Druch Arbeitslosigkeit entstehen dem Staat finanzielle Ausfälle und Ausgaben frage steht unten?

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3 Antworten

Schmarrn, wer stellt denn so eine Frage?

Dem Staat entgeht gar nichts, da er "das Existenzminimum jederzeit zu sichern hat und Teilhabe zu ermöglichen" , Urtel des BverfG vom Februar 2010.

Aus der Arbeitsleistung entsteht ein Lohn (brutto), von diesem werden Pflichtbeiträge zu Arbeitslosenversicherung/Krankenversicherung/Pflege- und Rentenversicherung fällig.
Aus diesen Beiträgen entstehen Ansprüche an eben diese Versicherungen.
Das sind keine staatlichen Ansprüche oder Leistungen.
Ergo geht dem Staat auch nichts verloren.

Ich denke man muss hier deutlich zwischen ALG1 (Versicherungsleistung) und ALG2 (Langzeitarbeitslose) unterscheiden.

ALG1-Bezieher haben ja zumindest schon mal länger in die Kassen eingezahlt und bekommen zeitlich begrenzt Geld aus einer Versicherungsleistung um die kurzfristige Arbeitslosigkeit zu überbrücken.

Während ALG2-Bezieher nicht einzahlen, sondern nur abheben. Zusätzlich zum Auszahlungsbetrag erhalten sie noch beitragsfreie Krankenversicherung, etc.

Ohne die besserverdienenden Steuerzahler, wäre gar kein Geld mehr in den Kassen, welches den ALG2-Beziehern gegeben werden könnte. Die Gutverdiener geben die Hälfte Ihres Brutto-Einkommens dem Staat, der dieses dann wiederum an diejenigen gibt, die nicht arbeiten oder einzahlen.

Das sind schon zwei Ausfälle...

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