Drogenfahrt - THC im Urin, nach 2 Monaten kam Brief mit Vorwurf - Verdacht des Ewerbes von Cannabis! Kommt noch ein Brief oder war es das?

6 Antworten

Da kommt mir Sicherheit noch einiges nach - nicht nur ein einzelner Brief.

Vorab: Der Strafantrag wegen Besitz und Zubereitung von THC ist Standard (wird bei solchen Delikten immer geschrieben). Wenn Du keine nennenswerten Mengen dabei hattest und bei der Staatsanwaltschaft nicht einschlägig bekannt bist, wird das Verfahren wahrscheinlich eingestellt nach BtMG §31a (Absehen von der Verfolgung bei geringer Schuld).

Jetzt zu den "interessanteren" Dingen:

Wenn Du 5 h vor Fahrtantritt zuletzt konsumiert hast, dann dürfte der Wert an aktivem THC mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit über dem (vom BGH bestätigen) Grenzwert von 1ng/ml liegen.

Das kann dann entweder als Ordnungswidrigkeit oder als Straftat gewertet werden.

Wenn die Polizisten dich nur nach dem Zufallsprinzip kontrolliert haben, dann ist das "nur" eine Ordnungswidrigkeit nach StVG §24a.

Folgen: 500€ Geldbuße, 28,50€ Gebühren und Auslagen, dazu kommen noch die Laborkosten, also insgesamt ca. 700€ - 800€ zu zahlen. 2 Punkte im FAER (also Entzug der Fahrerlaubnis, da Du ja bereits 6 Punkte hast) sowie 1 Monat Fahrverbot.

Bei Ordnungswidrigkeiten ist die Bußgeldstelle zuständig, Du bekommst also von dort Post.

Haben die Polizisten hingegen Fahrauffälligkeiten bemerkt (und da reichen schon Kleinigkeiten wie Blinken vergessen o.ä.), dann wird daraus eine Straftat nach StGB §316 (Trunkenheit im Verkehr).

Folgen: Gerichtsverhandlung, Geldstrafe (als ungefährer Richtwert) iHv ca. 30-50 Tagessätzen , Entzug der Fahrerlaubnis, Führerscheinsperre zwischen ca. 9 und 15 Monaten.

Hier kommt die Post von der Polizei oder der Staatsanwaltschaft.

Des weiteren wird bei Drogendelikten immer auch die Führerscheinstelle von der Polizei informiert und ergreift dann weitere Schritte:

Falls nämlich "nur" eine Ordnungswidrigkeit vorliegt (s.o.), dann entzieht die Führerscheinstelle deine Fahrerlaubnis, da bei dir sowohl 8 Punkte als auch Konsum von weichen Drogen iVm mangelnder Trennung zwsichen Konsum und Teilnahme am Straßenverkehr vorliegt.

Das wäre für dich die schlechteste Möglichkeit: Denn nach dem Entzug der Fahrerlaubnis wegen Punkten oder Drogen musst Du eine MPU ablegen.

Kommt jetzt aber beides zusammen, dann wird auch bei der MPU eine doppelte Fragestellung  (Drogen + Punkte) gefordert, d.h. die MPU wird nicht nur teurer, sondern auch wesentlich schwerer.

Die Kosten der MPU liegen günstigstenfalls bei ca. 1.000€ - 1.500€, bei doppelter Fragestellung werden da aber auch leicht 2.500€ - 3.500€ daraus.

Den Konsum solltest Du übrigens ab sofort einstellen, denn für eine positive MPU ist der Nachweis von min. 6 Monaten Abstinenz notwendig

Fazit:

- Deine Fahrerlaubnis wird voraussichtlich entzogen

- Zwischen 6 und 15 Monate vor Neuerteilung.

- MPU nötig.

- Mehrere Tausend € Kosten.

P.S: Daß Du im Außendienst arbeitest, interessiert niemanden. Hier geht es nicht mehr um Fahrverbote (da kann man evtl. ein Fahrverbot noch abwenden) sondern um den Entzug der Fahrerlaubnis, da bei dir ein Eignungsmangel vorliegt.

Das Einleiten des Strafverfahrens ist Routine, das wird von Amts wegen verfolgt, und zwar unabhängig von deiner Rauschfahrt. Vermutlich wird sich daraus mangels Beweisen nichts ergeben und du wirst in ein paar Monaten über die Einstellung des Verfahrens informiert.

Höre ab jetzt auf mit diesem Unsinn. Du musst dich in Zukunft entscheiden: Führerschein oder Kiffen? Beides zusammen wird nicht funktionieren.

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das würde die Aussage der beiden 1.Auskünfte der Anwaltskanzei zutreffen. Da in den meisten Fällen im Netz trotzdem alles auf einem Schreiben stand, hoffe ich, dass nichts mehr wg der Rauschfahrt kommt. Wie Du unten siehst kiffe ich nicht mehr. vor 12 Jahren habe ich 2 Jahre regelmäßift gekifft, jetzt wg dem Bandscheibenvorfall habe ich mir das Recht genommen im Urlaub meine Nerven zu entspannen.

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Die Sache hat zweierlei Konsequenzen: Eine verkehrsrechtliche (es ist verboten unter Drogeneinfluss am Verkehr teilzunehmen) und eine strafrechtliche (es ist verboten Cannabis zu besitzen.)
Ein zweiter Brief von der Führerscheinstelle wird so sicher sein wie das Amen in der Kirche; es sei denn, es liegt ein menschlicher Fehler vor und der sachbearbeitende Polizist hat vergessen die Führerscheinstelle über den Sachverhalt zu informieren.
Lese-Empfehlung: Zwei Artikel zum Thema auf dieser Webseite: http://www.gruene-hilfe.de/2012/12/13/cannabis-und-fuhrerschein-1-nach-der-polizeikontrolle/

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