Driften bei Auto oder Motorrad?

9 Antworten

Klar geht das. Und man sollte sich zumindest den Bremsdrift am Hinterrad unbedingt draufschaffen, denn damit kann man das Motorad gezielt querstellen, falls es bei einer normalen Vollbremsung nicht mehr "reicht", und auf diese Weise womöglich einen frontalen Einschlag vermeiden.

Man übt das zumindest am Anfang idealerweise im Gelände, wo das Hinterrad sowohl mit dem Gas als auch mit der Bremse leichter "loszubrechen" ist und wo man sich dank Schlamm etc beim Sturz hoffentlich weniger weh tut sowie ernste Schäden vermeidet. Das zum Üben verwendete Motorrad muss keine Enduro sein, sollte aber schon möglichst leicht sein, einen eher breiten Lenker haben, aufrechte Sitzposition und es ist am Einfachsten in den Fußrasten stehend mit Knieschluss. Blickführung (weit voraus) ist auch hier wieder einmal entscheidend, um Stürze zu vermeiden.

Rutschendes Vorderrad ist natürlich schwieriger zu beherrschen, aber man kann sich durch die vom Sicherheitstraining bekannte "auswring"-Übung (googeln) zumindest rantasten, und das ist absolut zwingend mindestens für alle, die kein ABS-Motorrad fahren.

Profis können das, mußten aber auch einige Stürze und Reparaturen am "Mopped" hinnehmen. Außerdem kannst du das nur auf der Rennstrecke machen, evtl. auf abgesperrtem Parkplatz, da viel zu gefährlich.

Driften mit dem Auto ist alles andere als leicht. und mit dem Motorrad ist es noch viel schwieriger.

Allerdings kann man mit dem Auto relativ leicht unkontrolliert mit dem Heck rumwedeln und sich dann einbilden man wäre gedriftet. DAS geht mit dem Motorrad aber auch nicht.

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