Drohende Kündigung durch Auftragsverlust

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Du solltest Dich normalerweise 3 Monate vor Arbeitsverlust beim Arbeitsamt melden. Jetzt wäre es also noch zu früh. Allerdings spätestens September solltest Du bei ihnen vorsprechen. Wenn es denn dann doch anders kommen sollte und Du weiter beschäftigt würdest, kannst Du das dem Amt immer noch mitteilen. Ob Dir eine Abfindung zugesprochen wird ist fraglich, denn wenn die Firma keine Aufträge hat, kannst Du davon ausgehen, dass sie auch kein Geld hat.

Sobald du die Kündigung erhalten hast, musst du dich beim Arbeitsamt melden. Tust du dies nicht, so kann dies mit einer Sperre von einer Woche belegt werden.

Ansonsten sollte hier das KSchG gelten § 1a Abfindungsanspruch bei betriebsbedingter Kündigung (1) Kündigt der Arbeitgeber wegen dringender betrieblicher Erfordernisse nach § 1 Abs. 2 Satz 1 und erhebt der Arbeitnehmer bis zum Ablauf der Frist des § 4 Satz 1 keine Klage auf Feststellung, dass das Arbeitsverhältnis durch die Kündigung nicht aufgelöst ist, hat der Arbeitnehmer mit dem Ablauf der Kündigungsfrist Anspruch auf eine Abfindung. Der Anspruch setzt den Hinweis des Arbeitgebers in der Kündigungserklärung voraus, dass die Kündigung auf dringende betriebliche Erfordernisse gestützt ist und der Arbeitnehmer bei Verstreichenlassen der Klagefrist die Abfindung beanspruchen kann. (2) Die Höhe der Abfindung beträgt 0,5 Monatsverdienste für jedes Jahr des Bestehens des Arbeitsverhältnisses. § 10 Abs. 3 gilt entsprechend. Bei der Ermittlung der Dauer des Arbeitsverhältnisses ist ein Zeitraum von mehr als sechs Monaten auf ein volles Jahr aufzurunden.

Fitnessstudio akzeptiert die Kündigung nicht. Was tun?

Hallöle,

ich habe jetzt endlich eine Antwort bekommen auf meine Kündigung. Das Fitnessstudio akzeptiert diese nicht. Da es nicht möglich ist zu kündigen aus den Gründen die ich habe.

Ich habe mich aber Tagelang durch Google gesucht und ganz oft gefunden, dass das Gesetzlich/Gerichtlich vor ein paar Jahren festgemacht worden ist, dass JEDES Fitnessstudio, eine Kündigung ( Sonderkündigungsrecht ) Annehmen muss. Bei Schwangerschaft, Umzug oder Krankheit ( Das letztere ist mein Grund )

Was soll ich jetzt tun? Bzw wie kann man Ihnen am besten zurück schreiben? Das Attest hatte ich ja mitgesendet und ich sehe es nicht ein, zu bezahlen, wenn mein Arzt mir ausdrücklich verboten hat jegliche Art von Sport auszuführen ! Ich habe Ihnen auch die Einzugsermächtigung entzogen und trotzdem buchen sie ab.

Ich kopiere die Mail mal hier rein:

wir bedauern, dass du in Zukunft nicht mehr in deinem McFIT-Studio trainieren kannst.

Nach Vorlage einer entsprechenden Bestätigung (z.B. Anmeldebestätigung) sind wir gern bereit ein vorzeitiges Vertragsende zu prüfen. Aufgrund deiner beigefügten Bescheinigung ist laut unseren Allgemeinen Geschäftsbedingungen jedoch keine vorzeitige Kündigung möglich.

Vorerst bestätigen wir deinen Austritt zum regulären Vertragsende 10. Januar 2017.

Vorsorglich weisen wir dich darauf hin, dass der Vertrag bis zum Eingang eines entsprechenden Nachweises zu den bekannten Bedingungen weiterläuft.

Solltest du deinen Mitgliedsbeitrag per Lastschriftverfahren entrichten, stellen wir die Abbuchung selbstverständlich zum oben genannten Termin ein.

Falls du dein Training zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufnehmen möchtest, bitten wir dich, die MemberCard aufzubewahren, da die Kartengebühr bei einer erneuten Anmeldung entfällt.

Wir bedanken uns, dass du bei McFIT Mitglied warst und begrüßen dich gern wieder in einem unserer Studios.

Für Rückfragen stehen wir dir gern telefonisch von Montag bis Freitag zwischen 8.00 und 18.00 Uhr zur Verfügung.

Mitgliedsnummer: xxxxx (Bei Zahlungen/Rückfragen bitte immer angeben)

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Telekom / Unitymedia - nach Anbieterwechsel nur noch Ärger

Im Oktober 2014 hatten wir uns entschlossen, unseren Festnetz- und Internetanbieter zu wechseln, und zwar von der Telekom zu Unitymedia.

Bei der Telekom hatten wir den Tarif "Call & Surf Comfort". Diesen Tarif kann man mit 4-wöchentlicher Frist zum jeweiligen Vertragsende kündigen. Da unser Vertrag bis zum 03.01.2015 lief, wurden diese Fristen auch eingehalten.

Die Kündigung unseres Vertrages mit gleichzeitiger Rufnummernmitnahme hat der neue Anbieter - also Unitymedia - durchgeführt.

Am 28.10.2014 erhalten wir dann ein Schreiben der Telekom, in dem die Kündigung bedauert wird. Gleichzeitig wird mitgeteilt, daß die Portierung unserer alten Ruf-Nr. zum neuen Anbieter am 27. Juli 2015 erfolgt.

Zu diesem Zeitpunkt stand in unseren Vertragsdaten bei der Telekom noch: Vertragsende 03.01.2015.

Heute steht dort: Vertragsende 03.01.2016 und eine Rechnung für Januar haben wir bekommen, obwohl wir keinerlei Leistungen mehr in Anspruch genommen haben.

Wir haben mehrfach mit dem Kundenservice der Telekom gesprochen, Ergebnis gleich Null. Mal heißt es, woher der 27.07.2015 kommt, kann ich auch nicht sagen, daran kann ich auch nichts ändern. Dann beim nächsten Mal wird behauptet, uns liegt keine Kündigung vor, dann beim hartnäckigen Nachfragen wird eingeräumt, ja unser Schreiben vom 28.10.214 sehe ich hier, also bleiben Sie bis zum 27.07.2015 Kunde.

Wenn ich bei Unitymedia nachfrage heißt es nur, den Termin 27.07.2015 haben wir so von der Telekom genannt bekommen, mehr können wir dazu nicht sagen.

Was kann man da machen? Weitere Anrufe beim Kundenservice sind m. E. sinnlos.

MfG HaWeGe

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