Druck Heizungsanlage fällt rapide?

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4 Antworten

Druck MAG überprüft, laut Manometer am Kompressor ist dieser 1,5bar. Wasser war auch keines im Ausdehnungsgefäß drin.

ob da Wasser drinn ist, kannst du gar nicht beurteilen, die 1,5 Bar ist der Vordruck der Stickstoffblase. 

Wenn ich am Kappenventil zudrehe und das MAG öffne sollte schon Wasser rauskommen wenn welches drin ist.

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@FragenderDD

wie MAG öffne, das verstehe ich nun nicht.
Das einzige was du tun kannst am MAG ist, es am Wasserzulauf abmontieren, umstülpen und das darin befindliche Wasser auslaufen lassen. Dann wenn kein Wasser mehr drin, Kappe unten runter und dort am Ventil den internen Vordruck messen.

Aufpassen, wenn Membrane intern kaputt ist, welcher Druck wäre dann zu messen? Keiner oder ?

Übrigens viele Heizungsbauer sind zu faul den Vordruck am MAG entsprechend den ERFORDERNISSEN der Anlage einzustellen! Die lassen den Vordruck meist auf Niveau des MAG Herstellers, der auf Verdacht 1,5 Bar eingebracht hat.
Im Heizungsbausektor wird viel gepfuscht, geschlampt.

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wieso glaubst du hier Profi anzutreffen, schau dir die meisten Antworten an, nicht nur auf deine Frage. Viele haben nicht mal gewisse Grundlagen drauf, antworten aber ;-)

Also frag ich als Oberlehrer (hinterfrager) mal, ist ein Heizungssystem ein offenes oder ein geschlossenes System? Frage Nummer 2, wie hoch muss die Wassersäule im Metern sein, um den am höchsten gelegenen Heizkörper mit Wasser gefüllt zu halten? (Höhe in Metern geteilt durch 10 ergibt den dafür nötigen Betriebsdruck in Bar)

Das MAG wird nicht umsonst auch Ausdehnungsgefäß genannt. Es fängt sinngemäß den Druck durch die Wärmeausdehnung des Wassers auf, sollte also entsprechend dem Gesamtwasservermögen in der Anlage entsprechend angepasst sein. Sache vom Heizungsbauer.

Der Vordruck im MAG soll 0,2 bis 0,3 Bar höher sein, als der nötige Betriebsdruck! Nicht mehr und nicht weniger.

Angenommen dein höchster Heizkörper ist 8 Meter ab Fussboden Heizungsanlage entfernt wird ein Betriebsdruck von 0,8 Bar nötig, plus 0,3 Bar Vordruck im MAG sollte der Betriebsdruck dann auf 1,1 Bar sein, bzw wenn du auffüllen musst, dann nur bis 1,1 Bar.

Angenommen die Gummimembrane im MAG ist undicht,  was kann dann anders sein? Solange das Ventil unten am MAG dicht ist, füllt sich nur das MAG komplett mit Wasser Nennenswerter Druckabfall ist nicht möglich. Aber beim aufheizen des Heizungswassers gibt es ja dann keinen Raum mehr für die Wärmeausdehnung, deshalb steigt der Druck in solchem Falle, anstatt konstant bei 1,1 Bar zu bleiben.

Da bei dir aber der Druck auf Null fällt, gibt es irgendwo im sonst geschlossenen System ein Leck, eine undichte Stelle.

So, wenn du ab Anfang gut aufgepasst hast, dürftest du folglich auch eine gewisse Logik an Überlegungen anstellen können! Wenn Druck was mit Wassersäulenhöhe zu tun hat und ein Leck sich in 4 Metern Höhe ereignen würde, dürfte der Druck nur bis 0,4 Bar abfallen.

Okay, kennen dein Manometer ja nicht, bzw wie fein das auflöst, ob du noch 0,2 Bar erkennen könntest. Wenn das aber 0,0 Bar anzeigt, liegt das Leck in der Anlage auf welcher Wassersäulenhöhe?

So nun überlege mal worauf du deine Fehlersuche einzurichten hast.

Du darfst dich auch gerne über meine Zeilen beschweren -bin ich schon gewohnt ;-) -, oder alleine oder gemeinsam weiter denken an der Angelegenheit. Dritte Möglichkeit, du rufst einen Heizungspfuscher (-bauer) und schaust dem bei seiner Arbeit zu.

Hallo FragenderDD
, wenn der Vordruck am Gefäss 1,5 bar hat, solltest du den
Anlagendruck höher fahren, damit sich die Membrane zusammendrückt
und du etwas Reserve hast. Solltest du die Anlage mit 1,5 bar
betreiben wollen, musst du den Druck im Gefäss auf 1,0 bar ablassen.

Fällt dein Druck nochimmer, musst du abgrenzen wo der Druck fällt, Kessel, Fussbodenheizung, Heizkörper usw. Abgrenzen heisst, MAG am Kappenventil abdrehen, Schieber zudrehen und abwarten in welcher Gruppe der Druck entweicht.





Viel Glück, ich hoffe ich konnte dir
helfen.



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