Dringender Aufhebungsvertrag?

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6 Antworten

Ein rechtlich sauberes "Schlupfloch" kann ich Dir nicht nennen, wenn der Arbeitgeber mit einem Aufhebungsvertrag nicht einverstanden ist.

Kann der potentielle neue Arbeitgeber nicht einen Monat warten? Er müsste doch wissen, dass auch ein Arbeitnehmer an seinen Arbeitsvertrag gebunden ist. Ihm wäre es ja auch nicht recht, wenn seine Mitarbeiter sich nicht an geschlossene Vereinbarungen halten.

Von einer Provokation für eine fristlose Kündigung rate ich ab. Das würde sich im Arbeitszeugnis negativ auswirken (sowohl bei der Beurteilung als auch mit dem "krummen" Austrittsdatum). Zudem wäre eine Sperre des ALG bis zum Antritt des neuen Jobs die Folge.


 

Sie sollte mal ihre Überstunden und Urlaub zusammenrechnen, vieleicht kommt sie bei einer normalen Kündigung hin, wenn sie diese anschliesend nimmt.

Ich rate auch davon ab, eine Kündigungung durch den Arbeitgeber zu provozieren. Man sieht sich im Leben immer zweimal - so sagt man. Dann sollte man im Guten auseinander gehen. Sie sollte versuchen, nochmals mit beiden Chefs zu sprechen und wenn die mit dem Datum nicht einverstanden sind, bliebe immer noch die Möglichkeit, die Stunden zu ändern.

Also z.B. beiden anbieten, einen Monat in Teilzeit zu kommen - vormittags hier und nachmittags dort.

eine fristlose Kündigung wäre die einzige Möglichkeit neben dem Auflösungsvertrag.

Aber davon würde ich abraten. Sie soll einfach beim zukünftigen Arbeitgeber anfragen ob sie auch später anfangen kann.

 

Vielen Dank für die Antworten.

Ne fristlose Kündigung wollen wir nicht probieren, das geht nur nach hinten los.

Wir probieren das mit den Überstunden und den Urlaubstagen.

Beim neuen Arbeitgeber beginnt es mit einem kleinen Lehrgang, wo auch andere Personen dabei sind.

Deshalb kann sie nicht dazu stoßen

Wir probieren das mit den Überstunden und den Urlaubstagen.

Ich würde Dir empfehlen, mal den § 8 Bundesurlaubsgesetz anzuschauen:

"Erwerbstätigkeit während des Urlaubs: Während des Urlaubs darf der Arbeitnehmer keine dem Urlaubszweck widersprechende Erwerbstätigkeit leisten."

Das bedeutet dass man im Urlaub zwar z.B. daheim, bei Verwandten oder im Rahmen von Nachbarschaftshilfe arbeiten darf, aber keine Erwerbstätigkeit (Vollzeitjob bei einem anderen AG). Ein Nebenjob der schon während des jetzigen Beschäftigungsverhältnisses läuft, wäre allerdings erlaubt, steht aber hier nicht zur Debatte.

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nein.

sie müsste eine fristlose kündigung forcieren

das fiele mir ein, aber ob das so gut wäre?

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