Drohung wegen Widerruf eines Online-Kaufs?

9 Antworten

Also ich habe mir die anderen antworten durchgelesen und es bleibt ja jetzt nur noch die Frage ob es gewerblich war (ergo du hast ein Widerrufsrecht) oder privat (damit hättest du keins).

Der BGH sagt dazu folgendes: "Ob ein Anbieter von Waren auf einer Internetplattform im geschäftlichen Verkehr oder im privaten Bereich handelt, ist auf Grund einer Gesamtschau der relevanten Umstände zu beurteilen. Dazu können wiederholte, gleichartige Angebote gegebenenfalls auch von neuen Gegenständen, Angebote erst kurz zuvor erworbener Waren, eine ansonsten gewerbliche Tätigkeit des Anbieters, häufige sog. Feedbacks und Verkaufsaktivitäten für Dritte rechnen"

Fakt ist, dass der Übergang schwammig ist. Näher kann man den Sachverhalt aber ohne genauere Informationen nicht bewerten. 

Du kannst ja mal in einer e-Mail schreiben, dass du begründeten Zweifel hast, dass der Verkauf kein privatverkauf  und er als Verkäufer nicht als Verbraucher i.s.d. 13 BGB Vertragspartei ist und es der stark nach einem gewerblichen Handel aussieht. Daher sei die Klausel in der AGB nichtig und du machst von deinem ersetzlich eingeräumten Widerrufsrecht nach 355ff. BGB Gebrauch und bittest um Rückerstattung des Kaufpreises. 

Guten Abend, noch ist kein Geld geflossen, ich habe noch keine Ware erhalten und auch noch kein Geld bezahlt. Es gibt nicht einmal AGBs hat diese Person mir jetzt geschrieben und sagt dass sie auf der Seite aber in einer Rubrik geschrieben hat, dass man nicht vom Kauf zurücktreten könne.

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@Seekers

Um wie viel Uhr hast du die 1. E-Mail geschrieben und um wie viel Uhr die Stornierung E-Mail?

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@peterobm

Ja ich denke hier kann man beide Aufassungen vertreten.

Ich würde einfach nochmal eine nette e Mail schreiben mit besagtem Inhalt. Wenn du auf 355 verweist, verweise noch auf  312b und 312g BGB. 

Vielleicht lässt er es ja nicht drauf ankommen. 

Ansonsten je nachdem wann du welche e Mail geschrieben hast, könntest du gegebenfalls deine Willenserklärung noch gemäß 130 1 2 BGB widerrufen haben. Ist unwahrscheinlich aber wäre nochmal eine zu prüfende Möglichkeit.

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@Seekers

deine Antworten auf Fragen widersprechen sich, willst du uns hier nur beschäftigen?

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@Seekers

schreib doch mal die Seite  sonst schreiben wir hierins leere....

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Da wäre zu klären, ob das hier

Da es sich um einen privaten Verkauf handelt:

stimmt.

Denn bei einem privaten Verkauf gibt es wirklich keine Widerrufsrecht. Mit dem Ausschluss der EU-Sachmängelhaftung hat das allerdings nichts zu tun.

Also kann ich wirklich nicht widerrufen?

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@Seekers

Bei privat nicht. Fraglich ist aber, wie der Verkauf zustande kam. Warum hat man eine Internetseite, auf der man angeblich was bestellen kann, und ist dann kein Händler?

Und dann wäre da noch die Frage: Um was handelt es sich?

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@tinalisatina

Man konnte nicht einfach auf der Website kaufen. Man sollte bei Interesse des Produktes eine Email schreiben. Das tat ich. Und dann schrieb mir diese Person, dass sie sich für den Einkauf bedankt und schickte mir die Daten für die Bezahlung zu.

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@Seekers

Ja, das habe ich schon gelesen. Beantwortet aber die Frage(n) nicht.

Bietet die Person auf der Seite explizit was an? Oer hat sie eine private Website, zum Beispiel für ihre Kanickel, und verkauft jetzt einen Hasenstall?

Wie bietet sie es an?

Was bietet sie an?

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@Seekers

kann man das so verstehen das du kein Gebot bei ebay abgegeben hast? Dann brauchst du nix zu bezahlen wenn das so stimmt....

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@tinalisatina

Edit. Habe das aus den anderen Kommentaren gelesen. Ich würde die Seite als kommerziell einstufen. Das ist kein Privatverkauf. Also Widerruf und darauf ankommen lassen.

