Dürfen Heizanbieter Rechnungen über Monate/Jahre ansammeln und dann eine extrem hohe Rechnung schicken?

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4 Antworten

Es geht um eine 60m² Mietwohnung in einem Mehrfamilienhaus. In dem Haus gibt es eine Wärmeübergabestation, in der festgehalten wird, wieviel Wärme insgesamt in einem bestimmten Zeitraum geliefert wurde.

In den einzelnen Wohnungen werden dann durch Messgeräte die Verbräuche ermittelt. Mit Hilfe dieser Messwerte wird dann vermutlich eine Abrechnungsfirma im Auftrag der Hausverwaltung genau ermitteln, wer für welche Periode wieviel zu bezahlen hat.

Darüber erstellt die Hausverwaltung dann eine Jahresabrechnung, die normalerweise zusammen mit anderen Nebenkosten den Mietern vorgelegt wird.

Es wäre absolut nicht nachvollziehbar, wenn es bei Dir anders wäre.

Ich glaube auch nicht, dass die Enercity irgendwelche Rechnungen vorenthält und nach Jahren erst daher kommt. Die Hausverwaltung hat genauso, wie Du für Strom, Vorauszahlungen zu leisten und einmal im Jahr gibt es eine Jahresabrechnung und die kommt zuverlässig jährlich.

Nun kann es im Extremfall sein, wie anitari schon beschrieben hat, dass er Abrechnungszeitraum bei Euch immer am 1. Juni beginnt und am 31. Mai endet. Euer erster Abrechnungszeitraum wäre dann am 31. Mai 2015 zu Ende gewesen. Ab diesem Zeitpunkt hat der Vermieter genau 1 Jahr Zeit, um Euch die Betriebskostenabrechnung zu zu stellen. Theoretisch könnte es also sein, dass ihr erst jetzt die erste Jahresabrechnung bekommt (2014/2015), Ende Mai 2017 dann die zweite (2015/2016) und erst Ende Mai 2018 die letzte für die zwei Monate Juni/Juli 2016.

Mit Sicherheit habt ihr dauernd schon monatlich Vorauszahlungen für Heizenergie geleistet und vielleicht auch schon mal eine Jahresabrechnung erhalten.

Fragt beim Vermieter oder bei der Verwaltung an, wie normalerweise der Abrechnungszeitraum ist, ob die Heizkosten als Vorauszahlung in irgend einer Weise schon in der monatlichen Überweisung dabei ist und auch wann es die Abrechnung für 2014/2015 gibt, falls ihr noch keine erhalten habt.

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Kommentar von bwhoch2
18.05.2016, 23:53

Danke für die Auszeichnung.

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Der Anbieter hat, im Gegensatz zum Vermieter, das "Glück" seine Forderungen 3 Jahre lang geltend machen zu dürfen.

Sprich die Forderungen aus 2014 bis 31.12.2017, die aus 2015 bis 31.12.2018 usw.

Wieviel genau da 1 kWh bzw. MWh kostet kommt auf den Anbieter an. Ich weiß nur das Fernwärme, gleich nach Strom, die teuerste Heizungsart ist.

Ob die Heizkosten in den Betriebskosten die Ihr an den Vermieter enthalten sind, geht aus dem Mietvertrag hervor also mal einen Blick rein werfen.

Habt in der Zeit die Ihr da wohnt schon mal eine Betriebskostenabrechnung bekommen?

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Abgesehen davon, dass ohne weitere Infos (wer liefert eigentlich Strom, gibt es für die Verbrauchserfassung und Kostenverteilung Heizkostenverteiler an den Heizkörpern oder gibt es einen Wärmezähler? Warum wurde bei Einzug kein Übergabeprotokoll mit der Erfassung der Zählerstände angefertigt?) kaum eine verlässliche Auskunft gegeben werden kann, ist die Geschichte merkwürdig.

Fernwärme wird eigentlich üblicherweise immer über den Vermieter abgewickelt, der hierfür eine monatliche Pauschale kassiert und einmal im Jahr die Heizkostenverteiler an den Heizkörpern ablesen lässt.

Ich vermute einmal, dass Du auch von Energieausweis der Wohnung noch nichts gehört hast. Sonst könntest Du dort nachschauen, was Du ungefähr an Heizkosten zahlen musst. Bei einer Wohnung, die in den letzten Jahren energetisch aufgerüstet worden ist (Wärmedämmung etc.), könnten Heizkosten von ca. 50 Euro pro Monat entstanden sein, sonst solltest Du eher 60-70 Euro einkalkulieren. In Altbauten oder unsanierten Bauten aus der Wirtschaftswunderzeit sind allerdings durchaus 70-90 Euro drin.... Euer Heizverhalten ist natürlich entscheidend.


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Kommentar von TheExpendable91
17.05.2016, 09:07

Also Lieferant soll scheinbar Enercity sein, von denen ich aber noch nie irgendwas gehört habe. An den Heizkörpern sind auch Heizzähler angebracht und es kamen auch Leute um die abzulesen. Rechnungen kamen allerdings nie. Einen Energieausweis habe ich für die Wohnung, muss ich nachher mal nachschauen wenn ich Zuhause bin, weil ich gerade auf der Arbeit bin. Darauf bin ich noch gar nicht gekommen, danke. Und, dass das üblicherweise über den Vermieter abgewickelt wird, habe ich auch schon öfter gelesen jetzt. Unser Vermieter ist Speymill Deutsche Immobilien 27 Limited. Aber über den Vermieter findet man im Internet auch nichts wirklich Gescheites. Nur einen extrem kurzen Wikipedia Artikel. Die Webseite auf die Wikipedia verlinkt ist auch nicht erreichbar.

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Wenn du dich nicht angemeldet hast können die das schon machen das Problem ist das die da teilweise nicht so hinter her sind das heißt in dem Moment wo du gekündigt hast wurde überprüft ob noch kosten offen stehen und dann ist dennen wahrscheinlich erst aufgefallen das du noch nie dafür gezahlt hast und so entstehen dann kaum zu deckende kosten ich habe in meiner alten Wohnung circa 40Euro im Monat für Heizkosten gezahlt sie hätte aber nur 40qm Also würde ich an deiner stelle schon mit circa 70-80Euro rechnen da ihr zu 2seid und ich alleine wahr was auch eine Rolle spielt ist wie euer Wasser erhitzt wird mit einem Durchlauf erhitzer einen Ofen , Gas ? Da kann es auch noch mal teurer oder billiger werden jeh nach dem

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