Drogenkonsum und Führerscheinverlust (Szenario)

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo japnet

wenn du 1 Woche nichts geraucht hast wirst du keine aktiven Werte mehr haben, d.H, dir passiert zunächst einmal nichts.

aaaber, bei dem Bluttest wird auch der Abbauwert des Cannabis ermittelt, und wenn der über 75ng/ml ist geht die Fsst von regelmäßigen Konsum aus und entzieht die Fahrerlaubnis, anschließend ordnet sie die MPU an.

solltest du unter 75ng/ml sein wird ein ärztliches Attest angeordnet um dein Konsummuster zu bestimmen.

fällt das äG positiv (also negativ für dich) aus wird ebenfalls die MPU angeordnet.

Dadurch kann ja eine ganze Existenz vernichtet werden

das sollte man sich eben vorher überlegen was wichtiger ist, die Fahrerlaubnis oder der Drogenkonsum

da man vielleicht seine Ausbildung deswegen verliert

ich kenne Menschen, die haben noch viel mehr verloren, die Arbeit ist das geringste!

Wie genau ist das dann geregelt?

jetzt wirds etwas länger:-):

gesetzliche Bestimmungen: § 2 Abs. 12 StVG:

"Die Polizei hat Informationen über Tatsachen, die auf nicht nur vorübergehende Mängel hinsichtlich der Eignung oder auf Mängel hinsichtlich der Befähigung einer Person zum Führen von Kraftfahrzeugen schließen lassen, den Fahrerlaubnisbehörden zu übermitteln, soweit dies für die Überprüfung der Eignung oder Befähigung aus der Sicht der übermittelnden Stelle erforderlich ist. Soweit die mitgeteilten Informationen für die Beurteilung der Eignung oder Befähigung nicht erforderlich sind, sind die Unterlagen unverzüglich zu vernichten."

Ärztliches Gutachten:

Wird man polizeilich mit BTM "erwischt" (Konsum, Besitz, Handel... auch bei geringen Mengen), muss man damit rechnen, durch die Fahrerlaubnisbehörde zur Vorlage eines ärztlichen Gutachtens aufgefordert zu werden.Wird durch äG festgestellt, dass der Cannabiskonsum mehr als gelegentlich ist oder man legt innerhalb der Frist kein Gutachten vor, dann ist Kraft Gesetzes der Betroffene nicht geeignet, Kfz zu führen = die Fahrerlaubnis ist auf unbestimmte Dauer weg (FEV, Anlage 4 Pkt. 9.2.1). Und wenn du noch keine Fahrerlaubnis hast wird das äG bei einem späteren Neuantrag gefordert

schau mal hier rein, da sind Erfahrungsberichte über äG's

http://www.verkehrsportal.de/board/index.php?s=&showtopic=56523&view=fin...

es werden auch zwei Abstinenznachweise gefordert.

Medizinisch-psychologisches Gutachten (MPU):

Wer unter Drogen steht, kann nicht sicher Auto fahren. Er ist aktuell nicht fahrtauglich. Entsprechend sind Bestrafungen nach den Paragraphen §24a StVG und 315c, 316 und 323a StGB die Folge, wenn im Blut BTM nachgewiesen wurde. Die Folgen: Mindestens ein Fahrverbot, eventuell gleich Führerscheinentzug, eine Führerscheinsperre und in jedem Fall eine MPU.

Ein medizinisch-psychologisches Gutachten wird außerdem immer angefordert, wenn die Fahrerlaubnis wegen BTM entzogen war und wiedererteilt werden kann oder wenn neben der Einnahme von BTM (auch nur gelegentlicher Haschischkonsum) weitere Tatsachen Eignungszweifel begründen (beispielsweise eine Fahrt unter Drogeneinfluss).

Sofern der Konsum harter Drogen nachgewiesen ist, so steht auch die grundsätzliche Nichteignung zum Führen eines KfZ fest; die Fahrerlaubnis wird entzogen. Der Konsum harter Drogen muß nicht zwingend analytisch nachgewiesen werden; die Aussage des Konsumenten ist ausreichend.

Wiedererteilung möglich nach bestandener MPU, in der der Gutachter davon überzeugt werden muß, daß nie wieder harte Drogen konsumiert werden. Dies ist die schwierigste Hürde, denn es erfordert eine intensive Aufarbeitung des Drogenproblems, und es muß schlüssig dargelegt werden, warum ein Rückfall in alte Verhaltens- und Konsum-Muster unwahrscheinlich ist. Dies erfordert nicht nur ein Lippenbekenntnis des Konsumenten, sondern handfeste Ereignisse, durch die eine stabile Verhaltensänderung eingeleitet und unterstützt wird.

Dabei wird der Gutachter den konkreten Fall vergleichen mit den allgemeinen Erfahrungen bei anderen Konsumenten: Aus wissenschaftlichen Studien über viele Einzelfälle kann abgeleitet werden, welche Handlungen der konkrete Konsument ergriffen haben und zu welchen Einsichten er gekommen sein sollte, damit er sein Drogenproblem dauerhaft unter Kontrolle hat.

Eingangsvoraussetzung zur MPU ist ein Abstinenznachweis über mindestens 12 Monate.

danke für den Stern

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Hey Japnet

Am Bluttest kann heutzutage äußerst gut bestimmt werden, ob man aktuell drauf ist oder nüchtern ist. Wenn du vor einer Woche gekifft hast, wird deine Blutprobe bezüglich der Fragestellung, ob du unter Betäubungsmitteln Auto gefahren bist, immer negativ ausfallen (Außer du bist extremer Dauerkiffer). Von der Staatsanwaltschaft, einem Gericht oder der Polizei hast du nichts zu befürchten. Das einzige was trotzdem passieren kann, ist dass du eine MPU machen musst.

Gruß Chillersun

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und jz frage ich sie was soll das? Ich will heute wieder arbeiten (fahre Pizza aus) und habe definitiv nichtsmehr genommen seit ueber 48 Stunden .. nur wenn die mich jz wieder anhalten wäre ein Urintest positiv also muesste ich ihn wieder verweigern ..wenn ich ihn verweiger bleibt wieder der Verdacht bestehen .. denn is das Auto wieder weg .. was solln die ganze Scheiße? Kennt sich damit villt Jemand aus?
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