird! >:( ich bin selber homosexuelle und wenn die kathiolische kirche ein problem damit hat, hab ich kein problem auszutreten denn ich stehe zu meiner homosexuallität und nur weil ich auf frauen stehe bin ich kein schlechter mensch oder so! :)

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Yve11 30.06.2012, 11:06
@Lilie135

Ja das stimmt. So hart wie es aber klingt für die, die kirchlich sind, aber die katholische Kirche ist einfach zu stur und zu eingeschränkt in ihrer Denkweise. Sie müssen anfangen andere zu tolerieren. und nicht wir sie zu tolerieren.

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Kungfukuh 30.06.2012, 11:56
@Yve11

Wie kann eine christliche Kirche die Sünde (Homosexualität wird in der Bibel als schwere Sünde bezeichnet) tolerieren, wenn das gegen die biblische Lehre verstösst? Soll sie deiner Meinung nach heuchlerisch handeln?

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Raubkatze45 30.06.2012, 15:19
@Kungfukuh

@Yve11: Die Kirche muss gar nichts! Sie hat einen Auftrag zu erfüllen und dafür trägt sie Verantwortung vor Gott. "Die" Kirche sind all jene, die ihr mit Liebe angehören und Christus nachfolgen. Da zählt weniger, was der Zeitgeist für richtig hält, sondern was Gott will.

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flirtheaven 06.07.2013, 16:31
@Raubkatze45

ich bezweifel, dass die kirche weiß, was gott will. letztendlich interpretiert sie nur ein buch, das von menschen geschrieben wurde.

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Man kann auch staatlich nicht homosexuell heiraten (erst diese Woche hat der Bundestag einen Gesetzesvorschlag in diese Richtung abgelehnt), wieso sollte das dann kirchlich gehen können.

Und wieso sollte es überhaupt gehen können, wo du Mann und Frau zusammen gehören und eine Familie gründen, damit die Menschheit weiterhin existiert?

Lilie135 05.07.2012, 16:17

homosexuelle paare können auch kinder kriegen (das ist dann nur etwas komplizierter) das ist also kein grund für eine ablehnung!!!!

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Da weißt du ja als Schülerin schon sehr früh, dass du lesbisch bist, doch sehr vieles weißt du offenbar nicht.

Die Kirche diskriminiert und verurteilt keine Homoxexuellen, auch wenn man hier nicht müde wird, das immer wieder zu behaupten. Sie hat immer den Standpunkt vertreten, dass diese Veranlagung nichts mit Sünde zu tun hat und Homos. sind genauso in der Kirche willkommen wie andere Menschen auch. Die Kirche hat aber auf der Grundlage der Bibel, die Homosexualität als schlimme Abirrung bezeichnet (Gen. 19,1-29, Lev 20,13,Röm 1,24, 1 Kor. 6,10, 1 Tim 1,10) immer klar gestellt, dass homosexuelle Handlungen in sich nicht in der Ordnung Gottes sind. Deshalb bezeichnet sie nicht die Homosexualität an sich, sondern das Ausleben als sündhaft.

Die Verschiedenheit der Geschlechter ist gottgewollt, Mann und Frau sind aufeinander hingeordnet und Christus hat die Ehe zwischen ihnen geheiligt, weshalb sie in der kath. Kirche als Sakrament gilt. Die ev. Kirche kennt die Ehe nicht als Sakrament, aber auch sie traut bisher keine homos. Paare. Die Segnung durch einzelne Pfarrer ist keine Anerkennung im Sinne einer christlichen Ehe. Bei homosexuellen Handlungen wird ein wesentlicher Ehezweck, die Weitergabe des Lebens, naturgemäß völlig ausgeschlossen.

Es ist keineswegs erwiesen, dass Homosexualität angeboren ist, alle wissenschaftlichen Studien sowie die Forschungsergebnisse vieler Psychologen zeigen, dass homosexuelles Verhalten und Gefühle Reaktionen auf bestimmte Situationen, Familienkonstellationen und traumatische Ereignisse sind, die im Verlauf der Lebensgeschichte erworben wurden und aufgearbeitet und überwunden werden können. Was nun das geforderte Recht zur Auslebung einer Neigung betrifft, könnte man genauso gut andere Neigungen wie z.B. die Kleptomanie als gegeben hinnehmen und betroffenen Menschen, moralisch ein Recht zubilligen, danach zu handeln.

Nicht allen Menschen wird das Glück einer Ehe zuteil.Das betrifft nicht nur Homos., sondern auch jene, die keinen Ehepartner finden oder aus anderen Gründen keine Ehe eingehen wollen. Sie alle sind dazu aufgerufen, enthaltsam zu leben. Diese Position ist für viele Menschen heute absolut unverständlich und man kann es nur vom Glauben her deutlich machen. Jeder Mensch ist zur Christusnachfolge, also auch zur Kreuzesnachfolge, aufgerufen. Das Christentum ist nicht dazu da, uns ein schönes, bequemes Leben zu grantieren. Man kann von der Kirche nicht erwarten, dass sie ihre moralischen Werte dem Zeitgeist opfert, nur um sich bei den Menschen beliebt zu machen.

