Dürfen eurer Meinung nach nur gute Menschen entscheiden, was oder wer gut und böse ist?

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Das Ergebnis besteht aus 12 Abstimmungen

Weder noch 91%
Beide Arten von Menschen dürfen das 8%
Nein 0%
Ja 0%

19 Antworten

Da sehe ich eine logische Schwierigkeit. Wenn die Guten entscheiden sollen, musste ja zuvor festgestellt werden, wer sind die Guten. Und wer entscheidet das? Wenn das wieder Gute entscheiden sollen, kommen wir in einen unendlichen Regress, weil es irgenwann mal den allerersten Guten gegeben haben muss. Und wer hat da entschieden, dass er ein Guter ist?

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Kommentar von Sammy123909
21.04.2016, 19:29

Vielen Dank für deine Antwort! Aus dieser Sicht habe ich das noch gar nicht betrachtet, ein typisches Paradoxon.

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Weder noch

Weder noch.

Es entscheiden automatisch die Guten, denn der, der das definiert, zählt sich selbstverständlich zu den Guten. Wer würde schon eine Definition herausbringen, die einen selbst als böse darstellt?

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Kommentar von Sammy123909
21.04.2016, 18:18

Vielen Dank für deine Antwort! Da hast du Recht :)

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Es gibt keine guten Menschen.  Lukas 18:19 "Niemand ist gut denn der einige Gott."

Menschen können höchstens gut handeln und das Gute suchen. Tatsächlich ist es so, das Menschen gerade dann behaupten sie seinen "die Guten", wenn sie Böses tun.

Dürfen eurer Meinung nach nur gute Menschen entscheiden, was oder wer gut und böse ist?

Nein. Dies würde zu der typischen Situation führen, das A sagt, ich bin gut, B ist böse. Wohingegen B sagt ich bin gut, A ist böse.

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Kommentar von Sammy123909
22.04.2016, 08:58

Vielen Dank für deine Antwort! 

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Weder noch

Grundsätzlich finde ich sollte niemand jemanden beurteilen nach gut oder schlecht.Natürlich denkt man sich zu jeder Person seinen Teil,aber am Ende kennt man diese Person doch viel zu wenig,um wirklich über sie gerecht urteilen zu können.

Liebe Grüße :)

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Kommentar von Sammy123909
21.04.2016, 18:17

Erst einmal vielen Dank für deine Antwort! Heißt das, dass du auch der Meinung bist, dass niemand entscheiden darf, ob Hitler gut oder böse war?

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Weder noch

In seinem Gewissen hat JEDER die Pflicht, zwischen gut und böse zu unterscheiden. Um das sinnvoll entscheiden zu können, hat jeder die Pflicht, sein Gewissen zu bilden durch Nachdenken, Austausch und Information.

Für die Regeln, die in einer Gemeinschaft gelten sollen, entscheiden naturgemäß jene, welche dazu die Autorität bekommen haben. Dadurch soll euch verhindert werden, dass man nur das "gut" findet, was einem selbst nutzt, und nur das "böse" findet, was einem selbst Nachteile bringt.

Was genau gut und böse ist, kann der Mensch nicht beliebig entscheiden, weil es dem Menschen schon mitgegeben ist. Zum Beispiel die 10 Gebote geben eine Orientierung, was dem Menschen schadet und was ihm hilft.

Die Grundsätze: "Was du nicht willst, das man dir tu, das füg´auch keinem andern zu." und "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst." ist wohl für die meisten Menschen einsichtig.

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Kommentar von Sammy123909
21.04.2016, 18:35

Vielen Dank für deine Antwort! Die Grundsätze im letzten Abschnitt sind eben Wertmaßstäbe, die in der Gesellschaft allgemein anerkannt sind.

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Gut und Böse sind in ihrer Substanz keine relativen Begriffe. „In ihrer Substanz“ heißt, dass bestimmte Verhaltensweisen zu jeder Zeit in allen Staates als gut oder böse angesehen und in Gesetzen verfasst wurden und werden. Daneben gibt es allerdings auch Handlungen, die nur in gewissen Abschnitten der Geschichte
nicht als böse galten; z.B. die Tötung eines Sklaven durch den Patron im römischen Staat oder – wie schon erwähnt – die Hinrichtung von sogenannten Hexen im Mittelalter.

Die Frage ist, ob nur gute oder auch weniger gute Menschen darüber urteilen dürfen (sollen), ob jemand böse oder gut ist, der erste also bestraft werden soll, weil er z.B. einen anderen umgebracht hat (eine nicht nur relativ, sondern absolut böse Handlung; ausgefallene, eben genannte Anschauungen in der Geschichte bleiben außen vor).

