Dürfen Christen meditieren?


19.09.2020, 20:53

Wie ist es generell wenn man streng nach biebel lebt dürfte Mann heut garnix mehr z.b. am PC sitzen oder Handy oder Fernsehen was aber wenn man den PC zur Arbeit braucht oder ist es generell verwerflich fernzusehen PC usw

16 Antworten

Die Bibel rät, über das nachzudenken, was wahr, gerecht, rein und liebenswert ist, sich auf das Gute, auf Tugenden und lobenswerte Dinge zu konzentrieren. Dazu gehört z.B. über Gottes Wort und Wunder nachzudenken.

Meditation im esoterischen Sinne gehört zum Okkultismus und das ist laut Bibel nicht erlaubt.

,,Darum gedenke ich an die Taten des HERRN, ja, ich gedenke an deine früheren Wunder und sinne über alle deine Werke und denke deinen Taten nach."

(Psalm 77,12)

das meine ich ja also ist das fernöstliche verboten

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Wüsste nicht, dass es ein Gesetz gäbe, welches das verbieten würde.

ich rede von denn Gesetzen und lehren Gottes dachte Weill budismus ja eigentlich im Christen TUM nix zu suchen hat

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@gutefrage744

Mich interessieren nur weltliche Gesetze. Und du hast nicht nach religiösen Gesetzen gefragt.

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Gebet und Meditation sind äquivalent.

was heist das ?

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@gutefrage744

Dass die gleichen Hirnströme beim Beten gemessen wurden, wie beim Meditieren.

Die Bedeutung von 'Äquivalenz' darfst du in der Wikipedia nachlesen.

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Meditieren ist okkult und natürlich sünde.

Jesus gibt dir ruhe, du musst nur zu ihm kommen :-) bete, geh in die stille und rede mit ihm.

In Jesus bekommen wir alles was wir brauchen. Warum also "fremd gehen"?

Moderne "Christen" sind schnell geneigt, alles als "satanisch", "heidnisch" oder "sündhaft" zu betiteln, das ihrem streng biblischen Weltbild widerspricht. Insbesondere in evangelikalen Kreisen ist das der Fall.

Dabei hat das Christentum eine uralte Tradition der Mystik vorzuweisen. Christliche Mönche im Herrschaftsbereich des Oströmischen Reiches praktizierten in der Spätantike/dem Frühmittelalter eine Form der Meditation. In einigen Gebieten hielt sich dieser Weg sogar bis ins Spätmittelalter, und er fand seinen Weg auch nach Westeuropa.

Buchtipp: "Die Wolke des Nichtwissens". Autor unbekannt, verfasst um 1390 n. Chr. in England. Die darin geschilderten Gedanken erinnern sehr stark an die Ideen fernöstlicher Religionen, nur dass der christliche "Gott" eben auch eine wichtige Rolle einnimmt.

Grundgedanke: der Gläubige soll alle Verhaftung an die irdische Welt, ihre "Sünden" und "Gelüste" aufgeben, um sich im meditativen Gebet "Gott" nähern und "ihn" erfahren zu können.

Jeder "Christ", der Meditation als "sündhaft" oder "satanisch" ansieht, beweist damit, wie wenig er über die Traditionen seines Glaubens weiß.

Vielen Dank für Buchtipp! Ich sehe gerade es gibt verschiedene Bücher von Herausgebern, vielleicht kannst du mir freundlicherweise einen link zukommen lassen, welches du persönlich empfiehlst.

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@1TENET0

Ich kann dir leider keine weiteren Empfehlungen dazu geben, da ich mich innerlich längst vom Christentum entfernt habe und mich damit nicht mehr befasse.

Im Mainstream-Christentum ist meditative Praktik heute auch nicht mehr weit verbreitet. Die Quellenlage zu diesem Thema dürfte also nicht sehr reichhaltig sein.

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