drogen einnehmen oder dealen .... was ist strafbar

8 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Der Konsum illegaler Drogen allein ist nicht strafbar. Der Besitz (Herumtragen, Aufbewahren), der Umgang (Weitergabe, Verkaufen, Erwerb) und die Herstellung sind jedoch strafbar. Es ist allerdings sehr schwer in einem Strafverfahren zu beweisen, dass man nur konsumiert hat, da von einem vorherige Drogen - Besitz beziehungsweise Erwerb ausgegangen wird. Du solltest wissen, dass die Hilfe zum Besitz und zum Umgang mit illegalen Drogen ebenfalls strafbar ist ( Beispiele: Du leihst einem Freund Geld um Drogen zu kaufen oder ermutigst ihn dazu; du erlaubst deinem Freund illegale Betäubungsmittel in deinem Auto zu transportieren). Transportierst du illegale Drogen im eigenen Fahrzeug, kann dir der Führerschein entzogen werden und eine Frist bis zur Wiedererlangung festgesetzt werden. Es reicht allerdings auch ein nachgewiesener Konsum (auch wenn man dabei nicht im Straßenverkehr erwischt wird) oder der Besitz, Erwerb ohne nachgewiesenen Konsum aus, um deine Fahreignung prüfen zu lassen (sehr teuer !). Unter bestimmten Vorraussetzungen kann dir die Führerscheinstelle dann die Fahrerlaubnis entziehen. Bei einer Anzeige wegen illegaler Drogen im Straßenverkehr kommt es auf jeden Fall zu einem Führerscheinentzug. Vergiss nicht, dass du beim Drogenkonsum eine eingeschränkte Fahrtüchtigkeit hast, beziehungsweise sehr schlecht einschätzen kannst, ob die konsumierte Substanz noch im Körper nachweisbar ist. Dir sollte auch bewusst sein, dass die Weitergabe illegaler Suchtmittel von Erwachsenen an Minderjährige in einem Strafverfahren schwerer wiegt. ( Beispiel: ein Neunzehnjähriger gibt seinem siebzehnjährigen Kumpel Cannabis). Ebenfalls strafbar macht sich, wer Stoffe, die keine Betäubungsmittel sind, als solche ausgibt. Bei Gericht reichen glaubwürdige Zeugenaussagen als einziger Beweis aus, um dir eine Straftat nachzuweisen. Es ist dann deine Aufgabe das Gegenteil zu beweisen. KonsumentenInnen aus dem Ausland müssen sich meist mit härteren Sanktionen/Konsequenzen auseinandersetzen (Aufenthaltsrecht etc.)

Ach und Bei Besitz, Handel, Herstellung, Abgabe von Erwachsenen an Minderjährige ist nicht mit einer Freiheitsstrafe unter einem Jahr zu rechnen (vgl. Betäubungsmittelgesetz § 29 a). Dieselben Straftaten nur unter der Vorraussetzung Mitglied in einer Bande zu sein, die sich zu solchen Zwecken verbindet werden nicht unter zwei Jahren Freiheitsstrafe geahndet. Ebenfalls zu mindestens zwei Jahren führt das Abgeben, Verabreichen und Überlassen illegaler Substanzen, womit leichtfertig der Tod verursacht wird. In minder schweren Fällen kommt es zu einer Freiheitsstrafe von 3 Monaten bis hin zu 5 Jahren (vgl. Betäubungsmittelgesetz § 30). Mit einer Freiheitsstrafe nicht unter fünf Jahren muss derjenige rechnen, der Mitglied in einer Bande ist, die mit nicht geringen Mengen illegaler Drogen Kontakt hat, derjenige, der als über Einundzwanzigjähriger einen unter Achtzehnjährigen dazu bestimmt oder fördert mit illegalen Drogen zu handeln, sie zu veräußern beziehungsweise in den Verkehr zu bringen und derjenige, der das Handeln etc. immer unter Mitführung einer Waffe betreibt. In minder schweren Fällen kommt es zu einer Freiheitsstrafe von 6 Monaten bis hin zu 5 Jahren (vgl. Betäubungsmittelgesetz §30 a). Schwere Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz können mit bis zu 15 Jahren Haft bestraft werden

Möchtest du noch etwas wissen? Ich hab einen Druck von allen möglichen Gesetzten hier in dem einem Schrank liegen.Bin mal wieder meine ma besuchen (so nach 5Jahren) und meine ma hat Jura studiert, also...