Auch der weniger gute Mensch kann kraft seiner Intelligenz erkennen, was böse ist. Nehmen wir an, er ist Richter in einem Strafprozess und hat selbst einige Leichen im Keller. Warum soll er nicht einen Täter, der gegen die institutionelle Moral, also gegen die Strafgesetze, verstoßen hat, verurteilen, das heißt das Unmoralische an der Tat des Angeklagten bewerten dürfen? Hauptsache der Gerechtigkeit wird Genüge getan!

Wenn nur die Guten über Moral und Unmoral urteilen dürften, würde die Justiz auf der ganzen Welt zusammenbrechen, weil es so wenig wirklich gute Menschen gibt. (Schopenhauer sagte: Es sind auf dieser Welt nur ganz dürftige Spuren der Moral auszumachen).


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Weder noch

Keine Sorge meine Vorfahren haben vom Baum der Erkenntnis von gut und böse gegessen, deshalb kann ich diese Frage beantworten :). 

Ich finde das es gut und böse definitiv gibt.

Freude und Liebe sind richtig. Hass und Schmerzen sind hingegen falsch.

Wenn man einem Menschen was gutes tut dann ist das richtig, weil der Mensch dann glücklich ist und weil es den gebenden auf lange Sicht auch glücklich macht. Warum? Weil es ihn in einen besseren Bewusstseinszustand bringt.

Wenn man einem Menschen ohne Grund leiden zufügt dann ist das schlecht, weil es dem Menschen Schmerzen gibt und weil es dem schlecht handelnden Menschen in seinem Negativen (schmerzens) Zustand drinnen lässt.

Mach mal den Test: kneife dich selber und siehe ob sich der Schmerz richtig anfühlt. Wenn ja kneife dich doller :).

Jeder der in richtigen Schmerzen lebt wird wissen das dieser Zustand falsch sein muss und anders herum.

Jetzt ist die Frage was einen auf lange Sicht am meisten Freude geben wird.

Meiner Meinung nach ist es nach der Bibel zu leben, weil man dann für immer im Paradies leben wird. :)

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Kommentar von Sammy123909
22.04.2016, 08:57

Vielen Dank für deine Antwort! In einem muss ich aber widersprechen. Es ist nicht immer so, dass es einem langfristig gut geht, wenn man etwas Gutes getan hat. Nehmen wir beispielsweise an, dass man sich für jemanden vor ein Auto wirft. Man rettet den Anderen, ist sein Leben lang aber querschnittsgelähmt. Sicher hat man dann ein gutes Gewissen, was aber nicht bei allen Menschen überwiegt. Ich behaupte, dass ganz viele Menschen dann sagen würden, dass sie zwar ein gutes Gewissen haben, dafür aber jetzt querschnittsgelähmt sind und sich auch nichts davon kaufen können. Das ist aber bei jedem anders. Sicher meinen einige, dass es sich gelohnt hat vor das Auto zu werfen. Das muss jedem selbst überlassen sein und ich denke, dass man die, die meinen, dass es besser gewesen wäre sich nicht vor das Auto zu schmeißen, nicht verurteilen sollte. 

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Weder noch

Es gibt kein "gut" und kein "böse".

Das sind völlig subjektive Wertigkeitsbezeichnungen die nur aus der persönlichen Sicht der wertenden Person interpretiert werden, jedoch keinerlei reale oder neutrale Gültigkeit haben.

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Kommentar von Sammy123909
21.04.2016, 18:19

Danke für deine Antwort! Das heißt, du bist auch der Meinung, dass Hitler oder Stalin weder böse noch gut waren, weil es das nicht gibt?

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Weder noch

Gut und Böse sind mehr oder weniger willkürlich von jedem für sich selbst festgelegte Ansichten, niemand kann bestimmen ob jmd gut oder böse ist, denn es gibt kein universelles Gut und Böse.
Jeder sieht sich und seine Ansichten auf der guten Seite, während alles was zu sehr von diesen Ansichten abweicht böse sein soll.

Gut und Böse gibt es nicht, das sind bloß abstrakte Begriffe um die momentan gültige Massenmeinung und die Gegenmeinungen darzustellen.

Wenn genug Menschen es für angebracht halten kann alles gut sein, im Mittelalter verbrannte man "Hexen", damals hielt man das für eine gute Sache die Anhänger des Teufels ordentlich durch zu grillen, heute würde wohl jeder der noch bei Verstand ist, jemanden der soetwas tut für abgrundtief böse halten.

