Dürfen Christen auch kein Schweinefleisch essen?

28 Antworten

Die Juden sollten nach dem Gesetz des Alten Tesaments kein Schweinefleisch essen. Da Christen aber nicht mehr unter diesem Gesetz stehen, wie z. B. der Apostel Paulus ausführlich erläutert, ist ihnen das Essen von Schweinefleisch erlaubt.

Die passende Bibelstelle dazu findet sich in der Apostelgeschichte 10,9-15: "Am folgenden Tag aber, während jene reisten und sich der Stadt näherten, stieg Petrus um die sechste Stunde auf das Dach, um zu beten. Er wurde aber hungrig und verlangte zu essen. Während sie ihm aber zubereiteten, kam eine Verzückung über ihn. Und er sieht den Himmel geöffnet und ein Gefäß, gleich einem großen, leinenen Tuch, herabkommen, an vier Zipfeln auf die Erde herabgelassen; darin waren allerlei vierfüßige und kriechende Tiere der Erde und Vögel des Himmels. Und eine Stimme erging an ihn: Steh auf, Petrus, schlachte und iss! Petrus aber sprach: Keineswegs, Herr! Denn niemals habe ich irgendetwas Gemeines oder Unreines gegessen. Und wieder erging eine Stimme zum zweiten Mal an ihn: Was Gott gereinigt hat, mach du nicht gemein!"

Da das Schwein auch zu den vierfüßigen Tieren der Erde gehört, wird es also in der Apg. 10 im Vers 12 beschrieben (mit anderen Tieren). Wichtig ist generell, dass die Speisevorschriften, die im Alten Testament für den Bund mit dem Volk Israel aufgestellt wurden, im neuen Bund mit den Christen nicht mehr gelten sollten ("Was Gott gereinigt hat, mach du nicht gemein!").

Die Juden sollten nach dem Gesetz des Alten Tesaments kein Schweinefleisch essen. Da Christen aber nicht mehr unter diesem Gesetz stehen, ist ihnen das Essen von Schweinefleisch erlaubt.

Die passende Bibelstelle dazu findet sich in der Apostelgeschichte 10,9-15: "Am folgenden Tag aber, während jene reisten und sich der Stadt näherten, stieg Petrus um die sechste Stunde auf das Dach, um zu beten. Er wurde aber hungrig und verlangte zu essen. Während sie ihm aber zubereiteten, kam eine Verzückung über ihn. Und er sieht den Himmel geöffnet und ein Gefäß, gleich einem großen, leinenen Tuch, herabkommen, an vier Zipfeln auf die Erde herabgelassen; darin waren allerlei vierfüßige und kriechende Tiere der Erde und Vögel des Himmels. Und eine Stimme erging an ihn: Steh auf, Petrus, schlachte und iss! Petrus aber sprach: Keineswegs, Herr! Denn niemals habe ich irgendetwas Gemeines oder Unreines gegessen. Und wieder erging eine Stimme zum zweiten Mal an ihn: Was Gott gereinigt hat, mach du nicht gemein!"

Da das Schwein auch zu den vierfüßigen Tieren der Erde gehört, wird es also in der Apg. 10 im Vers 12 beschrieben (mit anderen Tieren). Wichtig ist generell, dass die Speisevorschriften, die im Alten Testament für den Bund mit dem Volk Israel aufgestellt wurden, im neuen Bund mit den Christen nicht mehr gelten sollten ("Was Gott gereinigt hat, mach du nicht gemein!").

Gott, unser Vater im Himmel, der dem Moses die 5 Bücher diktierte und vor 2000 Jahren in Jesus persönlich unsere Erde besuchte, gab uns einen völlig freien Willen. Wir können ganz frei seine Ratschläge befolgen, aber auch ganz frei dagegen handeln. Wir können also zum Beispiel auf Schweinefleisch freiwillig verzichten oder Schweinefleisch essen.

Viele Christen nehmen ihren Glauben an Gott nicht ernst und lieben ihn nicht genug. Auch kennen viele seinen Willen nicht. Deshalb essen sie Schweinefleisch, obwohl das ihrer leiblichen und seelischen Gesundheit schadet.

