Droht Deutschland bzw. uns die "Überfremdung" durch Immigr.? Welche folgen hat sie(positiv/negativ)?

6 Antworten

Allein die Wortwahl 'Überfremdung' schließt jegliche positiven Aspekte aus - der Begriff 'Überfremdung' kommt aus dem militant rückwärtsgerichteten und fremdenfeindlichen/xenophoben Lager. Und hey, eine vermeintliche 'Überfremdung' ist längst eingetreten, aber aus einer ganz anderen Ecke als der, die der Leser hier auf Anhieb verdächtigen würde:

Lies einfach, wie viele Leute nun vermeintlich englische Begriffe in ihre Mitteilungen aufnehmen, wie viele überhaupt in der Lage sind, auch nur halbwegs korrekt deutsche Sätze mit Satzzeichen zu schreiben ... Die Verwendung des entsetzlichen Denglisch scheint mittlerweilen obligatorisch zu sein - selbst in Kreisen, von denen man eine einigermaßen annehmbare muttersprachliche Kompetenz erwarten können sollte.

Ich bin zwar Schweizer und kenne die Situation in DL nicht so. Wegen einer Überfremdung habe ich eher weniger Bedenken. Wo ich allerdings einen Vorbehalt mache ist bei der Verpolitisierung der Religionen. Da sollten wir meiner Meinung nach ein Auge drauf werfen dass das nicht allzu sehr überhand nimmt.

Wenn du mir noch erklären kannst, was Überfremdung sein soll?

Die meißten Deutschen sind sich fremd. Wenn du damit meinst, dass Menschen aus dem Ausland hierherziehen, dann darf ich dir ein Geheimnis verraten. Das tun die Menschen schon seit über 5.000 Jahren, insofern sind die meißten Deutschen hier also fremd? Wenn Tschechen hier einreisen, sind das dann Immigranten? Ja? Dann wären also die Sudetendeutsche auch Immigranten. Und wie sieht es mit Polen aus? Also sind auch die Schlesier und sehr viele Menschen in Nordrheinwestphalen fremd. Und die Italiener? Schließlich gehörte der ganze Süden Deutschlands mal zu den Römern.

Will damit klar machen, dass die meisten Deutschen selber keine Wurzeln in diesem Landstrich haben und daher das Wort "Überfremdung" albern ist.

Es ist schon richtig, dass es schon immer Einwanderer gegeben hat (z.B. Hugenotten; Russen), aber nicht in einer derartigen Dimension wie in den letzten Jahrzehnten.

Die Zuwanderer aus längst vergangen Zeiten haben aber auch etwas mitgebracht, im Gegensatz zu den heutigen Einwanderern aus Anatolien oder Nordafrika. Die ANzahl von HartzIV-Beziehern ist bei Migranten besonders hoch (im Verhältnis zum Bevölkerungsschnitt). Das liegt aber garantiert nciht daran, dass sie überqualifiziert wären.....

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@OlliPeh

Vielen Dank für diesen Kommentar.

Ausserdem wissen wir wohl alle, was der Fragesteller meint.

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@OlliPeh

Immer schön vom Thema abweichen, wenns brenzlich wird, nicht wahr?

Es geht mir um den Begriff Überfremdung, nicht um deine unbelegbaren Behauptungen im Bezug auf die Einwanderer. Das ist ein anderes Thema.

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