Driften bei Auto oder Motorrad?

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8 Antworten

Klar geht das. Und man sollte sich zumindest den Bremsdrift am Hinterrad unbedingt draufschaffen, denn damit kann man das Motorad gezielt querstellen, falls es bei einer normalen Vollbremsung nicht mehr "reicht", und auf diese Weise womöglich einen frontalen Einschlag vermeiden.

Man übt das zumindest am Anfang idealerweise im Gelände, wo das Hinterrad sowohl mit dem Gas als auch mit der Bremse leichter "loszubrechen" ist und wo man sich dank Schlamm etc beim Sturz hoffentlich weniger weh tut sowie ernste Schäden vermeidet. Das zum Üben verwendete Motorrad muss keine Enduro sein, sollte aber schon möglichst leicht sein, einen eher breiten Lenker haben, aufrechte Sitzposition und es ist am Einfachsten in den Fußrasten stehend mit Knieschluss. Blickführung (weit voraus) ist auch hier wieder einmal entscheidend, um Stürze zu vermeiden.

Rutschendes Vorderrad ist natürlich schwieriger zu beherrschen, aber man kann sich durch die vom Sicherheitstraining bekannte "auswring"-Übung (googeln) zumindest rantasten, und das ist absolut zwingend mindestens für alle, die kein ABS-Motorrad fahren.

Es ist schwerer und man muss mehrere Stürze in Kauf nehmen, was natürlich auch teuer ist.

Außerdem ist es im normalen Verkehr kaum möglich.

Profis können das, mußten aber auch einige Stürze und Reparaturen am "Mopped" hinnehmen. Außerdem kannst du das nur auf der Rennstrecke machen, evtl. auf abgesperrtem Parkplatz, da viel zu gefährlich.

Driften mit dem Auto ist alles andere als leicht. und mit dem Motorrad ist es noch viel schwieriger.

Allerdings kann man mit dem Auto relativ leicht unkontrolliert mit dem Heck rumwedeln und sich dann einbilden man wäre gedriftet. DAS geht mit dem Motorrad aber auch nicht.

Nicht ganz, beim Motorrad muss man neben dem Ausbrechen auch die Schräglage kontrollieren und ein Fehler wird härter bestraft.

Driften mit dem Motorrad ist fast unmöglich und extrem gefährlich. Wenn das Hinterrad beim Motorrad ausbricht rutscht die Maschine weg. Das ist bei allen Einspurigen Fahrzeugen das Problem.

Das wegrutschen unter Kontrolle zu halten können nur richtige Profis mit Jahrzehnten Erfahrung beim Thema Motorraddrift.
Laien sollten es in jedem Fall lassen. Die Gefahr einen Unfall zu bauen ist deutlich zu hoch. 

Skinman 28.05.2016, 18:12

Unsinn.

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Miete187 28.05.2016, 18:25
@Skinman

Ich fahre schon lange, aber gedriftet bin ich nur unabsichtlich, denn das ist wie ich finde ein blödes Gefühl.

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Klaudrian 28.05.2016, 18:52
@Skinman

Du weist, was driften ist? Die rede ist nicht vom Motorrad fest halten und das Hinterrad im Stand drehen lassen. Gedriftet wird unter der fahrt. Wird hierbei gedriftet ist das fast wie auf Glatteis. Das Heck kommt und dich haut es hin. 

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Skinman 29.05.2016, 00:24
@Klaudrian

Probier das doch erst mal aus, bevor du so was verbreitest. Nicht mal mit Straßenreifen auf Schotter oder Rollsplitt ist es auch nur annähernd "wie auf Glatteis".

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Effigies 28.05.2016, 20:40

Das wegrutschen unter Kontrolle zu halten können nur richtige Profis mit Jahrzehnten Erfahrung beim Thema Motorraddrift.

Deswegen sind die Profirennfahrer ja auch im Durchschnitt mindestens 40 jahre alt........

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MotocrossLG 28.05.2016, 23:33
@Effigies

Google mal Supermoto drift fahrtraining...

Am besten auf der Kartbahn anfangen wenn du ein wenig talentiert bist dann schaft man es dort schon in einem Tag...

Die Kurse gibt es extra so wie die Wheelietrainer

Ich bin der Meinung es braucht keine Jahrzehnte lange Erfahrung

wie könnten sonst schon 16 Jährige Supermoto fahren

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machhehniker 29.05.2016, 07:48

Driften mit dem Motorrad ist fast unmöglich

Das wegrutschen unter Kontrolle zu halten können nur richtige Profis mit Jahrzehnten Erfahrung beim Thema Motorraddrift.

Bei Speedway gibt es bei Meisterschaften die Kategorie "Junioren A" für 6-10 Jährige. Die driften kontrolliert mit Zweirädern obwohl sie nichtmal Jahrzehnte alt sind (von Erfahrung ganz zu schweigen).

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Miete187 29.05.2016, 09:03
@machhehniker

Also Speedway habe ich einige Runden gefahren.....klar geht das aber dann am "richtigem Bike" auf der Strasse ist das was anderes, denn Untergrund und Bike passen Perfekt zusammen, kein Gegenverkehr u.s.w. Im Auto mit Heckantrieb und auf einen Parkplatz denke ich kann das Jeder, zumindest kurz...bist es sich dann dreht.

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Nö, ist viel schwerer und ein Fehler wird teuer.

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