Dürfen Heilpraktiker Homöopathische Medikamente geben und woher bekommen sie die überhaupt? :L

10 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Natürlich dürfen Heilpraktiker homöopathische Mittel, die sie entweder selbst herstellen, aus einer Apotheke oder einem Versandhandel beziehen, an ihre Kunden verteilen.

Das darf jeder medizinische Laie (Heilpraktiker sind medizinische Laien! Siehe: http://www.psiram.com/ge/index.php/Heilpraktiker). Du selbst könntest es ebenfalls tun. "Ratgeber" zu diesem Bereich gibt es ausreichend auf dem Buchmarkt.

Und das alles aus einem ganz einfachen Grund:

Homöopathische Mittel (zumindest ab einer gewissen Verdünnungsstufe, die die Homöoapthen "Potenz" nennen), haben keine spezifische Wirkung. Und wo keine Wirkung existiert, gibt es natürlich auch keine Nebenwirkung.

Ob Dir allerdings mit diesen Mitteln bei Deinen Angstattacken geholfen ist, ist mehr als fraglich.

Lies Dir zu Deiner Information und späteren Entscheidung diese Seite in Ruhe durch:

...gwup.org/infos/themen-nach-gebiet/77-komplementaer-und-alternativmedizin-cam/333-homeopathie-erfolge-nur-placeboeffekt

Die Behandlung von Angststörungen gehört in die Hände von Fachleuten, d.h. von Ärzten oder Psychologen.
Diese Berufsgruppen haben eine entsprechende jahrelange Berufsausbildung und damit die notwendigen Grundlagen, um Dir helfen zu können.

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In Deinem ersten Satz irrst Du aber gewaltig. Nicht alles was im Internet steht ist auch richtig. Lies mal meine Antwort durch, es gibt nämlich das Arzneimittelgesetz, und das betrifft auch die Homöopathischen Mittel.

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38
@Anaschia

Du kennst Dich offensichtlich mit der Materie nicht aus.

Heilpraktiker dürfen durchaus homöopathische Mittel gegen Auslagenersatz an ihre Kunden abgeben.
Und ebenso ist es Heilpraktikern erlaubt, diese Mittel selbst herzustellen.

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Da ja bei Fragen, die die Homöopathie betreffen, sich regelmäßig sehr "kluge Köpfe" mit 1000 Gründen, und untermauert mit zig Internetseiten, gegen Homöopathie, zu Wort melden, hier noch einmal etwas handfestes zur Erweiterung des Wissens!! ""Homöopathische Arzneimittel sind im Arzneimittelgesetz sogar ausdrücklich erwähnt, und zwar als registrierungspflichtig. Kein Zweifel besteht daran, dass der Gesetzgeber sie zu den Arzneimitteln zählt. Nur Mittel, die als Nahrungs- oder Nahrungsergänzungsmittel gelten, können auch außerhalb von Apotheken vertrieben werden. Damit ist ausgeschlossen, dass Homöopathen mögen sie Ärzte oder Heilpraktiker sein homöopathische Globuli abgeben dürfen. Damit würden sie sich gerade der vom Gesetzgeber gewollten Kontrolle über den Vertrieb von Arzneimitteln entziehen und die gewollte Überwachung der Unbedenklichkeit bzw., der Qualitätsstandards von Arzneimitteln unterlaufen . Verstöße gegen das Arzneimittelgesetz und das Apothekenabgabemonopol werden mit Straf- und Bußgeldvorschriften belegt. Dazu gehört gemäß § 97 Abs. 2 Nr. 3 Arzneimittelgesetz auch, dass rechtswidrig gegen das Apothekenmonopol handelt, wer berufs- oder gewerbsmäßig Arzneien in den Verkehr bringt oder mit Arzneimitteln, die ohne Verschreibung an Verbraucher abgegeben werden dürfen, Handel treibt oder diese abgibt. "" Seit letztem Jahr ist es HP und THP auch nicht mehr erlaubt, Blutegel direkt beim Züchter zu bestellen. Auch diese darf man nur noch über eine Apotheke beziehen.

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und zwar als registrierungspflichtig

Das hat auch niemand bestritten.
Erwähnen sollte man in diesem Zusammenhang aber unbedingt, dass diese Registrierung im wesentlichen für Homöopathika, d.h. für Arzneimiitel, die keinen Wirksamkeitsnachweis liefern können, geschaffen wurde.
Dabei müssen nur die Qualität und die Unbedenklichkeit nachgewiesen werden., d.h. es werden die hygienischen Bedingungen geprüft und nicht der sonst bei Arzneimitteln übliche Wirksamkeitsnachweis.

Damit ist ausgeschlossen, dass Homöopathen mögen sie Ärzte oder Heilpraktiker sein homöopathische Globuli abgeben dürfen.

Natürlich dürfen Heilpraktiker ihren Kunden homöopathische Mittel verabreichen, allerdings nichts daran "verdienen", sondern nur gegen Auslagenersatz abgeben.

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@Auskunft

Erzähl Du mir nicht was ich darf und was ich nicht darf !!! Das weiß ich genau. Aber vielleicht gelten bei Dir ja andere Gesetze.

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@Anaschia

Dann lass es Dir vom Fachverband Deutscher Heilpraktiker erzählen:

" Bei Arzneimitteln, die keinen Wirksamkeitsnachweis liefern können, bzw. der pharmazeutische Hersteller auf ein Zulassungsverfahren verzichtet, gibt es die Möglichkeit der Registrierung. Dabei müssen dann lediglich die Qualität und die Unbedenklichkeit nachgewiesen werden.
Bei registrierten Arzneimittel dürfen mangels Wirksamkeitsnachweis auch keine Indikationen angegeben und beworben werden. Die nach den §§ 38, 39 AMG registrierten Arzneimittel werden als "homöopathische Arzneimittel" bezeichnet."

  • Und jetzt zu Deiner Information, dass das, was ich geschrieben habe

Natürlich dürfen Heilpraktiker ihren Kunden homöopathische Mittel verabreichen, allerdings nichts daran "verdienen", sondern nur gegen Auslagenersatz abgeben.

und was von Dir abgestritten wird, vom Fachverband bestätigt wird:

" ...Eine Ausnahme bildet nur die direkte Applikation [Anm.: Applikation = Verabreichung] beim Patienten oder die Abgabe des gesamten Fertigarzneimittels.

Die Arzneimittel dürfen dabei allerdings nicht verkauft, sondern nur gegen Auslagenersatz abgegeben werden."

http://www.heilpraktiker.org/files/seiteninhalt/inhaltsseiten/d_der-fachverband/dc-berichte-aus-dem-fachverband/dc-2011/dc-2011-10-b-bhn-am-recht-final.pdf

Und damit ist die Frage von Aussenseiter97

"Dürfen Heilpraktiker Homöopathische Medikamente geben"

mit "ja" beantwortet.

.

4

Homöopthika kann man nicht mit schulmedizinischen Medikamenten vergleichen, weil kein Wirkstoff im eigentlich Sinne enthalten sind. Das ist ja auch der Kritikpunkt den sehr viele Menschen anführen, nämlich, dass es ja eigentlich nur Zuckerkügelchen sind. Deswegen ist das alles Rezeptfrei. Dieser Heilpraktiker wird sie wohl in einer Apotheke gekauft haben, denn ich bezweifle, dass er so eine Maschine zuhause hat.

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