Dürfen Ärzte sich über ihre Patienten mit anderen Ärzten Auskunft geben und wie funktioniert die ärztliche Schweigepflicht? Bitte sehr genaue Angaben :)?

4 Antworten

Es geht ja wohl um die Verordnung des von dir gewünschten Benzodiazepins.
Das läuft so: wenn zu mir ein bis dahin unbekannter Patient mit dem Wunsch nach einer Verordnung eines solchen Medikaments kommt, frage ich ihn, wer dies ursprünglich angeordnet hat. Ich rufe dann mit Einverständnis des Patienten in dieser Praxis an, um mich rückzuversichern, ob es mit der Verordnung und der Indikation seine Richtigkeit hat. Somit ist der Kollege von der Schweigepflicht befreit. Bestätigt der Kollege die Verordnung und die Indikation, entscheide ich nach einem Gespräch mit dem Patienten, ob ich ein Wiederholungsrezept ausstelle oder auch nicht.

Sollte der Patient sein Einverständnis zum Kollegengespräch nicht geben, gibt's grundsätzlich kein Rezept.

Wenn ein Arzt dich zum Beispiel zu einem Spezialisten überweist muss er natürlich dein Krankheitsbild weitergeben. Allerdings auch NUR an diesen Arzt, damit die weitere Behandlung erfolgen kann.

Schweigepflicht bedeutet, dass der Arzt mit niemandem außer dir über dein "Problem" reden darf... nichtmal mit deinen Eltern (sofern du ihm das nicht erlaubst)

LG :)

wenn z.B dein hausarzt dich an einen anderen arzt überweist , steht da auch eine diagnose drauf!!   ob die später mal über dich reden... wer weis das schon .  aber jeder arzt hat schweigepflicht solang du ihn  nicht von der schweigepflicht entbindest 

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