Doch Gott kennt unseren Organismus am besten und hat uns deshalb durch Moses Speisegesetze gegeben, die unter anderem das essen von Schweinefleisch verbieten.

Wer also den Rat von Gott beachtet und kein Schweinefleisch isst, der lebt laut Gott gesünder!

Es wird da zwar gerne Jesu Wort aus Matthäus 15 Vers 11 zitiert: Was zum Munde eingeht, das verunreinigt den Menschen nicht; sondern was zum Munde ausgeht, das verunreinigt den Menschen.

Aber dieses Zitat ist verkürzt und verführt deshalb die Menschen dazu alles zu essen, auch solches, was sich nicht als Speise für den Menschen eignet.

Hier das ausführlichere Jesus Zitat durch den Propheten Jakob Lorber:

… denn was nach Bedarf und mit rechtem Ziel und als eine für den Menschen seit alters her anerkannte und möglichst rein bereitete Speise zum Munde in den Magen hineinkommt, das verunreinigt den Menschen nicht, doch was zum Munde aus dem Herzen herauskommt, wie Lästerung, Ehrabschneidung, arger Leumund und allerlei Lüge, unflätige Reden und allerlei Schelterei, das verunreinigt wohl den ganzen Menschen.

Was die Ernährung angeht, so gab uns Jesus folgende Hauptregel durch Jakob Lorber:

Fische von guter Art, die sich in reinen Gewässern aufhalten, sind in der Art Zubereitung, in welcher wir sie genossen haben, die allergesündeste Kost für den menschlichen Leib. Wo aber derlei Fische nicht zu haben sind, da ist das Weizen- und Gerstenbrot an und für sich die gesündeste Nahrung des Menschen, so wie auch die Milch von gesunden Kühen, Ziegen und Schafen. Unter den Hülsenfrüchten nehmen die Linsen den ersten Rang ein, wie auch zur Bereitung des Muses (Brei) der große persische Maisweizen. Fleisch ist nur von einigen Hühnern und Tauben, dann vom gesunden und reinen Rind, so wie auch von Ziegen und Schafen im vollkommen blutlosen Zustande, entweder gebraten oder gekocht, als Speise zu genießen; das gebratene aber ist dem gekochten vorzuziehen. Das Blut der Tiere aber soll von niemandem genossen werden. Das jetzt von Mir dir Vorgesagte (Aufgezählte) ist und bleibt für den Menschen die einfachste, reinste und gesündeste Kost; alles andere – besonders im Übermaß genossen – ist für den Menschen schädlich, besonders wenn es zuvor nicht jene Zurichtung bekommt, durch die das Bösnaturgeistartige völlig ausgeschieden wird.“

Es gibt einen sehr guten Grund warum man damals vor dem Verzehr bestimmter Speisen warnte.

Vor der Erfindung des Kühlschrankes, Antibiotika, Parasitika und der Einführung von strenger Lebensittelhygiene war es sehr gefährlich Schweinefleisch zu essen. Denn genetisch sind Schweine sehr nahe mit dem Menschen verwandt. Krankheiten und vor allem Parasiten die Schweine befallen können leicht auf den Menschen überspringen und dem schaden.

Schlimmer noch, ist ein Schein vom Schweinebandwurm befallen und man ißt das Fleisch ohne es sehr gründlich zu braten, dann wandern die Larven ins Gehirn. Der betroffene wird dann nicht nur recht schnell sterben sondern vorher auch Schwachsinnig. Man dachte also, das diejenigen die viel Schweinefleisch essen von Gott bestraft werden bzw. vom Teufel besessen wurden.

