drogenumfrage

9 Antworten

Gleich vorweg, was für mich gilt muß noch lange nicht für andere gelten! Drogen sind eine feine Sache, vor allem Opiate! Ich bin ja schon seit 32 Jahren voll überzeugter Morphinist und komme mit dem Zeug besser klar als ohne. Bei den meisten ist es ja umgekehrt....Es ist für mich das einzig verlässliche in meinem Leben und hat mich nie enttäuscht. Was gibt es denn besseres als mit einer ansändigen Ladung intus morgens gut gelaunt in die Arbeit zu fahren und abends so richtig abgespannt nach Hause zu kommen und noch einen anständigen Hit draufzulegen? Das macht meinem Leben doch erstmal einen Sinn! Natürlich gibt es nicht so überzeugte Menschen wie mich, vor allem meine Kinder machen mir da manchmal ein bisschen Stress. Die denken immer, das das vielleicht auf meine Enkel abfärben könnte, doch die wissen es ja nicht, wenn die Zeit reif ist, werden sie es sowieso erfahren. Aber ansonsten läuft es bei mir rund. Das Problem an sich ist eigentlich nur die Kriminalisierung. Da ich keine Beschaffungsprobleme habe und der Staat deswegen nicht auf mir rumtrampelt bin ich auch sozial nicht abgestiegen und führe ein ganz normales Leben. Ich finde, das Alkohol die schlimmste und asozialste Droge der Welt ist, er führt zur vollendeten Rückverdummung eines ehemals intelligenten Wesens und mit erschrecken muß ich feststellen, wie lasch der Staat dagegen vorgeht. Deswegen kann und will die Politik gegen den immer weiter ausufernden Alkoholismus in unserer Gesellschaft nichts unternehmen, weil da halt viele Steuern fließen (und weil sie selber alle saufen).

Bei mir ist es genau so mit aufpunschenden und halluzinogenen drogen Man wird eher als außenstehender behandelt obwohl man keinen schadet

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Wenn man als Konsument mit Drogen umgehen kann, d.h. wenn man erwachsen und reif genug dafür ist und durch den Gebrauch weder sich selbst noch andere Personen gefährdet, dann gibt es kaum schlüssige Argumente dagegen.

Also...meine einzigen Drogen sind Kaffee und Zigaretten (täglich!), ansonsten seltener auch Alkohol. Alles andere reizt mich nicht, es auszuprobieren.

der mensch hat ein (uraltes) bedürfnis nach und - meiner meinung nach - auch ein recht auf rausch.

ich finde nicht unbedingt die einzelnen substanzen so bedenklich (obwohl, was da in so manchen chemie-labors zusammengebastelt wird ist wirklich jenseits von gut & böse), sondern viel mehr noch den fehlenden "vernünftigen" umgang und das gesellschaftliche klima, das es quasi verunmöglicht einen solchen zu erlernen.

reines verbieten bringt (ganz offensichtlich) nichts, das ist aber derzeit die haltung die am ehesten an den tag gelegt wird.

zur droge kann einem alles werden - ganz abgesehen davon, das von staat zu staat und von zeit zu zeit entschieden wird welche drogen erlaubt/geduldet sind (und an denen dann auch die staatskassa ordentlich mitverdient) und welche nicht, gibt es ja auch "drogen" (in dem fall sind substanzen, mittel & wege gemeint die einem ein rauschhaftes erleben ermöglichen und u.U. abhängig machen können) die in diesem kontext wenig oder gar nicht beachtet werden.

in fast allen fällen macht die dosis das gift.

Drogen können eine Bereicherung sein - oder der Untergang. Was eintritt, entscheidet NICHT die Droge, sondern die Persönlichkeit des Konsumenten! Die meisten Menschen haben ein total verzerrtes Prinzip-Negativbild von Drogen. Dieses entsteht durch komplett fehlende Information/Bildung, individuell negative Erfahrungen, psychische Labilität oder einfach fehlende Intelligenz. Mag sehr hart klingen aber es ist so. Denn um mit Rauschgift korrekt umgehen zu können, erfordert es Wissen, Verantwortung gegenüber sich selbst und Disziplin. Man muss seine Grenzen und (vor allem) seine Schwächen kennen - man muss sich selbst kennen.

