Du triffst eine flüchtige Bekannte. Beim Smalltalk sprecht ihr kurz von der Politik. Diese Bekannte erwähnt, dass sie die Grünen wählen wird. Was denkst du....?

23 Antworten

Kommt auf die Begründung an. Wenn einfach nur ganz stumpf das aller oberflächlichste in der Begründung angekratzt wird, kann es durchaus sein das ich die Person - egal für welche Partei sie gerade argumentieren zu versucht - für relativ leichtgläubig oder unwissend halten würde.

Ich denke, dass diese Person verantwortungsbewusst und reflektiert ist, sich nicht egositisch an erste Stelle setzt. Ich gehe davon aus, dass sie überdurchschnittlich gebildet und informiert ist, dass sie in ihrem Wesen fortschrittlich und modern ist, weltzugewandt.

Ich glaube das genau so ein Denken in unserer Gesellschaft das Problem ist. Es gibt freie Entscheidung und das bedeutet das keiner das Recht hat dies zu bewerten. Egal ob man grün wählt oder links oder rechts.
das gleiche gilt auch auf Bezug zu Corona und impfen. Es gibt ein freiwilliges Angebot man darf aber man muss nicht. Und egal wie man selber denkt jeder hat das Recht für sich selber zu entscheiden.

Warum soll ich über die Person anders denken? Dann vielleicht, wenn sie mir ihre Gründe besonders intelligent oder blöde auseinandersetzen kann. Die Wahlentscheidung alleine bedeutet gar nichts.

Was soll man schon über diese Person denken?

Wenn diese Person sagen würde, dass sie die AfD wählt, erst dann sollte man gründlich über diese Person nachdenken.

Warum sollte man dann darüber nachdenken. Wenn es die Wahl Möglichkeit gibt darf man wählen wen man will. Wenn die Person Anhänger einer Partei, Gang oder sonst was ist die verboten ist. Dann sollte man darüber nachdenken.

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@1Jacob

Das ist nicht die Frage, ob es eine Wahlmöglichkeit gibt. Du verdrehst die Aussage.

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@tanteerna68

Du sagtest doch. „ wenn eine Person die AFD wählt müsste man genau über sie nachdenken“ ist doch nix dran verdreht.

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@1Jacob

Es ist verdreht, weil Du dich auf die Wahlmöglichkeit beziehst. Das ist nicht Teil der Frage und auch nicht meiner Aussage. Es geht um die Wahl die getroffen worden ist.

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@1Jacob

Die AfD ist nicht gut für Deutschland und somit nicht gut für die Bürger, also für uns alle.

https://www.nw.de/nachrichten/panorama/22870084_AfD-Sprecher-Muessen-dafuer-sorgen-dass-es-Deutschland-schlecht-geht.html

https://www.zeit.de/politik/deutschland/2020-09/christian-lueth-afd-alexander-gauland-menschenfeindlichkeit-migration

Es ist mittlerweile offenkundig, dass es der AfD nur um deren Fortbestand geht. Es soll sich nichts verbessern. Wer die AfD wählt ist gegen die Demokratie, gegen unsere Grundrechte und unterstützt eine Partei, die uns alle Schaden will.

Egal welcher politischen Meinung auch sein mag, in keiner politischen Richtung gibt es den Standpunkt, dass man dem eigenen Land schaden will. Die AfD ist die einzige Partei, die genau das will. Selbst wenn man ultra nationalischtisch, rechts, ein Nazi ist, rassistisch und einfach gegen alles, was wir im Moment Regierung nennen, dann gibt es bei keinem dieser Ansichten den Wunsch, unserem Land zu schaden. Jeder will eine Verbesserung, der jetzigen Situation, nur die AfD, die interessiert sich nur für den Fortbestand der Partei.

Was ist also das Problem mit der AfD? Sie heuchelt den eigenen Wähler etwas anderes vor und die Anhänger glauben kritiklos alles, was die AfD von sich gibt.

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@tanteerna68

Das kannst du ja so sehen. Ich sage nur das man nicht Menschen zu beurteilen hat welche Partei man wählt. Vielleicht kennst du den Standpunkt des Menschen gar nicht.

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@1Jacob

Die gewählte Partei ist doch Repräsentant der eigenen Meinung und der Ziele, die man für das Land gerne sehen würde. Aber sicher ist das ein Beurteilungskriterium eine Person. Den Standpunkt macht diese Person mit der Wahl einer Partei klar. Das ist der Sinn hinter einer Wahl. Oder was meinst Du mit "Standpunkt"? Meinst Du, dass eine Person zu der Wahl einer Partei gezwungen wird und es nicht der Standpunkt, die Meinung dieser Person ist?

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@tanteerna68

Von zwang keine rede. Ich selber überlege die AFD beim nächsten mal zu wählen. Nicht weil mir deren Wahlprogramm gefällt, sondern weil es niemanden gibt den ich wählen würde. Damit hab ich aber die Chance die AFD mit meiner Stimmer in der Opposition zu stärken. Bin der Meinung das im jetzigen Parlament nur noch Mist raus kommt.

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@1Jacob

Ich spreche nicht von Dir als Person. Es ist eine hypothetische Person über die wir hier sprechen.

Die AfD ist keine Opposition. Selbst das kann sie nicht. Nur weil man einfach gegen alles ist, was in der Regierung geschieht ist man noch lange keine richtige Opposition. Dazu gehört mehr. Dazu gehört, dass man einen echten Standpunkt hat und diesen auch vertritt. Guck Dir doch allein die AfD während der Pandemir an. Fähnchen in den WInd haltend hat sie sich im Bundestag aufgeführt wie Pubertierenden nach einem Saufgelage. Sorry, aber die AfD kann selbst die Opposition nicht bedienen. Und ich gehe noch nicht mal auf deren Entgleisungen ein, sondern rein auf den Standpunkt der Opposition.

Ich bin auch kein Fan der CDU oder der Grünen. Aber ich kann beiden Parteien eher etwas abgewinnen, als der AfD, die uns schaden will. Aber das habe ich ja alles bereits geschrieben.

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