Ähnlich ist es mit dem Verbot an Alkohol. Damals gab es keine Wasseraufbereitungsanlagen. In Ballungsgebieten breiteten sich sehr schnell tödliche Krankheiten aus wenn man Wasser getrunken hatte. Auch konnte man kein Wasser wie heute in Flaschen abgepackt transportieren ohne dass es mit Krankheiten verseucht wurde. Das einzige was man ohne Bedenlken trinken konnte waren vergorene Getränke. Bevor Pasteur die Sache mit der Hefe entdeckte stellte man einfach Säfte eine weile offen hin um die mit Mikroorganismen zu versetzen. Dann verschloss man die Behälter und wartete. Danach hatte man dann entweder Essig oder Wein. Nicht einen Wein wie man den heute kennt sondern eine primitive Version mit wenig Alkohol, aber genug Alkohol drin so dass die meisten gefährlichen Krankheitserreger und vor allem Parasiten absterben. Auch der Essig war ein wunderbar sicheres Getränk, der konnte sogar noch mit normalem Wasser verdünnt werden und war immer noch sicher zum trinken.

Ziel war es natürlich den wohlschmeckenden Wein herzustellen. Der wurde dann sehr teuer verkauft, der übel schmeckende Essig war dann für die armen Leute billig verkauft worden.

Nur macht halt das ständige trinken von Wein "blöde im Kopf", daher der Aufruf an "ordentliche Menschen" auf den Luxus des Weines zu verzichten und wie der einfache Mensch den Essig zu trinken.

Wein war damals ein Synonym für ein hochwertiges Getränk. Aus Wasser Wein zu machen ist damit im weitesten Sinne einfach nur eine Wasseraufbereitung. Theoretisch könnte man das Filtern und abkochen von Wasser als Verwandlung von Wasser in Wein bezeichnen. Heutzutage würde man erwarten, dass bei dem Wunder Leitungswasser in einen Bordeaux verwandelt wurde, das muß nicht sein, da kann was viel einfacheres dahinter stecken, denn wie gesagt war Wein ein Synonym für ein hochwertiges Getränk und auch das reinigen und keimfrei machen von Wasser würde damals als "Wein" durch gehen. Also etwas, was man in den Survival Shows im Fernsehen sehen kann.

Und die Sache mit dem Essigschwamm am Kreuz ist auch nicht annähernd Grausam wie man sich das heutzutage vorstellt. Essig war das Synonym für ein billiges Getränk. Statt Essigsäure verwendet man heutzutage Kohlensäure, das Prinziep ist das selbe. Heutzutage wäre das also z.B. Sprudelwasser was da gegeben wurde. Einem durstigen ein Gerolsteiner zu geben ist alles andere als grausam!

du irrst. gott nennt den grund ja: da es nicht wiederkäuende paarzeher sind. lsnge dachen menschen eie du, dass der wahre grund ein anderer sein muss. erstaunlich ist, dass die wissenschaft erst vor wenigen jahren rausgefunden hat, dass in wahrheit genau der von gott angegebend grhnd stimmt! auch gut gekühlt ist laut wissenschaft schweibefleisch extrem schädlich WEIL das fleisch von nicht wiederkäuenden paarzehern (!!!) aus genau DIESEN gründen (NICHT WIEDERKÄUER immunsystem etc) extrem schlecht für menschen ist. das geheimnisvolle: das steht in bibel und koran genau so, und es konnte damals unmöglich ein mensch wissen. es beweist dass die bibel göttlich knspiriert ist

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@KLBG3400
du irrst. gott nennt den grund ja: da es nicht wiederkäuende paarzeher sind.

Wo erzählt Gott so was? Mohamed der das Regelwerk der Muslimen erstellt hat war kein Gott.

auch gut gekühlt ist laut wissenschaft schweibefleisch extrem schädlich WEIL das fleisch von nicht wiederkäuenden paarzehern (!!!) aus genau DIESEN gründen (NICHT WIEDERKÄUER immunsystem etc) extrem schlecht für menschen ist.

Das liegt rein daran, dass Widerkäuer eine ganz andere Physiologie haben und genetisch weiter entfernt zum Menschen sind. Nicht an der Tatsache, dass die Wiederkäuen, das ist ein Merkmal dieser Tiergruppe. Fische käuen auch nicht wieder und sich ebenfalls eine gute Nahrungsquelle, denn die sind genetisch noch weiter entfernt.

und es konnte damals unmöglich ein mensch wissen. es beweist dass die bibel göttlich knspiriert ist

Das ist wieder mal der typische unwissenschaftliche Schluß "Was ich nicht kapiere, das konnten die Menschen damals erst recht nicht kapiert haben!".

