Dürfen Behauptungen ohne Zustimmung in eine Abi-Zeitung gedruckt werden?

...komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Hier wäre ich äußerst vorsichtig, schon solche Fragen im Fragebogen sind ein Problem für sich (vorformuliert im Präsens ergibt es bei Namensnennung eine Tatsachenbehauptung, was dann auch unter § 186 StGB fallen könnte). Abgedruckt wäre es die statistische Auswertung ohne Beurteilung der Richtigkeit der Aussage, also eine wahre Tatsachenbehauptung, allerdings kann der Gegenstand selber beleidigend sein, also § 185 StGB erfüllen.

Es sei übrigens daran erinnert, daß grundsätzlich jeder Schüler ein Recht darauf hätte, der Nennung seines Namens (§ 43 BDSG) als auch der Veröffentlichung eines Fotos von ihm (§ 22 KunstUrhG) zu widersprechen (rein theoretisch müßten sogar alle Abiturienten, die mit Profil erscheinen, der Nennung des vollen Namens als auch ggf. der Veröffentlichung eines Bildes zugestimmt haben).

Abschließend: ein Abibuch sollte witzig und locker sein, aber sollte auf Inhalte verzichten, welche als beleidigend empfunden werden könnten. Es soll eine Erinnerung darstellen, aber was einem jetzt witzig erscheinen mag, kann in 10 Jahren als störender Inhalt empfunden werden.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Anna698
02.03.2017, 10:42

Vielen Dank 

0

Normalerweise wissen ja auch alle, dass das nicht der Wahrheit entsprechen muss, obwohl ja immer ein Fünkchen Realität mit reinspielt.

Bist du die, die sich angeblich durch die ganze Stufe schläft?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

es ist normal, dass die abi-zeitung nicht ganz ernst zu nehmen ist

ich hatte einmal einem lehrer in der 9.klasse gesagt, wenn das keine 1. ist, breche ich ihnen den arm

das stand dann da auch^^

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?