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@tinalisatina

Hmmmm okay, die Person sagte, dass sie so harsch und barsch reagierte, da sie schon sehr oft versucht wurde von Käufern über den Tisch zu ziehen.

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@Esbatine

Ich habe per Email korrespondiert, ausschließlich per Email.

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https://www.e-recht24.de/artikel/ecommerce/12.html#widerrufs-und-r%C3%BCckgaberecht

Die Rechte der Verbraucher bezüglich des Widerrufs und der Rückgabe
waren in § 3 FernAbsG normiert und finden sich nun in §§ 355- 359 BGB
wieder.

Dem Verbraucher stehen nach § 355 BGB ein Widerrufsrecht oder nach § 356 BGB ein Rückgaberecht zu. Der Verbraucher kann den Vertrag
innerhalb von 2 Wochen ohne Angabe von Gründen widerrufen. Die Frist
beginnt, wenn der Kunde über sein Widerrufsrecht belehrt wurde und die
Ware/Dienstleistung erhalten hat. Der Widerruf
kann ausdrücklich, etwa per eMail oder konkludent durch Zurücksenden
der Ware erfolgen. Die Frist ist bei rechtzeitiger Absendung gewahrt,
auf den Zeitpunkt des Zuganges kommt es dafür nicht an. Wird der Kunde
erst nach Vertragsschluss auf das Widerrufsrecht aufmerksam gemacht,
gilt eine Widerrufsfrist
von einem Monat, die Beweislast für die Belehrung liegt beim
Unternehmer. Wird der Verbraucher gar nicht belehrt, steht ihm ein
zeitlich unbegrenztes Widerrufsrecht zu.

Das Widerrufsrecht kann bei Vertragsschluss durch ein Rückgaberecht
nach § 356 BGB ersetzt werden, eine Begründung für die Rücksendung ist
auch hier nicht erforderlich. Es gilt die selbe Frist wie für den
Widerruf, sie beginnt aber erst ab Erhalt der Ware zu laufen.

Dankeschön, gilt das denn auch für Privatpersonen, da hier Leute sagen, dass dies nur für Geschäftsleute gilt, nicht aber für den Privatkauf??

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@tinalisatina

kannst du lesen? scheinbar nicht. Die stehen im Text !!!

Dem Verbraucher stehen nach § 355 BGB ein Widerrufsrecht oder nach § 356 BGB ein Rückgaberecht zu.

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Von was ist hier die Rede bitte? Kann mich jemand Aufklaeren? Hab ich jetzt einen Vertrag mit dem Makler und muss dafuer bezahlen damit er mir hilft eine Wohnung zu suchen oder um was geht es denn?

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Nach einigen Tagen kamen die Schläuche an, aber mit kürzerer Anschlussleitung. Verkäufer kontaktiert - man wolle das prüfen. Ich könnte die Schläuche zurück schicken und man würde Ersatz liefern. Da ich die Schläuche eilig brauchte, habe ich eine andere Lösung gesucht, aber der Verkäufer hat nicht reagiert. Nach ein paar Tagen habe ich den Kauf per E-Mail widerrufen. Der Verkäufer schickt einen Retourenschein und ich schicke die Schläuche zurück. Dann kommt aber keine Erstattung, sondern eine Ersatzlieferung - obwohl ausdrücklich widerrufen. Also: erneut den Verkäufer kontaktiert, Retourenschein bekommen, zurück geschickt. Keine Erstattung erhalten. Verkäufer kontaktiert. Keine Antwort. Antrag auf Käuferschutz gestellt. Antrag wird von eBay stattgegeben, Rückzahlung von eBay erhalten.

Meine Bewertung: negativ, mit Kommentar: "Anschlussleitung zu kurz, Kauf widerrufen - Erstattung nur mit Hilfe von eBay".

Daraufhin droht der Verkäufer mit Anwalt - und ein paar Tage später bekomme ich tatsächlich ein Schreiben von einem Anwalt, in dem ich aufgefordert werde, die negative Bewertung zurück zu nehmen.

Begründung: die Bewertung sei nicht sachlich und inhaltlich falsch. Außerdem hätte ich kein Widerrufsrecht gehabt, weil der Artikel "kundenspezifisch angefertigt" worden sei - weil ich im Angebot die Länge auswählen konnte.

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Vielen Dank!

Mfg FGS

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