Druck & Medientechnik

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1 Antwort

Der Effekt ist das Banding, ein Moiré entsteht bspw. bei falschen Rasterwinkeln...

Das ist ein Moiré - (Studium, Farbe, Drucker) Banding. - (Studium, Farbe, Drucker)

damit wären seine Fragen beantwortet :-)

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Okay, danke soweit! Kennst du dich mit der Thematik aus? Ich verstehe nicht ganz wie Banding im Verarbeitungsprozess entsteht, also speziell im Druck. Banding entsteht doch wenn ich zu wenige Helligkeitsabstufungen in meinem Verlauf habe die der Drucker nicht verarbeiten kann, oder? Hast du vllt auch eine Idee zum ersten Teil meiner Frage. Mit der Anzahl der Farben im Farbverlauf?

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@HansDampf321

Also, das Banding entsteht, wie du schon sagtest, bei zu wenig Helligkeitsabstufungen. Vllt. kannst du statt eines 8bit- einen 16bit-Farbverlauf anlegen, somit hast du statt 256 schon 65536 Abstufungen... Aber da du im RGB-Bereich arbeitest, ist das wohl nicht relevant. Eventuell kannst du den Verläufen ein Rauschen hinzufügen, aber das ist nicht so ganz mein Bereich, ehrlich gesagt... Und dein Drucker (Inkjet?) wird wohl keine Probleme mit zu wenigen, sondern eher mit zu vielen Abstufungen haben.

Die Anzahl der Farben sollte eigentlich trotzdem 256 sein, da du zwar zwei Kanäle hast, aber diese Kanäle sich ja "überlagern", bspw. von Rot nach Blau: (R,G,B) 255,0,0 -> 0,0,255, die "Mitte" läge dann bei 128,0,128.

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@HansDampf321

Banding entsteht doch wenn ich zu wenige Helligkeitsabstufungen in meinem Verlauf habe die der Drucker nicht verarbeiten kann, oder?

Es gibt vier Auslöser für Banding (Streifenbildung) im digitalen Druck:

  1. Nicht genügend Bits in jedem Pixel
  2. Zu starke Datei-Komprimierung
  3. Verläufe werden über eine zu lange Strecke gezogen
  4. Zu geringe Auflösung

Bei der Verwendung von hochauflösenden Belichtern und aktuellen Programmen sowie PostScript-Versionen sind stufige Verläufe in der Regel kein problem, weil mehr als 256 Tonwertstufen von einer Farbe reproduziert werden können, sodass Verläufe ohne Tonwertesprünge erzeugt werden. Vorallem aber bei der Ausgabe auf einem Laserdrucker mit einer Vergleichsweise niedrigen Auflösung kann esvorkommen, dass ein Verlauf mit deutlich sichtbaren und stufenförmigen Abrissen ausgedruckt wird. Diese Problem kann umgangen werden, indem mit einer niedrigeren Rasterweite gedruckt wird. Um einen stufenlosen Verlauf zu erzeugen muss eine bestimmte Anzahl von Tonwertabstufungen reproduziert werden. Und um auf einem Laserdrucker mit einem konventionellen Raster einen stufenlosen Verlauf von besispielsweise Schwarz nach Weiß zu drucken, sind mindestens 64 verschiedene Graustufen notwendig. Der einzelne Rasterpunkt muss also 64 verschiedene Größen annehmen können und um mithilfe der zur Verfügung stehenden Druckerpunkte Rasterpunkte zu erzeugen, die diese 64 möglcihen Zustände aufweisen können sind mind. 64 Druckerpunkte pro Rasterpunkte notwendig, also 8x8 Dots für einen Rasterpunkt. Je feiner also die Rasterweite wird umso wenige Spots stehen zur Beschreibung eines Rasterpunktes zur Verfügung und das hat dann natürlich auch zur Folge, dass weniger mögliche Zustände pro Rasterpunkt und somit auch weniger Abstufungen pro Farbe zur Verfügung stehen!

Um die maximale Rasterweite zu ermitteln die verwendet werden kann um einen stufenlosen Verlauf zu drucken wird die Druckerauflösung durch 8 dividiert. Bei einem Laserdrucker mit einer Ausgabeauflösung von 600 dpi ergibt das beispielsweise eine maximale Rasterweite von 75lpi (600dpi/8dots = 75lpi) Ein Belicher in einer Druckerei mit einer Auflösung von beispielsweise 1200 dpi ermöglicht eine Rasterweite von 150lpi was dann auch dem klassischen 60er Raster entspricht.

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@drittewahl123

Leuchtet ein, da sich ja beide Farben proportional verhalten, sich also gleichzeitig ab- bzw. aufbauen. Danke!

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