DRINGEND Grund für den Reitbeteiligungsnehmer zur fristlosen Kündigung?

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3 Antworten

Ach Marvyn - da würde ich gar nicht lange rum machen. Diese Person wäre mit gar nicht den Aufwand wert. Das ist doch kein Arbeitsvertrag, und du bekommst auch kein Zeugnis. Was immer da vorgefallen ist, hat ja wohl sowieso schon jeder mitbekommen, und wenn du in der Umgebung eine andere Reitmöglichkeit suchst, wird auch manch einer wissen, dass diese Dame recht unwirtlich ist.

Das Pferd von so einer Person wirst Du doch sicher sowieso nicht weiter "nutzen" wollen, und wenn sie Dir fristlos gekündigt hast, bist Du aller Verpflichtungen enthoben. Sei froh!

Freu Dich, dass das Ding erledigt ist, und setze höchstens noch eine kurze Schriftliche Kündigungsbestätigung auf ( normaler Geschäftsbrief mit deiner und ihrer Adresse, Anrede, ein Satz , Datum und Unterschriften) bezugnehmend auf ihre fristlose Kündigung, die sie ja sicher unter Zeugen ausgesprochen hat. 

Und dann schüttle den Staub von den Schuhen und zieh fröhlich wo anders hin. 

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Kommentar von Marvyn
05.07.2016, 20:30

Das hast Du sehr überzeugend geschrieben und sehr gut formuliert. Vielen lieben Dank! Ich verstehe diese Argumente sehr gut. 

Ich bin schon mal längere Zeit fern gewesen (nach einer katastrophalen Probearbeit auf diesem Hof) und dann als Reitbeteiligung zurückgekehrt. Alle mit denen ich gesprochen habe, haben mir geraten, dort nicht mehr hinzugehen. Doch ich wollte wieder, habe mir gesagt, ich bin früher auch gern hingegangen und schließlich können die Pferde nichts dafür, das ist eine "Sache" zwischen der Frau und mir. 

Doch ich habe soo oft mitgekriegt, wenn sie Reiter raus geschmissen hat... hat sie mir dann auch alles haarklein erzählt (und den Umstehenden). Immer hat es gehießen, SIE hat hinaus komplimentiert (sehr freundlich formuliert von mir!). Auch habe ich bei Fehlern, die mir in der Arbeit unterlaufen sind, schon erleben müssen, dass sie durch die Stallgasse schreit und in Tränen ausbricht, zu den Umstehenden läuft und ihnen alles erzählt und sie fragt, was sie in ihrer Situation machen würden. Ich möchte einfach derjenige sein, der kündigt... nicht sie... verstehst Du? Anscheinend brauche ich das für mich selber...

Mir spukte eben so eine Begrifflichkeit im Kopf herum... Triumph des Herzens...

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Wenn sie gekündigt hat ist es doch egal. Was willst du da noch selbst Kündigen... Wenn es so einen Ärger gegeben hatt, willst du sicherlich eh nicht mehr hin.. sie wird dir sicherlich nicht noch mal schriftlich kündigen.. Die frist wird sie dir wohl nicht geben... Und ist warscheinlich froh wenn sie dich los hat.. Zudem würde ich nicht so ein Tam Tam darum machen... kann dir später mal Probleme machen..die meinten Pferdeleute kennen viele andere Pferdeleute

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Kommentar von Boxerfrau
05.07.2016, 18:33

meisten

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Kommentar von Marvyn
05.07.2016, 18:37

Es ist dort auf dem Hof immer gang und gäbe, wenn sie ein Problem mit jemand hat, das vor aller Ohren auszudiskutieren. Selbst wenn man darum bittet! unter 4 Augen zu sprechen, möchte sie das nicht, sagt, es sollten alle hören u. was ich ihr zu sagen hätte könnten ruhig alle hören. Habe schon oft mitgekriegt, wie sie über einen "unzumutbaren" Helfer oder Reiter mit anderen, sogar fremden (wer eben gerade da ist) darüber gesprochen hat. Ich möchte ihr diesmal den Triumph nicht lassen, dass sie wieder sagen kann, sie hätte gekündigt. Das möchte ich mir nicht bieten  lassen, verstehst Du?

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Kommentar von Boxerfrau
05.07.2016, 18:43

ja so was ist blöd und man macht es nicht. Aber wie gesagt es bringt dir halt nichts.. Wenn sie dir gekündigt hat, dann ist es eh vorbei. Und wenn sie so bösartig ist, dann wird sie versuchen dir Steine in den Weg zu legen.

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Kommentar von Boxerfrau
05.07.2016, 18:54

Wenn du unbedingt Kündigen willst, dann kündige eben in der Frist. oder Fristlos und geb einen Grund an. Du musst ja nicht schildern was vorgefallen ist. Es reicht ja wenn du einen Satz schreibst.. Ich meine das sie dich vor anderen Bloß stellt reicht ja.

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Sicher das es da Fristen gibt? 

Ich meine, ganz ehrlich, wenn jemand zB keinen Bock mehr auf das "Vieh" hat, dann zwingt der Besitzer ihn doch nicht dazu?

Und auch abeersrum, ist jemand unzuverlässig oder mein Tier kommt mit ihm nicht klar, dann will ich den doch sofort gehen lassen? 

Das ist doch kein "Mietvertrag" in dem der Besitzer die Benutzung des Pferdes garantiert, oder? 

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Kommentar von Marvyn
05.07.2016, 18:33

Jede Reitbeteiligung ist ein Vertrag und muss schriftlich geschlossen sein. So steht es auch in meinem Vertrag. Der Pferdebesitzer ist Eigentümer u. die Reitbeteiligung der Vertragsnehmer.

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Kommentar von Boxerfrau
05.07.2016, 18:56

Nicht jeder hat einen Vertrag. Ich hatte in 15 Jahren, genau einen Vertrag.

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