Drogen Abhängig was tun?

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9 Antworten

Google mal "Suchtberatung + (dein Wohnort)" und informiere dich über Möglichkeiten. Vielleicht gibt es ja zwischen "in eine Klinik gehen" und "alles alleine durchziehen" noch andere abgestufte Möglichkeiten.

Außerdem würde ich zum Hausarzt gehen und nach weiteren Ansprechpartnern fragen. Es nützt dir ja nichts, wenn du clean bist, aber dann in den vorherigen Zustand der Depression etc. zurück sinkst. Daher wäre sicherlich parallel eine psychologische/ psychiatrische (= mit Medikamenten!) Behandlung für dich sinnvoll. Vielleicht war ja die Idee, Substanzen zu nehmen, gar nicht schlecht, nur du hast als Laie die falschen gewählt. Ein Psychiater könnte passende Medikamente verschreiben und auch beim Absetzen später helfen (Dosis langsam verringern etc.).

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Kommentar von Timo23423
05.02.2017, 05:14

Das klingt gut, danke!

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Die Substanzen die du aufzählst können zu Depressionen führen oder solche verstärken.

MDMA beispielsweise wirkt auf die Serotoninrezeptoren im Gehrin. Konkret wird bei MDMA der ganze Serotoninspeicher der Synapse ausgeschüttet. Anschliessend ist der Speicher leer und es folgt das übliche Tief. Bei chronischem Konsum können die Synapsen nachhaltig geschädigt werden. Ist dies der Fall stellt sich oft eine chronische Depression ein.

Weiteres Beispiel Diazepam (Valium): Diazepam ist ein starkes Medikament aus der Gruppe der Benzodiazepine. Es macht bei längerem und regelmässigem Konsum stark psychisch und körperlich Abhängig. Zudem ergibt sich bereits nach kurzer Zeit eine Toleranzentwicklung. Es wirkt auf die GABA-Rezeptoren im Gehrin, welche für die Beruhigung des Menschen zuständig sind. Einerseits sind Depressionen in der Nebenwirkungsliste aufgelistet, andererseits kommen beim Entzug (bzw. auslassen der Dosis) ebenfalls Depressionen vor.

Tilidin, Tramadol und Codein sind Opiate, welche ebenfalls schwer machen können. Tilidin z.B. hat die Potenz von 0,16–0,19 im Vergleich zu Morphin (etwa ein Fünftel der Wirkstärke). Beim Entzug sind Depressionen mehr die Regel als die Ausnahme.

Du siehst also, dass du dich nur noch weiter in die Sch**** manövrierst. Andererseits verstehe ich dich, denn (besonders schwere) Depressionen sind nicht zum Aushalten. Dies ist jedoch keine Entschuldigung Selbstmedikation zu betreiben.

Es gibt gute Gründe warum Depressionen nicht mit den Substanzen behandelt werden, die du aufgezählt hast. Denn diese machen längerfristig alles nur noch schlimmer und einige davon machen stark abhängig.

Meistens werden Depressionen mit Antidepressiva behandelt. Antidepressiva machen nicht abhängig und es ergibt sich auch keine Toleranzentwicklung. Dafür "flashen" sie nicht und wirken auch nicht sofort.

Wende dich erst mal an deinen Arzt. Er soll dich in eine Klinik überweisen, damit du von diesen Substanzen loskommst und deine Depressionen fachgerecht behandelt werden.

Wenn du wirklich soviel nimmst und deine Depressionen kaum auszuhalten sind, musst du keine Angst haben, dass eine Klinik dich abweist.

PS: bin selbst von Depressionen betroffen (allerdings nicht von der missbräuchlichen Einnahme dieser Substanzen).

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Ich würde dir empfehlen erstmal mit einen Psychologen über das Ganze zu reden, dann erzählst du ihn, dass du gerne auf Entzug in eine Klinik gehen willst. Der wird dir aufjedenfall helfen (Hab selber erfahrung mit sowas). Nachdem Entzug solltest du dann noch weiter zum Psychologen gehen sonst könntest du Rückfällig werden. Das einzige Problem ist (War bei mir zumindest der Fall) das es ziemlich lange dauern kann, bis man einen Termin bei einen Psychologen bekommt in dem Fall solltest du dich vielleicht sofort an die für deinen Ort zuständige Psychatrie wenden. 

