Dröhnen im Ohr mit Sausen

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3 Antworten

Ohrgeräusche (auch Tinnitus genannt) können viele Ursachen haben, u. a. auch von zu lauter Musik herrühren. Auf deine Frage geantwortet: Dieser Tinnitus wird wohl von der Technoparade kommen. Wenn man das Ohr schützt, sollte man dies mit Ohrenpfropfen machen.

Ich würde einen HNO-Arzt aufsuchen, da der Tinnitus ja jetzt wieder aufgetreten ist bzw. fast durchgehend war.

Es gibt Aufnahmen von Ohrgeräuschen. Spezialisten haben sie nach den Angaben von Menschen aufgezeichnet, die unter Tinnitus leiden. Denn die Höreindrücke kommen von innen. Es gibt keine äußere Schallquelle dafür. Kein anderer, außer dem Betroffenen selbst, kann sie hören. Häufig sind es hohe Pfeif- und Piepstöne, die entweder ständig im Ohr klingen oder in bestimmten Abständen immer wieder auftreten. Manche Patienten plagt ein Rattern, Zischen, Rauschen oder tiefes Brummen. Andere Tinnitusvarianten gleichen einem vorbeifahrenden Zug oder einer Bohrmaschine. Auch Ohrensausen gehört in die Reihe solch störender Schallempfindungen.

Ohrgeräusche kennt fast jeder. Sie tauchen ganz plötzlich auf, vergehen aber gleich wieder. Bei manchen Menschen nisten sie sich jedoch als Dauertöne in Ohr und Kopf ein und bereiten erhebliches Unbehagen. Solche Geräusche verschwinden sehr oft wieder, vor allem dann, wenn eine Ursache festgestellt und entsprechend behandelt werden kann. Nicht immer lässt sich allerdings ein konkreter Auslöser feststellen.

Tinnitus kann auch chronisch werden. Bei jedem hundertsten Betroffenen ist der Leidensdruck so hoch, dass sich der Tinnitus zu einer Krankheit mit teilweise tiefgehenden Leiden entwickeln kann. Hinzu kommen dann meist noch weitere Begleiterscheinungen wie Geräuschüberempfindlichkeit (Hyperakusis), Konzentrationsstörungen und Probleme mit den Ein- und Durchschlafen.

Entsprechend unterscheiden die Mediziner unterschiedliche Formen:

Ein akuter Tinnitus besteht nicht länger als drei Monate. Häufig tritt er im Zusammenhang mit einer Ohrerkrankung auf. Ab einer Dauer von über drei Monaten bis zu einem Jahr sprechen die Fachleute von einem subakuten Tinnitus. Ein chronischer Tinnitus hält, oft trotz Behandlung, länger als ein Jahr an. Manche Betroffene kommen mit den dauernden oder wechselnden Begleittönen im Alltag zurecht, sie kompensieren sie. Für andere ist die Belastung jedoch so stark, dass weitere körperliche und seelische Probleme hinzukommen. Je nach Belastungsgrad wird der Tinnitus wiederum in vier Grade eingeteilt. Grad I und II betreffen den kompensierten Tinnitus, der gar nicht oder nur gelegentlich stört. Grad III und IV beziehen sich auf einen dekompensierten Tinnitus, der mit einem erheblichen Leidensdruck und häufig Begleiterkrankungen einhergeht (siehe auch Kapitel "Wie Tinnitus entsteht").Quelle Apotheken Umschau

Tolle Antwort:) Danke!

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Rat und Auskunft gibt es in der Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde ...

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