Druckausgleich beim Fallschirmspringen

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3 Antworten

In seinem Anzug wird sich die nötige Technik dafür befunden haben!

Er ist professioneller Falschirmspringer, er wird sonst seine Technik dafür haben!

Ich bin auch schon aus 4000 Metern aus einem Flugzeug gesprungen und hatte das gefühl das ich gar keinen machen musste.

MfG!

Ja, er ist ein Sonderfall, da er zu schnell war und zu viele Meter überwunden hat um überhaupt Druck auszugleichen hatte er einen Druckanzug und ich denke bei 4000 Metern wird sich das Ganze noch nicht so bemerkbar machen, da man nicht die nötige Geschwindigkeit erreicht und genug Entfernung überwindet um das Ganze stark zu merken, aber angenommen man würde aus 10 km - 15 km ohne Druckanzug springen müsste man sich doch sicherlich ein wenig beeilen oder nicht?

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@lenni44

Den Anzug hat er aus mehreren Gründen! Er bekommt in solch einer höhe gar keine Luft mehr und könnte ersticken.

Auch ein Mensch hat eine höchstgeschwindigkeit, bedingt durch seinen Luftwiederstand, irgendwann wird er nicht schneller.

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In den Raumanzug in dem er drinne war war ein druckausgleichsystem damit er nicht platzt

Ja, das habe ich mitbekommen, jedoch stellt sich mir die Frage wie es bei Fallschirmspringern ist die nicht solche Höhen überwinden wie er.

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Durch die Erdanziehungskraft & den Luftdruck wird er verlangsamt, sein Fallschirm wurde bei ~180-200km/h geoeffnet, wenn ich nicht falsch liege..

der wurde doch bei 800 km/h oda so geöffnet

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@lenni44

Das stimmt so sicher nicht. Er hatte vielleicht mal mehr als 1000 km/h drauf, als er noch in der Stratosphäre (geringe Dichte) war. Wenn man auf "normalen" Höhen (~ 4 km) ist, erreicht man eine so genannte Terminalgeschwindigkeit von 200 km/h. Die erreicht man übrigens schon nach wenigen Sekunden und dann ist's vorbei mit der Beschleunigung. Die Gravitation wirkt natürlich weiterhin und übt eine Beschleunigung aus, allerdings überwiegt ab der Terminalgeschwindigkeit die (geschwindigkeitsabhängige) Gegenkraft, die durch den Luftwiderstand ausgeübt wird, sodass man diese Geschwindigkeit kaum überschreiten kann. Spätestens als die Dichte mit sinkender Höhe zunahm, wird der Luftwiderstand ihn heruntergebremst haben, sodass er auf "normalen" Höhen ebenfalls nur noch eine Terminalgeschwindigkeit von 200 km/h gehabt haben dürfte (vermutlich eher weniger, denn der Druckanzug hatte sicher eine schlechtere Aerodynamik als die Jumpsuit eines gewöhnlichen Fallschirmspringers und damit einen höheren Luftwiderstand) und bei dieser Geschwindigkeit hat er dann den Fallschirm geöffnet. Sobald man auf einer "normalen Höhe" ist, ist es auch ein "normaler Sprung". Die ganzen "besonderen Dinge" (Schallmauer durchbrechen, etc.) waren nur aufgrund des geringen Drucks in den oberen Schichten der Atmosphäre möglich.

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