Drogen, Gewalt, Magersucht -Warum spiegle ich negatives Verhalten sofort?

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3 Antworten

Hu huhu huhu, ja hei du Eule.

(das is eine Antwort auf eine uralte Frage, nicht dass du grad mit anderen Dingen beschäftigt bist ;))

Menschen brauchen ein Gegenüber um sich selbst zu erkennen, sagt man. Also wenn man im Gespräch ist, z.b. erkennt man erst, wie sehr die eigenen Einstellungen abweichen.

Leute die bewusst das Verhalten der anderen spiegeln, nennt man glaub ich eigentlich Blender. Von daher hätte er nicht ganz unrecht, wenn er dir vorhält, dass du alles nur 'gespielt' hättest. Aber:

Der Unterschied ist ob man jemandem etwas vormacht oder ob man sich darauf einlässt und hingibt. Also wie man mitmacht oder mitspielt. (Wer legt die Regeln fest, wer mischt die Karten)

Mir ist aufgefallen, dass sich zwar beide auf den Partner einlassen, aber dass Frauen das scheinbar 'besser beherrschen' sich anzupassen usw.

Ich glaube Männer und Frauen bekamen das lange so beigebracht. Die Grenzen verwischen inzwischen mehr. Männer haben jetzt weniger die Führungsrolle.

Deine Männer versuchen ja irgendwie ihren Schmerz mit der Welt und sich irgendwie zu betäuben, oder eine Art Kontrolle über irgendwas zu behalten. Zumindest gehen sie einen eigenen Weg in der Hoffnung mit irgendwas klarzukommen.

Scheinbar willst du dich auf einer Seite führen lassen, auf der anderen Seite suchst du dir Männer die nicht so gut mit sich klarkommen. Vielleicht suchst du dir diese Charakter um deinen Selbstwert nicht herabzusetzen.

Du hast bei den Kerlen gelernt wie du innere Konflikte durch äußere oder körperliche Einflüsse entgegnen kannst. Das Innere zu betäuben ohne die Probleme von innen heraus anzugehen.

Das heisst du hast es imitiert und hättest jetzt sowas wie einen Werkzeugkasten gegen innere Probleme. Nicht dass die Werkzeuge helfen würden, es sind Werkzeuge, die nicht für dich gemacht waren.

Bildlich gesprochen hättest du diese Werkzeuge zur Auswahl. Nimmst du nen Schraubendreher oder n Hammer um ein paar verwelkte (Vergangenheit) und abgeknickte (welche Lösungen) Blumen wieder auf Vordermann zu bringen?

Was ich meine is, wo is dein eigener 'Weg' und was sind die 'Dinge' mit denen du klarkommen willst oder wo du dich getäuscht hast..?

Ich bin bei mir jetz soweit: Ich hab wegen unterschiedlicher Aufmerksamkeit und dem Altersunterschied der Eltern, der eine attheistisch, der andere nicht, ein paar 'falsche Lösungswege' eingeschlagen die ich noch gerade biegen muss. Deshalb der Ansatz. Weiss ja nich obs dir vielleicht hilft.

Wenn die Eltern weg wären könnte man damit vergleichen von zuhause wegzulaufen und in den Mittelpunkt stellen könnte auch damit zu tun haben abgelehnt worden zu sein oder irgendwas an einem oder beiden Elternteilen abzuhlehnen.

Also was war der Auslöser, dass du die Geschichten erzählt hast? Wenn du das nicht mehr direkt weisst, ist davor etwas passiert oder worüber hast du davor nachgedacht? Hast du etwas abgelehnt? Gab es ein Ereignis? In beiden Fällen würde es helfen zu 'verzeihen' wie man das früher gemacht hat.

Nicht nur so 'tschuldigung' sondern den anderen verstehen, die Lage und die Gesichtspunkte und wie es wirklich gemeint war. Ob etwas wirklich so gemeint war wie es aussah und gegebenenfalls nochmal drüber quatschen. Bis es halt 'gut' ist bzw. man einigermaßen gut damit umgehen kann, jenachdem.

Achso, scheinbar spiegelst du die Partner, um Aufmerksamkeit nich zu verlieren, zu verspielen. Man soll sich ja auch nich verstellen und das wirkt ja dann auch natürlicher und anziehender und so...

Aber zumindest hast du hier die beiden Sachen in einen Topf geworfen, die Eltern und die Männer. Das is für mich so ein Zeichen, dass du eigentlich schon ziemlich nah an der Lösung bist.

Naja. Man schlägt halt manchmal komische Wege ein.
Und dann noch einen guten Morgen. c[_]

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Psychisch kranke Leute pflegen teils einen Lebensstil, der sie mehr fühlen lässt als ein normales Leben, auch wenn die Gefühle negativer Art sind, das spielt da weniger eine Rolle.

Wenn du, bedingt durch deine ehemaligen Lebensumstände, so etwas ebenfalls "nötig hast" kann es sein, dass du den Lebensstil gern kopierst, bzw. schon 100m gegen den Wind fühlst, wo so etwas zu finden ist.

Informier dich mal näher zum Thema Urvertrauen und Eltern- Kind Bindung in den ersten 2 Lebensjahren.

Keine Ahnung, ob das anerkannt ist als Störung, aber es wird definitiv behandelt.

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Hehe, dann würdest du mich lieben ;P 

Jetzt zum Thema. Hast du das Verhalten spiegeln nur bei deinen Freunden oder auch bei deinen normalen Freunden?

Und normal ist es definitiv nicht. Eine Störung gibt es dafür explizit nicht, vielleicht eine Kombination. Histrionisch mit pathologischen Zügen, wenn man so will. Es scheint so als würde dich alles kranke anziehen, nicht wahr?

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Sharkbitesx3 15.12.2015, 23:03

Histrionische Züge hab ich auf alle Fälle, ich lüge auch häufiger bzw übertreibe (mA auch eine Art des Lügens). Aber ich erzähl ja keinem, dass ich jetzt magersüchtig wäre. Das ist eher so ein Ding, was ich für mich selbst auslebe und was durch den jeweiligen Freund ausgelöst wird. Manchmal glaube ich, ich WILL unglücklich sein. 
Wenig pathologische Auswirkung:
Ich schaue lieber sozialkritische Dramen mit schlechtem Ausgang.
Ziemlich pathologische Auswirkung:
Ich hungere oder nehme Drogen.

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