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Lass dich am besten von deinem Hausarzt beraten. Der wird das sicherlich einzuschätzen zu wissen .. Entzugsklinik wäre ein Möglichkeit ist aber ne realstiv harte Nummer..in Hannover "auf der Bult" , die haben eine sehr gute sucht Station und das ist nicht all zu weit weg von dir .. Alle anderen suchtkliniken die mir in deiner Umgebung bekannt sind, sind ne Nummer härter... Vielleicht reicht ja auch eine ambulante Psychotherapie aus..aufjedenfall solltest du dich fragen ob du es weiterhin hin kriegen wirst mit 17 alleine zu wohnen...wenn du in eine Entzugsklinik gehst, wird man dir Warscheinlich sowieso deine Wohnung abnehmen..ist meistens so.

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Deine Freundin hat Recht, nur würde ich dir empfehlen nicht gleich nichts zu nehmen, sondern immer weniger. Informiere dich am besten (nach dem Gegenmittel und nach einer guten Klinik). Aber du musst es wirklich wollen. Sonst hast du KEINE Chance komplett klean zu werden, weil du später komplett aufhören musst. (Es folgen schlaflose Nächte). Wenn du ein Kinofilm suchst, wo etwas ähnliches passiert,weil du das nicht so richtig verstehst, guck dir "Bob der streuner" an. Dort ist eine ähnliche Situation....

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Kommentar von Timo23423
05.02.2017, 05:08

Denkst du eine Klinik würde mich aufnehmen?

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Kommentar von pondycherry1999
05.02.2017, 05:23

Ja, aber wenn du das immer ignoriest, könnte es sein, das sie dich raus werfen, weil es auch noch andere gibt. schaue dir einfach den Kinofilm an.

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Hör auf die Substanzen zu konsumieren. Ich weiß, das klingt einfach gesagt, aber es geht, es ist reine Kopfsache. Deine ständigen Depressionen sind bedingt dadurch, dass die Drogen sämtliche Hormone aufbrauchen, die für dein Wohlbefinden zuständig sind. Versuch einfach mit allen Mitteln die Drogen nicht mehr zu nehmen und du wirst nach spätestens 2-3 Wochen wieder gesund. Mach Sport, geh pumpen und ernähr dich gesund und bitte versinke nicht in Selbstmitleid. Sei ein Mann und sei stark, glaub an dich.

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Kommentar von Timo23423
05.02.2017, 05:08

Du bist der 1000x der mich das sagt. Ich danke dir für deine Hilfe. Aber bei der Frage geht es eher darum ob mich eine Klinik aufnehmen würde?

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Kommentar von ichbinql
05.02.2017, 20:26

Natürlich

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Kommentar von ichbinql
05.02.2017, 20:27

erkundige dich nach ner guten Psychiatrie in HH und geh morgen hin und lass dich dort einweisen

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Digger du musst dein umfeld sofort wechseln nimm dein leben in die hand oder es geht weiter bergab du bist alt genug!
Ich kenne diese probleme und versinke bloß nicht in selbstmitleid du hast es dir so ausgesucht und gewusst worauf du dich da einlässt.

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Bitte keine impulsiven Entscheidungen!

Behalte auch immer die "Nebenwirkungen" im Hinterkopf.

Führerschein

Straftaten

Am Ende gesteht du dir noch was ein, was gar nicht so ist.

Ich empfehle dir zuallererst mit erwachsenen Personen zu sprechen, die dir wirklich nahestehende und denen du vertrauen kannst.

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In der Welt ist in moment nun mal nichts erfreuliches also auch kein wunder das du depression hast.

Es ist auch eine Welt in der du zur Zeit keine Zukunft hast.

Die von dir genannten drogen solltest du nicht nehmen ,ich würde dir wenn du genug geld hast kokain in geringen mengen verschreiben.

was wichtig ist das du richtiges koka bekommst und kein mad etc.

und dann kleine mengen das wohlbefinden einsetzt aber auch nicht mehr !

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