DSLR und Objektiv für Einsteiger

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7 Antworten

Aufjedenfall das 18-105mm. Bloß weil man auf dem Papier alles abedeckt hat heißt das noch lange nicht dass dies in der Praxis Sinn macht. Die ewige Wechslerei wird schnell lästig.

Eher Sinn macht später zusätzlich zum 18-105mm z.B das 70-300mm.

Oder eventuell sogar das 18-300mm. Man kann von "Superzoom" Objektiven halten was man will, aber für den Hobbyfotografen der z.B im Urlaub gerne Bilder macht gibt es nichts besseres als ein Objektiv für alles.

Ich habe mit dem 18-105mm angefangen, später noch das 70-300mm dazu. Inzwischen bin ich auf das 18-300mm umgestiegen und habe es nie bereut. Für unterwegs einfach ideal und die Bildqualität hat sich nicht verschlechtert, auch wenn es bei 300mm etwas lichtschwächer als das 70-300mm ist, aber das sind nur Nuancen und für Hobbyfotografen zu verkraften.

Für den Anfang tut es aber allemal das 18-105mm.

Als Einsteiger ist es mir schon wichtig flexibel zu sein und die Kamera erstmal in jeder Situation ausprobieren zu können.

Tja flexibel ist eher ein 18-105mm denn mit dem 2er Set 18-55 + 55-200mm hast dz mehr Tele musst aber andauernd wechseln. Und das Stört auf Dauer vor allem im privaten Umfeld!

Dafür ist es wahrscheinlich nicht verkehrt eine große Brennweite abzudecken.

Jein!

Eine zB 35mm Festbrennweite ist perfekt auf 35mm abgestimmt. Gleiches gilt für alle anderen Festbrennweiten... Da Fotografen meistens nicht mit 10-20 Festbrennweiten-Objektiven runrennen wollen gibt es Zoom-Objektive.

Je größer der Zoom-Bereich desto großer der Kompromiss zwischen kleinster und größter Brennweite. Ergo muss bei einen zB 18-270mm Objektiv ein viel extremerer Kompromiss eingegangen werden als bei zB 18-55mm und weiters wird die Konstruktion teuer und viel aufwändiger bei einem 18-270mm als beim 18-55mm.

Durch diesen Kompromiss wird die Bildqualität beeinträchtigt. Je größer der Kompromiss desto größer die Beeinträchtigung. Daraus kann man schließen, dass eine zB 18-270mm Linse ist nicht grottenschlecht ist aber von der Bildqualität einer anderen Linse deutlich unterlegen ist. In dem Fall ist es eben eine der Ausnahmen von der "You get what you pay for" - Regel!

Ich würde gerne eure Meinung dazu hören, ob das 18-105mm Objektiv da reicht, welches natürlich den Vorteil hat, dass es mehr abdeckt und als "Immerdrauf" dient, wie man so schön sagt.

Es ist durchaus OK aber du kannst keine Wunder von dem Ding erwarten. Für denn Alltag und diverse Familienfeiern oder Ausflüge ist es ideal. Der Zoom reicht für 90% der Standard-Fotosituationen.

Es hat aber noch nicht so viel Zoom-Reichweite, dass die Konstruktion superaufwendig wäre und die Qualität leidet.

Oder ob ich mehr davon habe, wenn ich mir die Mühe mache und das Kit mit den zwei anderen Objektiven kaufe.

Nein, das 55-200er ist optisch auch nicht das gelbe vom Ei!

Licht muss damit es am Sensor ankommt mal durch das Objektiv. Im Objektiv ist einiges an Glas und was beim Weg des Lichtes durch diese verschiedenen Glas-Linsen kaputt geht kann am Sensor nicht repariert werden! - Also kurz um: Was die Linse verbockt kann der beste 5000 EUR Profi-Body nicht mehr hinbiegen.

Ergo dessen sind gute Objektive wesentlich wichtiger als der Body an sich!

Gleiche Frau, gleiche Kamera, 2 untersch. Objektive (50mm 1.8) - (Kamera, Fotografie, Nikon) Gleiche Frau, gleiche Kamera, 2 untersch. Objektive (18-105mm Kit) - (Kamera, Fotografie, Nikon)

Erstmal - ich empfehle nichts!

Aber warum hast Du Dich bereits entschieden - welche Kriterien galten für diese Entscheidung.

Ich würde nebenbei zu der Variante mit zwei Objektiven greifen.

Zweitens, ich empfehle folgendes:

  • Vergiss wer alles seine Camera lobt. Die Wenigsten Menschen gestehen Fehlkäufe ein. Wichtiger ist wenn jemand sein Modell kritisiert! Warum - ist es für Dich ebenfalls ein Problem. Wenn ja, wie schwerwiegend? Lass Dich nicht von technischen Daten wie mehr Megapixel etc. beeindrucken. Das ist Digitaler Schwanzvergleich.
  • Die wenigsten Testberichte sind neutral - ist Deine Meinung die des Testers? Überlege was DU mit der Camera machen willst. Welches der Modelle unterstütz DICH hinsichtlich der Technik am besten?
  • Geh in den Laden, nimm alle Modelle in die Hand. Wie fühlen Sie sich an. Sind alle für dich wichtigen Funktionen bequem und schnell erreichbar (Knöpfe, Schalter) oder tief in den Menüs versteckt (Kamera abnehmen, Aufs Display sehen, umstellen kostet Zeit)
  • Kommst DU mit den Menüs zurecht oder sind diese Schlecht strukturiert, Überladen?

Und jetzt : DU musst Dich entscheiden. Denn DU musst mit der Camera umgehen. Nicht ich, nicht sonst wer.

Ich habe alle drei beschriebenen Objektive. Am meisten verwende ich das 18-105er (90%), da es vom Handling einfach am bequemsten ist. Das Objetktiv-Wechseln geht auf Dauer auf die Nerven. Daher würde ich dir dieses Objektiv empfehlen. Viel Spaß beim Fotografieren!

Ich würde die beiden Objektive nehmen wenns nur um die Brennweite geht. Es ist auch davon auszugehen, dass diese Lichtempfindlicher sind was die Qualität steigert. Wenn du normal unterwegs bist, nimm das 18-55mm Objektiv mit und wenn du mal was Fotografieren willst was weiter weg ist, nimmst du beide mit ;). Alles gute,

Gramph :)

Ich würde ehr zum 18-105mm tendieren, da es ein großes Spektrum abdeckt. Daher als Immerdrauf.

Da die Kit-Linsen ehr am unteren Ende der Qualitätsskala arbeiten, würde ich dann später ein besseres Immerdrauf oder unterschiedliche hochwertigere Linsen kaufen.

Wenn du ernsthaft in die Fotografie einsteigen willst, wirst du früher oder später mehrere Objektive wollen und benötigen. Kleiner Tipp von mir: Lass die Finger von den Kit-Linsen und investiere lieber in gute Gläser. Ich bin nun kein Nikon-Fotograf, aber ein 18-105 bzw. 55-200 haben zwar den Vorteil eines "Immerdrauf", sind aber aufgrund des relativ großen Teles meistens lichtschwach und Schwächen in den Randbrennweiten.

Schau dich mal im DSLR-Forum um, da findest du jede Menge gute Empfehlungen. Lass dich durch den oftmals rüden Ton nicht abschrecken, die allermeisten Leute da ahben sehr viel Ahnung.

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