Drive Now und Billpay

2 Antworten

Im Grunde hast du dir die Antwort bereits selbst gegeben, in deinem Kommentar zu dfritz79s Antwort.

Ergänzend hierzu: Lass mal von deiner Bank prüfen, ob es wirklich 4 Lastschriften waren. Die genannten Firmen mauscheln da gerne und behaupten Dinge, die nicht stimmen.

Wenn zudem diese 4 Dinge alle auf derselben Rechnung auftauchen, ist nicht erklärbar, wieso die das auf 4 Lastschriften aufgesplittet haben.

Fang doch erstmal an deine Schulden zu zahlen, bevor Du dich um die weiteren Dinge kümmerst. Vielleicht ist die Sache dann auch hinfällig. Bedenke aber, das Du sicherlich bei Billpay und Co. in Zukunft nicht mehr auf Rechnung einkaufen darfst. 

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Das habe ich auf jeden Fall vor, nur leider habe ich in der Mahung keine Kontodaten von Billpay zugeschickt bekommen. Denn Billpay möchte mir den Betrag + die Mahngebühren am 08.06.2015 noch einmal vom Konto einziehen. Ich habe auch kein Problem damit, die Rechnung + Mahngebühren in Höhe der angefallenen Kosten der Rücklastschrift zu zahlen. Diese sind max. 3€ und bei einer Rückbuchung von 1€ kostet dies überhaupt nichts. Ich verstehe daher auch nicht wie Billpay auf 11,57 kommt. Denn eine Mail (Mahnung) darf nicht berechnet werden.

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@Ordax

Nun, die haben ja auch Verwaltungskosten. Zinskosten - das Geld was Du nicht gezahlt hast, steht Ihnen ja nicht zur Verfügung. Wenn das nun nur 3,50 € wären, sondern 100.000 € wären das enorme Kosten. Abgesehen davon, haben Sie ja eine Schreiben an Dich geschickt, wo das auch jemand bearbeiten musste. Der musste auch prüfen, ob nicht irgendwo doch eine Zahlung da ist. Ich verstehe das schon, das die dafür Geld nehmen. Wenn es keine Mahnkosten sind - dann sind es Bearbeitungsgebühren. 

Ganz ehrlich - lass es Dir eine Lehre sein. Die sitzen am längeren Hebel. 

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Dafür habe ich aber folgenden Auszug aus dem BGB:
Die Berufung des Klägers rügt zu Recht, dass nach der Rechtsprechung des BGH die bei einer Rücklastschrift entstehenden Personalkosten als Schadensersatz nicht erstattungsfähig sind (vgl. BGH, Urteil vom 17.09.09 – Xa ZR 40/08 – NJW 2009, 3570). Es handelt sich hierbei nicht um einen durch die Rücklastschrift entstandenen Schaden, sondern um Aufwendungen zur weiteren Durchführung und Abwicklung des Vertrages. Der Schädiger hat aber nur für entstandene Schäden einzustehen. Die Geltendmachung der Rücklastschrift lässt sich auch nicht unter dem Gesichtspunkt einer zulässigen Preisnebenabrede rechtfertigen. Zwar entstehen durch das vertragswidrige Verhalten einer bestimmten Anzahl von Kunden dem Unternehmer Aufwendungen. Dieser Verwaltungsaufwand gehört jedoch zum Aufgabenkreis des Untemehmers. Er hat diese Kosten selbst zu tragen. Die Klausel stellt insoweit eine unangemessene Benachteiligung gemäß § 307 Abs. 2 S. 1 BGB dar.Die Bearbeitungsgebühr bei einer Rücklastschrift ist auch keine Vergütung für vertraglich geschuldete Zusatzleistungen der Beklagten. Solche Zusatzleistungen sind vertraglich nicht geregelt. Der Kunde hat hierauf keinen vertraglichen Anspruch. (BGH ebd.).
Zudem kommt folgender Punkt:Zutreffend hat das Oberlandesgericht entschieden, dass diese unwirksam sind. Häufig wird seitens der Anbieter argumentiert, mit einer Rücklastschrift sei ein hoher Bearbeitungsaufwand verbunden, den der Kunde billigerweise tragen müsse. Das widerspricht aber der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes. Dieser vertritt mit guten Argumenten die Auffassung, dass allgemeine Kosten der Buchhaltung nicht auf den Kunden abgewälzt werden können. Diese Kosten müssen bei der Kalkulation der Preise mit eingerechnet sein. Nur die tatsächlich anfallenden Zusatzkosten, die nicht mehr der allgemeinen Buchhaltung zuzurechnen sind, kann ein Anbieter erstattet verlangen. Nach dem Lastschriftabkommen der Kreditinstitute berechnen diese untereinander übrigens lediglich einen maximalen Betrag von 3 EUR.
Naja Bearbeitungsgebühren würden anfallen, wenn die Mahnung per Post käme und selbst dafür dürften nur 2,50€ in Anspruch genommen werden.

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Habe gerade mit dem Verbraucherschutz telefoniert. Max. Mahngebühren von 2,50 + Rücklastschriftsgebühren von 2,40 bei meinem Kreditinstititut. Das macht summa summarum 4,90 max. Gebühren, die bei mir pro Buchung anfallen dürfen.

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Sie auch zur Zahlung der Zinsen in Höhe von 6,25 Euro nach §§286, 288 BGB verpflichtet. Berücksichtigt wurden alle Buchungseingänge bis zum 07.03.2018.

Falls Sie die oben genannte Frist nicht einhalten, sehen wir uns gezwungen die Betreibung gegen Ihr Unternehmen einzuleiten sowie auch eine Anzeige gegen Bestellbetrug zu erstatten.

Die vollständige Forderungsausstellung Nr. , der Sie alle Buchungen entnehmen können, befindet sich im Anhang.

Mit verbindlichen Grüßen

Klarna Billpay GmbH Benedikt Graf

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