DSL Anbieter hat telefonisch eine Vertragsverlängerung mit mir abgeschlossen, nun habe aber einen ganz anderen Tarif als vereinbart (doppelt so teuer), was nun?

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5 Antworten

https://anwaltauskunft.de/magazin/wirtschaft/dienstleistung/635/vertragsabschluss-am-telefon-das-sind-ihre-rechte/

"Diese Frist gelte ab dem Moment, wo die Belehrung schriftlich beim
Verbrauchen eingeht – und sie müsse eingehen, andernfalls ist die
mündlich geschlossene Vereinbarung nicht gültig."

Es reicht also, wenn du direkt nach Erhalt der Unterlagen widerrufst. Dieser Anbieter ist mehr als unseriös, und versucht es mit unsauberen Mitteln, glaube ihm kein Wort.

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Ich denke mal dass Du da auf einen Betrug reingefallen bist.

DSL-Verträge verlängern sich in der regel automatisch. Da gibt es keine Anrufe des Anbieters und einer Verlängerung auf Grund eines Systemfehlers musst Du schon mal grundsätzlich nicht zustimmen.

Du kannst den angeblich geschlossenen Vertrag auch immer noch widerrufen, denn die Widerrufsfrist beginnt erst in dem Moment zu laufen wo Dir die Unterlagen zugegangen sind. Damit soll genau so etwas verhindert werden, dass Du die Unterlagen erst nach Ablauf der Frist bekommst.

Die Unterlagen über den neuen Vertrag solltest Du auf keinen Fall unterschrieben. Kommen diese denn tatsächlich direkt von Deinem Anbieter? Oder wer ist der Absender? Ich wette dass es ein Vermittler ist, der die Vermittlungsprovision einstreichen will. Am Ende hast Du dann zwei Verträge.

Du kannst Dich an Deinen "echten" Provider wenden und dort mal nachfragen, ob der Anruf wirklich von denen kam und dort auch direkt einem Vertragswechsel widersprechen. Sollte man auf dem Wechsel bestehen, wende Dich am Besten an einen Anwalt.

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Widerrufsrecht verwenden. Schriftlich per Einwurfeinschreiben.

Da du die Unterlagen nicht unterschrieben hast und nicht zurückgesendet hast, ist der "Neue Vertrag" ungültig.

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Ach Leute, nicht so naiv sein. Selbst eine einfache Telefonkraft kostet viel Geld und daher ruf kein seriösen Unternehmen an um dir zu erzählen, du irgendwas zustimmen musst, irgendwas verlängert wird oder irgendwas tolles neues gibt, was für dich aber nicht mehr kostet.

Auflegen und schriftlich miteilen, dass du keine Anrufe wünscht. Irgendwelche Angebote immer schriftlich verlangen.

Das Widerrufsrecht läuft erst dann, wenn du ordnungsgemäß in Textform informiert wurdest. Heißt also, ab dem Zeitpunkt, wo du es im Briefkasten hattest. Den Nachweis, dass es angeblich früher passierte, muss die Firma vorlegen

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Komischerweise haben wohl die Unterlagen 3 Wochen zu mir gebraucht.

die Laufzeit ist unerheblich; massgeblich ist der Eingang bei dir entscheidend. Du kannst immer noch dem Widersprechen

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Kommentar von lexylexy
09.08.2016, 11:08

Hallo, habe ich ja gemacht. aber sie haben mir schriftlich mitgeteilt dass sie das nicht akzeptieren und nun buchen Sie schon ab.

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