Dürfen Eltern verbieten Islam konvertieren?

8 Antworten

Man ist ab 14 Jahren religionsmündig, aber bis zum 18 Lebensjahr greift auch das Erziehungsrecht der Eltern.

Das bedeutet in der Kombination, dass Eltern ihre Kinder zwischen 14 und 18 nicht zu einer bestimmten Religion zwingen dürfen, sie dürfen aber im Rahmen ihres Sorgerechtes bis zum 18. Lebensjahr verhindern, dass ihre Kinder an irgendwelchen religiösen Veranstaltungen teilnehmen, die sie für eine Gefährdung halten.

Selam Aleykum.

Verbieten können sie es ihm, machen kann er es trotzdem. Ich bin selber mit 15 konvertiert.
Er kann jetzt konvertieren, muss es ja aber nicht offiziell machen. Wenn er mit 18 nochmal in einer Moschee konvertiert, kann er auch direkt aus der Kirche austreten (soweit ich weiß, geht das nämlich erst ab 18 ganz offiziell; kann aber auch falsch sein). Unabhängig davon darf er ab 14 Jahren selbst entscheiden. Er ist dann auch Moslem, obwohl es vielleicht noch nicht auf dem Papier so ist.

Selam

Die Religionsmuendigkeit mit 14 greift im Islam nicht, denn es gibt ja keinen amtlichen Ein- oder Austritt. Es genügt, das Glaubensbekenntnis zu sprechen, um Muslim zu werden, und das kann man im stillen Kämmerlein tun. Wer will das verhindern? Das bekommt ja nicht mal jemand mit, wenn du es ihm ich selbst sagst.

Aus islamischer Sicht ist man ab der Pubertät religionsmuendig, das kann sowohl vor als auch nach 14 sein. Dann ist man verantwortlich für seinen Glauben.

Seine Eltern können ihm das nicht verbieten. Er kann auch im geheimen ein Muslim sein. Er kann es verheimlichen. Es ist nicht verpflichtend, es zu sagen.

Abwarten und Kaffee trinken.

Dein Freund ist in der Pubertät. Da sucht man eine neue Identität und setzt die Vorstellungen der Eltern in Frage.

Wenn er in zwei oder drei Jahren immer noch konvertieren möchte, dann kann er es dann tun, ohne seine Eltern fragen zu müssen.

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