Drogen Verkauf (Stress Zuhause)

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8 Antworten

Mit 13 passiert ihm (höchstwahrscheinlich) gar nichts - es sei denn, die Situation zuhause ist dermaßen katastrophal, dass es das Jugendamt für besser hält, wenn er ins Heim geht.

Und sorry, das geht nicht gegen ihn, aber glaubst du WIRKLICH, er hat "sich nichts dabei gedacht", mal eben Drogen zu verkaufen???

Wenn er sich/ sein Leben ändern will, muss er lernen, die Verantwortung für sein Handeln zu übernehmen - also erstens mal: ehrlich sein, zu sich selbst (und dann eben auch zu anderen, also dir...) und zweitens: auch die Konsequenzen akzeptieren - das heißt raus aus der Opferrolle und nicht immer anderen die Schuld geben!

Dein ganzer Bericht stellt ihn als Opfer dar: Familienprobleme, falsche Freunde, der eigene Bruder ein schlechtes Vorbild, alle sind gegen ihn - und der arme Kleine ist natürlich komplett unschuldig! So einfach ist das aber nicht! Auch du solltest lernen, ihn realistischer zu sehen: man muss kein schlechter Kerl sein, um den "Weg des geringsten Widerstandes" zu wählen oder sich dort "Respekt" zu verschaffen, wo man ihn kriegen kann. Aber man muss schon ein ganzer Kerl sein, um eigene Fehler einzusehen - und was dran zu ändern!

Behandle ihn nicht länger wie ein Kleinkind - beschützen, trösten, beruhigen, sondern wie einen (fast) erwachsenen Menschen! Hör auf, Verständnis zu heucheln - er WUSSTE ganz genau, was er da tat - und auch, was er sonst hätte tun können! Mach ihm klar, dass du solche Menschen nicht respektieren kannst! Dass du ihm nichts schlechtes wünschst, dass du aber auch nicht willst, dass er immer irgendwie damit durchkommt, Sch... zu bauen!

Hilf ihm, indem du mit ihm zusammen rausfindest, warum er "es nicht lassen" kann oder will - häufig geht es um Geld, noch öfter (tatsächlich) um Anerkennung, oder auch um Schuldgefühle (die alten Kumpels im Stich lassen, die da waren, als sich sonst keiner gekümmert hat) oder einfach Angst (was machen DIE mit ihm, wenn er zur Polizei geht?)

Versucht vielleicht mal eine Beratungsstelle - wenn er dazu bereit ist. Da könnt ihr erst mal "inoffiziell" Möglichkeiten durchgehen und Pläne machen, bevor ihr hier in einer Kurzschlussreaktion (Selbst-)Anzeigen erstattet...

Wie gesagt: ich rate dir nicht, ihn einfach fallen zu lassen - aber finde für dich heraus, ob er der ist, den du zu kennen glaubst oder der, vor dem dich alle gewarnt haben. Wahrscheinlich liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen - und du musst selbst entscheiden, ob du ihn auf dem "richtigen" Weg begleiten kannst oder nur zuschauen, wie er weiter den "falschen" einschlägt...

Du kannst ihm nur helfen, wenn er deine Hilfe annehmen kann und will - ich hoffe, dass es so ist und wünsche euch beiden alles Gute.

Im Moment blüht ihm noch GAR keine Strafe. In Deutschland liegt das Strafmündigkeitsalter bei 14 Jahren. Entscheidend ist der Zeitpunkt, wann man eine Straftat begangen hat. Auch einen Tag vor seinem 14. Geburtstag ist er noch nicht strafmündig und darf nicht für das bestraft werden für das, was er anstellt.

Wenn er dann allerdings nach seinem 14. Geburtstag wieder was anstellt, dann gibt's gleich so richtig einen vor den Latz. Denn gespeichert ist das natürlich alles, was er schon gemacht hat. Und das spielt bei der Strafzumessung dann auch sehr wohl eine Rolle.

früher hatte er sehr falsche Freunde, ich denke ihr wisst was für Freunde (Drogen abhängige, Schul - Schwänzer etc.) , er wurde damals wie seine "Freunde",

Bei uns an der Oberstufe wirst du kaum einen finden, der noch nie die Schule geschwänzt hat und auch Drogen sind keine Seltenheit. Man darf es halt nicht übertreiben und man sollte sich seiner Lage immer bewusst sein ;-)

und hat einfach von allem schiss, von seiner Mutter, von der Polizei... er ist 13, wird diesen Freitag 14, und ich wollte fragen, WAS er für eine "Strafe" bekommen würde, wenn er sich der Polizei stehen würde, und alles beichten würde

Die Polizei sucht ihn doch gar nicht, das was er hat nennt man das typische schlechte Gewissen, da bekommt man eben eine Paranoia. Er soll einfach ruhig bleiben und aufhören, bevor er doch mal erwischt wird.

er wird ab freitag dan jugendschtraflich bestraft also kommen auf ihn Sozialstunden zu wen er es mit 18 macht dan kommt er für ca 5 jahre in die jva

Warum sollte er sich "stellen"? Er wird doch gar nicht gesucht. Ansonsten kannst du ihm nur sagen, wie du dazu stehst.

"Er ist 13"

Somit ist doch alles gut ? Er ist nicht strafmündig und kriegt deshalb auch keine Strafe.

Aber ab Freitag sollte er sich dann zusammenreißen !

Huhu...ahja, dein Freund dachte sich also nichts dabei.......Drogenabhängige müssen keine falschen Freunde sein....man selbst sollte nur seine Finger davon lassen.....jeder ist für sich selbst verantwortlich......und wenn er sich sich auf der Polizei stellt, warum auch immer...so muss er auch seine "Freunde" evtl. verpfeifen.....:) lg blümche

Triefgurker 02.07.2014, 22:41

die eigenen Freunde bei den Sch......B ullen verpfeifen ? gehts noch oder was ???

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blumenFee47 03.07.2014, 18:28
@Triefgurker

Huhu, das ist mal wieder falsch...ich hätte schreiben sollen ...dass sie gerne Namen haben wollen.....ich selbst verpfeife nicht.....einmal musste ich leider einen Namen bestätigen ....weil sie unsere Wohnung beschattet hatten.....mir geht heute noch der Hintern....nein verpfeifen tut man nicht....bäh...:) lg blümche

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Alter was ist denn los mit den Kinder heutzutage -.-

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