DSL Anbieter gekündigt bei Umzug. Jetzt soll ich 3 x Grundgebühr zahlen!

...komplette Frage anzeigen

6 Antworten

Da du umgezogen bist hast du immer ein Sonderkündigungsrecht, und schon erst recht wenn die Leistung die du vorher gehabt hast nicht mehr angeboten werden kann. Hier bist du ganz sicher nicht verpflichtet nur einen Cent mehr zu bezahlen als du benutzt hast. Auf gar keinen Fall bezahlen. Nochmal Telefonisch melden die Lage nochmal erklären, und wenn nötig gleich mit einem Anwalt drohen. In der Regel verzichten die dann auf die Forderungen, weil sie nähmlich genau wissen dass sie nicht im Recht sind.

Er hat kein Sonderkündigungsrecht durch einen Umzug !

Das wurde bereits von Gerichten verneint. Der Umzug ist SEIN verschulden, er hätte ja auch dort bleiben können.

Das wäre nur anders wenn 1&1 ihm in seiner alten Wohnung auf einmal kein DSL mehr zur verfügung stellen könnte.

Er muss den Vertrag bis zum Ende der Laufzeit weiter bezahlen!

0
@Havege

Aber nur dann wenn er das gleiche Angebot wieder bekommen würde, was aber hier nicht der Fall ist. Ansonsten gebe ich dir schon Recht, aber so. er hat ja einen Vertrag über eine 16000er Leitung gemacht, und durch den Umzug kann von Seiten des Anbieters die Leistung wegen sogenannten mangelden Ressourcen nicht mehr erbracht werden.

0
@mike806

Er hat keinerlei Sonderkündigungsrecht. Er hat einen Vertrag über DSL an Standort X; nicht an Standort Y.

Das sehen auch die Gerichte so. Es ist egal ob er dort eine langsamere Leitung von 1&1 kriegen würde, wenn sie das nicht anders können hat er Pech gehabt. Das Angebt den Vertrag zu wandeln war schon Kulanz auf die man nicht hoffen muss.

0
@Sauerlaender73

Sorry Leute ich muss euch absolut recht geben. Ich habe mich jetzt schlau gemacht und es ist wirklich genau so wie ihr sagt, der muss bezahlen. Und mit nur drei Grundgebühren ist der ja noch sogar gut dran. Also, tut mir wirklich Leid, ich war wirklich davon überzeugt, dass es in dem Fall anders aussehen würde. Naja, Asche auf mein Haupt. Ich hoffe ihr nehmt es mir nicht so übel.

0

Nö, absolut legitim. Sie haben dir eine Alternative angeboten, die du abgelehnt hast. Dafür lassen sie dich jetzt vorzeitig aus dem Vertrag und musst als Gehenleistung was zahlen. Also alles in Ordnung.

Es ist in diesem Fall eben nicht legitim weil das neue Angebot mit nur einer 6000er Leitung statt einer 16000er Leitung keine wirkliche Alternative ist.

0
@mike806

Es ist legitim da du es verursacht hasst dass du die alte Leitung nicht weiter nutzen kannst.

0

War bei mir so ähnlich (Alice). Man kann auf und abspringen, man kommt nicht gegen an. Die halten sich strikt an den abgeschlossenen Vertrag. Ich habs bezahlt und hatte meine Ruhe.

Das ist auch gut so, denn jeder Richter hätte ihnen Recht gegeben.

0
@Havege

Sicher, da stimme ich dir zu. Aber was ist (bei mir war es nicht durch einen Umzug bedingt), wenn der Anbieter nicht mehr in der Lage ist, die vertraglich vereinbarte Leistung zu erbringen? Ich habe damals nur nachgegeben, weil ich keinen Zoff wollte. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass in einem solchen Fall der Provider sich genau so an seinen Vertrag halten muss.

0
@teardrop1109

Da hängt es davon ab wie weit er unter dem ist was auf dem Vertrag steht.

Oftmals ist da diese Formulierung "Bis zu xx.xxxx kbit/s" enthalten.

Mir ist adhoc kein Urteil bekannt wo das mal geklärt wurde.

0
@Havege

Mir ist da auch nichts bekannt. Bei mir war es damals eh so, dass wir bei AOL waren, was von Alice übernommen wurde. Irgendwie sind dabei meine kompletten Daten verlorengegangen, so dass ich von einer Minute auf die andere gar kein Internet mehr hatte. Da halfen weder Telefonate oder Mails. Man sagte mir lediglich, ich könnte ja einen Neuvertrag abschließen oder einen anderen Provider suchen, was ich dann tat. Die Firma war mir dann doch zu unzuverlässig.

0

Ich fürchte ich muß tatsächlich zahlen:

http://www.ferner-alsdorf.de/2012/09/sonderkuendigungsrecht-dsl-anschluss-umzug-neue-wohnung-telefonanbieter-urteil-rechtsanwalt/

Auch wenn es eine Unverschämt ist. Das "Angebot" von 1und1 lautete: DSL6000 statt 16000 und statt Flatrate 10-GB Begrenzung. Und dann ohne Rabat. Ist doch lächerlich!

Es ist keine Unverschämtheit, und es ist nicht lächerlich.

1&1 kann ihm dort keine normale Leitung anbieten. Es ist seine Schuld !

Dass Angebot war reine Kulanz von 1&1.

0

Sind sie. Bevor man etwas kündigt sollte man sich im Vertrag die Kündigungsbedingungen durchlesen.

Das macht ja nicht so was. Sonst könnte man sich ja nicht aufregen dass es nicht so läuft wie man selbst gerne hätte.

0
@Havege

Dein erster Satz "Das macht ja nicht so was." macht grammatikalisch keinen Sinn und ich weiß nicht, was du meinst. Würdest du das bitte wiederholen?

0

Was möchtest Du wissen?