Die Haltung der Kirche ist keineswegs intolerant. Es ist das gute Recht der Kirche, gewisse Normen zu definieren und den Menschen Weisungen zu geben, damit sie ihr ewiges Heil nicht verfehlen. Es sind Weisungen, zu denen sie sogar verpflichtet ist, aber sie wird hier niemanden zwangsbeglücken. Wer da meint, er müsse sich nicht danach richten oder die Kirche verlassen, kann dies ungehindert tun. Jeder ist seinem eigenen Gewissen vor Gott verpflichtet.

Es ist intolerant, die Meinung der Kirche in dieser und anderen Fragen schon deswegen zu diffamieren, weil sie von der eigenen Meinung oder vom herrschenden Zeitgeist abweicht.

Nein, das erlaubt weder die katholische noch die evangelische Kirche. Es gibt aber einzelne Pfarrer, die damit nicht einverstanden sind und sozusagen auf eigene Entscheidung homosexuelle Paare segnen. Das ist allerdings höchst umstritten.

Generell stimmt es aber nicht mehr, daß homosexuelle Paare nicht heiraten dürfen. In manchen Ländern ist das mittlerweile erlaubt und hier in Deutschland gibt es die eingetragene Partnerschaft, die einer Ehe in vielen Bereichen rechtlich gleichgestellt ist.

Nein, homosexuelle Paare dürfen in der katholischen Kirchen nicht kirchlich heiraten. Bei den Protestanten ist es etwas anders; "heiraten" in dem Sinne zwar auch nicht, aber sie bekommen dort den Segen des Pfarrers. Da ist man definitiv liberaler...

Yve11 30.06.2012, 11:01

was ist das denn für nen Glauben, der Homosexuellen verbietet zu heiraten?? Und da wundern sich manche Menschen, dass es noch Rassenfeindlichkeit und Ausgrenzung gibt. Rechte werden für ihre Wertvorstellungen hinter Gitter gebracht, (was vollkommen richtig ist), aber die Kirche darf genau so feindlich sein und die Gesellschaft toleriert das?? Was ist nur aus der Menschheit geworden??

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Iosepha 30.06.2012, 14:42
@Yve11

Moment, die Kirche hat mit ihrer Meinung nie hinter dem Berg gehalten. Und immer wird geplärrt, man soll Kirche und Staat trennen...aber hier wollen plötzlich alle, dass es doch wieder eins wird.

Zudem, ich habe viele Homosexuelle in meinem Umfeld, alle (wirklich alle) lehnen die Lehren der Kirche ab! Wozu sollten sie dann kirchlich heiraten?

Sorry, wenn ich da etwas "beschränkt" denke, aber wenn ich die Kirche ablehne, kann ich doch nicht im Gegenzug verlangen, dass man mich dort heiraten lässt.

Wie hier schon jemand postete, für einen Glauben an Gott, benötige ich keine Institution, wie die Kirche und dementsprechend auch keinen "Eheschein". Den stellt Gott alleine aus, wenn er ein Paar zusammenführt!

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Die katholische Kirche ist ein Verein, der im Mittelalter stehen geblieben ist. Ein Wunder, daß die Homosexuelle nicht mehr verbrennen wollen. Kirche gehört abgeschafft. Dann gäbe es mehr Frieden auf der welt

SAMNANG 30.06.2012, 10:55

nicht die Kirche gehört abgeschafft sondern jede Menge Bodenpersonal...bis ganz rauf....

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LaCapitana 30.06.2012, 11:01
@SAMNANG

kein Mensch braucht die Kirche. Wer glauben will, kann das auch ohne Kirche tun. Kirche und Glaube haben nur Unglück über die Menschen gebracht. Was ist die Kirche ohne ihre irdischen Vertreter? Ein Nichts. Und deshalb gehört sie abgeschafft

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Iosepha 30.06.2012, 14:39
@LaCapitana

Sorry, das stimmt so nicht. Jeder, der sie im Vorfeld abgelehnt hat, dem hat sie Unglück gebracht. Aber es gibt auch Menschen, die genau da ihre Berufung gefunden haben und mit der Kirche glücklich sind. Die würdest du mit der Abschaffung ins Unglück stürzen, also müsste man dich dann auch abschaffen ;-)

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Yve11 30.06.2012, 11:03

Die Kirche an sich nicht, aber den ihre Wertvorstellungen im Bezug auf Sexualität. Die Kirche hat massenhaft Geld, während Kinder in Afrika verhungern und verdursten. Und da heißt es immer Solidarität

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Raubkatze45 30.06.2012, 15:12
@Yve11

Es gibt keine andere Institution, die sich jemals mehr für die Armen eingesetzt hat als die Kirche. Bevor man was behauptet, sollte man wissen, dass es keine Institution auf der Erde gibt, die so viele Mittel für Entwicklungsförderung und soziale Gerechtigkeit einsetzt wie die Kirche.Dass die Kirche für die Erfüllung ihres Auftrages auch materielle Güter benötigt, ist wohl einsichtig. Vom Reichtum zu sprechen, ist maßlos übertrieben

Wenn die Wertvorstellungen der Kirche vielen nicht passen, müssen sie sich ja nicht dran halten. Intolerant ist die Forderung, dass die Kirche moralische Werte aufgeben soll, nur weil einige gern ihr Gewissen kirchlich abgesegnet hätten.

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Also Homosexuleller bist Du ken vollwertiges Mitglied in der kath. Kirche. Das haben doch Eure Päpste so festgelgt.

Siehe :www.kath-info.de/homo.html

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