Drogenkonsum kann aber muss nicht schädlich sein, ebenso kann er aber muss nicht auf psychische Probleme hinweisen. Jemand, der auf einer Feier ab und zu ein Glas Sekt trinkt, hat kein pathologisches (krankhaftes) Konsummuster im Gegensatz zu dem Wochenend-Wegbeamer, der sehr wahrscheinlich ein psychisches Problem hat, worüber der Alkohol ihm hinweghelfen soll. Ebenso ist der Kiffer, der sich nach dem Job zum Entspannen einen Jollo bufft, nicht vergleichbar mit einem, der sich täglich seine 20 Köpfchen durch die Lunge jubelt.

Verkannt wird auch immer die Wirkung von Rauschmitteln. Bei Kaffee heißt es, man trinke ihn rituell oder um wach zu werden aber er sei ja keine Droge (warum denn bitte nicht?), Rauchen hat ja sowieso keine Wirkung außer das Verlangen zu befriedigen und ohne Alkohol kann man ja auch Spaß haben - aber jeder muss zugeben - mit geht es irgendwie ja doch leichter. Jede Droge hat tatsächlich ihre Wirkung, sonst würde sie nicht konsumiert werden. Und da der Mensch von Natur aus ein Rauschbedürfnis hat (haben Tiere übrigens genau so!), soll ihm das Recht gegönnt sein, sich zu berauschen. Ob und wann einer die Kontrolle verliert, hängt ganz allein von der Person selbst ab. Es gibt genug Leute, die selbst Sachen wie Heroin, Crystal oder Crack nur gelegentlich konsumieren, u.a. auch deshalb, weil sie die Gefahren kennen!

Am schlimmsten sind die ganzen Oberlehrer (Gutmenschen und solche, die es werden wollen), die meinen, sie müssten anderen den Zeigefinger zeigen, weil diese mal gekifft haben. Diese Oberlehrer sind dann komischerweise immer die ersten, die man an Karneval hackedicht im Party-Zelt vorfindet. Das Motto lautet: "Joa, son bisschen trinken ist doch gut, das macht locker, Hauptsache man nimmt keine Drogen und wird son Opfer wie diese ganzen zugekifften verballerten Junkies." Äh... ja. -.-

Jeder soll seine Erfahrungen machen, wenn er bereit ist, die Verantwortung dafür zu übernehmen! Und wenn man jemanden warnen will, dann doch bitte authentisch und mit Fachwissen oder Erfahrungswerten und nicht mit hysterischem Gegeifer ohne jegliche sinnvolle Wortverkettungen.

Und um das nochmal klarzustellen: Wer von "Drogen" redet, sollte damit auch ALLE Drogen meinen (also AUCH Alkohol und AUCH Nikotin und AUCH Coffein!!) und nicht nur Pep, Koks und den böööösen Hanf! Die gefährlichste harte Droge ist und bleibt immer noch Alkohol!

Da Drogen allgegenwärtig sind, müsste es eigentlich Pflicht sein, in der Schule darüber Kenntnisse zu vermitteln, und zwar fundierte. Dann würde man in der Penne nämlich endlich mal wirklich was für's Leben lernen und keine Integralrechnung, die 90% der Pennäler eh nie mehr gebrauchen werden! Und immense Behandlungs- und Gesundheitskosten wegen abnibbelnder Qualmer, Notaufnahmen beherbergender narkotisierter Suffkiddies, schneenasiger Gewalttäter oder mit HIV/Hepatitis infizierter Nadelfetischisten sowie Stadtreinigungskosten wegen Bröckchen lachender Straßenpizza-Boten oder Stummel schnipsender Schornsteiner könnten auch noch gespart werden!

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