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Kommentar von Sammy123909
21.04.2016, 18:43

Vielen Dank für die Antwort und sehr gutes Beispiel!

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Kommentar von Haldor
22.04.2016, 13:22

Diese Meinung hat Papst Benedikt XVI. einmal "ethischen Relativismus" genannt. Dieser Ansicht (des Papstes) schließe ich mich an. Was den Massenmord an den Hexen betrifft: das hielten viele (nicht alle) - aufgrund mittelalterlicher Verblendung - nicht für etwas Gutes, sondern für etwas Notwendiges (weil sie - eben wegen ihrer Verblendung - in den Hexen Bundesgenossen des Teufels sahen.

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Weder noch

"Das Gute am Bösen ist, dass das StGB uns sagt, was böse ist."

-alte Polizeiweisheit (Polizeihauptkommissar Konfusius zugeschrieben)

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Kommentar von Sammy123909
21.04.2016, 18:22

Danke für die Antwort, merk ich mir :D

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Beide Arten von Menschen dürfen das

das böse ist lediglich ein gutes zur falschen zeit, in der falschen intensität und am alschen ort

also, alle menschen haben guttes in sich und auch böses

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Weder noch

Gut und böse ist für mich eigentlich sehr eindeutig....

Einen wirklich bösen Menschen kann man meist schon daran erkennen, dass er mit einer zweiten Version von sich selbst wohl nicht lange besonders gut auskommen können würde..

Während zwei gute Menschen wahrscheinlich lange Zeit problemlos miteinander klar kommen können...

Wie würde ein böser Mensch "gut" definieren im Vergleich zu einem guten Menschen?

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es gibt ja den Spruch: "Es gibt die guten und die bösen und die guten entscheiden, wer die bösen sind".. natürlich muss jemand entscheiden, was innerhalb einer Gesellschaft nicht gehen darf, z.B. Körperverletzung... wenn es so etwas nicht gäbe, hätte sich die Menschheit schon längst ausgeschlachtet ;)

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Kommentar von Sammy123909
21.04.2016, 18:20

Vielen Dank für die Antwort!

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Weder noch

Meinungsäußerung steht JEDEM Menschen zu! Wer gut oder böse ist kann pauschal nicht getroffen werden, da es kein international anerkannten Maßstab für gut gibt!

Gut und Böse sind subjektive Begriffe und können daher auch NUR von einem individuellen Menschen persönlich beurteilt werden!

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Kommentar von Sammy123909
21.04.2016, 18:33

Vielen Dank dafür!

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es gibt keine guten oder bösen menschen, es gibt nur menschen mit unterschiedlichen sichtweisen, die ihre taten auch unterschiedlich bewerten und für ihr leben auch eigene moralische grenzen haben.............:)

gut/böse ist immer und aussschließlich relativ und aus diesem grund wird jedes gerichtsurteil bei zwei gleichen straftaten von zwei verschiedenen menschen nie gleich sein............

was du für gut befindest, ist für andere auf jeden fall nicht immer gut, denn wenn ein mensch durch deine gute "tat" nachteile hat, ist schon mal deine gute tat keine gute mehr und umgekehrt genauso............... wenn du stehlen als sünde ansiehst, dann nur deshalb, weil du nicht in der zwangslage steckst, stehlen zu müssen, wenn du jedoch aus überlebensgründen stehlen musst, dann sieht es schon ganz anders aus................:)

deshalb ist deine frage auch nur relativ zu beantworten und kann keine absolute wahrheit oder aussagekraft beinhalten.........:)

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Dann sind die Guten auch schlecht. Sie verweigern anderen die Entscheidungen.

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Kommentar von Sammy123909
21.04.2016, 18:21

Darüber habe ich noch gar nicht nachgedacht. Danke dafür!

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warum sollten nur gute Menschen entscheiden?
dann wäre ja schon eine vorauswahl getroffen was oder wer gut ist :-)
Deshalb bin ich überzeugt, dass es etwas geben muss, was darüber steht. sonst ist ja die frage, wer Gut und böse definiert. - ah, das erinnert mich an etwas ...

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Kommentar von Sammy123909
21.04.2016, 18:21

Aber definiert denn jemand, der über uns steht, gut und böse?

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Weder noch

Nur Gott hat das Recht dazu.

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Kommentar von Sammy123909
21.04.2016, 18:23

Danke für deine Meinung :)

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Weder noch

Was ist denn Gut oder Böse?

In welchem Ermessen steht sich das denn gegenüber?

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Kommentar von Sammy123909
21.04.2016, 18:23

Genau das habe ich als Frage gestellt. Was bedeutet für die gut und was böse?

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