Das hängt von der Art und Menge der Drogen ab. Bei einem Dealer kannst du immer von Haftstrafe ausgehen, einem Konsumenten wird für Eigenbedarf eine geringe Menge haftfrei (aber nicht straffrei) zugestanden. Wird diese Menge jedoch überschritten, muss auch ein Konsument mit Haftstrafe rechnen.

Wenn zb.ein Freund,einem anderen Freund 1gr.Gras/Hasch verkauft,Dealt er ja!Er wird dafür aber kaum, eine Haftstrafe bekommen......sehe ich das falsch!!?

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@E36Astronom

Das siehst du nicht ganz richtig.

Wenn jemand Drogen verkauft, ist die Menge zweitrangig. Wer Einem etwas verkauft und das wird nachgewiesen, der verkauft auch an Andere - da wird für das Strafmaß eben der Dealer zugrunde gelegt. Das Strafmaß fällt wesentlich höher aus (auch bei 1 gr), als bei einem Konsumenten, der sich 1 gr für Eigenbedarf besorgt. Aber -abhängig von Vorstrafen und anderen Faktoren- könnte in so einem Fall möglicherweise im Einzelfall noch Haft mit Bewährung verhängt werden.

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Der Konsum illegaler Drogen allein ist nicht strafbar. Der Besitz (Herumtragen, Aufbewahren), der Umgang (Weitergabe, Verkaufen, Erwerb) und die Herstellung sind jedoch strafbar. Es ist allerdings sehr schwer in einem Strafverfahren zu beweisen, dass man nur konsumiert hat, da von einem vorherige Drogen - Besitz beziehungsweise Erwerb ausgegangen wird. Du solltest wissen, dass die Hilfe zum Besitz und zum Umgang mit illegalen Drogen ebenfalls strafbar ist ( Beispiele: Du leihst einem Freund Geld um Drogen zu kaufen oder ermutigst ihn dazu; du erlaubst deinem Freund illegale Betäubungsmittel in deinem Auto zu transportieren). Transportierst du illegale Drogen im eigenen Fahrzeug, kann dir der Führerschein entzogen werden und eine Frist bis zur Wiedererlangung festgesetzt werden. Es reicht allerdings auch ein nachgewiesener Konsum (auch wenn man dabei nicht im Straßenverkehr erwischt wird) oder der Besitz, Erwerb ohne nachgewiesenen Konsum aus, um deine Fahreignung prüfen zu lassen (sehr teuer !). Unter bestimmten Vorraussetzungen kann dir die Führerscheinstelle dann die Fahrerlaubnis entziehen. Bei einer Anzeige wegen illegaler Drogen im Straßenverkehr kommt es auf jeden Fall zu einem Führerscheinentzug. Vergiss nicht, dass du beim Drogenkonsum eine eingeschränkte Fahrtüchtigkeit hast, beziehungsweise sehr schlecht einschätzen kannst, ob die konsumierte Substanz noch im Körper nachweisbar ist. Dir sollte auch bewusst sein, dass die Weitergabe illegaler Suchtmittel von Erwachsenen an Minderjährige in einem Strafverfahren schwerer wiegt. ( Beispiel: ein Neunzehnjähriger gibt seinem siebzehnjährigen Kumpel Cannabis). Ebenfalls strafbar macht sich, wer Stoffe, die keine Betäubungsmittel sind, als solche ausgibt. Bei Gericht reichen glaubwürdige Zeugenaussagen als einziger Beweis aus, um dir eine Straftat nachzuweisen. Es ist dann deine Aufgabe das Gegenteil zu beweisen. KonsumentenInnen aus dem Ausland müssen sich meist mit härteren Sanktionen/Konsequenzen auseinandersetzen (Aufenthaltsrecht etc.)

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