Es ist eine ganz einfache beobachtung. Menschen die viel Schweinefleisch essen werden schnell krank, Schwachsinnig und sterben. Menschen die sich keines leisten können oder bevorzugt andere Tiere wie Ziegen oder Rinder essen leben länger. Natürlich kriegt das kein Mensch in 5 Minuten raus, das sind Beobachtungen über viele Generationen. Naturlich wussten die nichst von Genetik und Zoologie, also machten die ihre Beobachtungen an einfachen Merkmalen fest um einfache, für jedermann verständliche Regeln zu schaffen.

Und da es keine Gesetze, Schulen oder Massenmedien gab um solche Lebenshilfen weiter zu vermitteln machte man das damals über die Religion.

Menschen die keine Religion haben die sie vor lebensfeindlichen Fehlern schützt starben aus bzw. konnten sich nicht ausbreiten. Menschen die eine Religion hatten die den Lebensstandard und die Lebenserwartung steigerten konnten sich durchsetzen und ausbreiten.

Das meiste was in der Bibel steht stammt nicht direkt von Gott, wird da nie behauptet. Das meiste sind Erzählungen von Menschen die keinen direkten Kontakt zu Gott hatten. Und die haben nicht nur beschrieben was die über Gott gesagt bekamen, die haben auch ihre eigegen Entdeckungen und ihr Wissen dort eingebracht.

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@Commodore64

Super Ausgangsantwort und auch ein toller Kommentar

Schöne sachliche Argumentation

Danach hatte ich gesucht, der hygenische Aspekt war schon immer meine erste Vermutung.

Das die genetische Homologie hier auch ein wichtiger Punkt ist, besonders im Bezug auf eine potentiell höhere Diversität versch. Erreger hatte ich gar nicht richtig auf dem Radar. (Zoonosen)

Hast du denn vielleicht noch eine gute Erklärung was die Unterscheidung von 'wilden' und domestizierten Vögeln in den Speisevorschriften für Ursachen gehabt hat? Wenn hier auch parasitäre oder infektiöse Risiken ein Grund gewesen sein können, müssen die Hühner und Gänse ja damals relativ save gewesen sein. Ich könnte es mir nur so erklären, dass ein Falke z.B. ein höheres Risiko darstelle weil er selbst versch. Nagetiere jagte/aß und so die Wahrscheinlichkeit einer Zoonose(kette) höher war?

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Nur habe ich vor kurzem irgendwo gelesen oder so ähnlich, dass ein Schwein nicht wiederkäut.

Das stimmt. Ein Schwein ist kein Wiederkäuer.

Es soll euch unrein sein und man sollte es nicht essen.

Dass es unrein ist, ist Unsinn. Dass im AT bzw. Tanach ein Verbot ausgesprochen wird, kein Schweinefleisch zu essen, ist richtig.

Stimmt das?

Teils/Teils.

Warum halten sich die Christen nicht dran?

Weil Jesus (von Nazareth) den Unsinn der meisten Speiseverbote des Judentums erkannt hat, so auch das Verbot Schweinefleisch zu essen. Es gibt mehrer Textstellen im Neuen Testament, die den Christen ausdrücklich erlauben Schweinefleisch zu essen und sich von allem Unsinn des Judentums zu trennen. Z.B. hat Jesus mit der Rettung "der großen Sünderin" auch die Todesstrafe für Ehebrecher geächtet u.s.w. Dieser Jesus war gar nicht so dumm. Der hat auch in Maßen Wein getrunken - dass der Mob von ihm sagte, "er wäre ein Weintrinker", der hat versucht soziale Ungerechtigkeit zu bekämpfen u.s.w.

Eine Textstelle für dich. Apostelgeschichte 15, 28

Denn der Heilige Geist und wir haben beschlossen, euch keine weitere Last aufzuerlegen als diese notwendigen Dinge: Götzenopferfleisch, Blut, Ersticktes und Unzucht zu meiden. Wenn ihr euch davor hütet, handelt ihr richtig.

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