Dresden 1988 Neonazi-Aufmarsch - Informationen?

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4 Antworten

Es gibt unseres Erachtens in diesem Zusammenhang eine ganz interessante Publikation von Rolf Schwarz zur Skinheadbewegung in der DDR vor der Wende unter folgendem Link:

http://www.rolfschwarz.com/Skinheads/ddr.pdf

Informationen zu Opfern rechtsextremer Gewalt nach 1945 vor der Wende findet man z.B auch in Wikipedia

Grüsse vom Komplex-Team

Vielen Dank, wir kommen näher !

1988 war die Anzahl der Gesamtgruppe von Skinheads auf 1.000 bis 1.500 angewachsen.

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@geschichteXY

Es passt vielleicht nicht dazu, aber lasst die Diskriminierung endlich einmal! Wenn wir Skinheads mit solchen rechten Naziaffen gleichgesetzt werden, da wird einem ja schlecht :P

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Im Internet isr nicht eine einzige Mitteilung darüber zu finden, dass es zum genannten Zeitpunkt 1988 einen Aufmarch von Skinheads in Dresden gegeben hat, was nicht heißen soll, dass tumbe Skins sich nicht zusammengefunden und Randale gemacht hätten .Das war dann unter Zusammenrottung von Skinheads zu buchen, die unter keiner neonazistischen Leitung organisiert waren.

Offenbar war das so wenig relevant, dass es keine Ausschlachtung in den Westmedien wert war. Außerdem hat solch eine Skinhead-Bambule ganz bestimmt nach sehr kurzer Zeit ein Ende gefunden, da die Polizei Neonazis in der DDR nicht geschützt hat ...

Naja so klar war das in der DDR auch nicht. Es wurde nur offiziell als "Rowdytum" angesehen.

Auszug aus einem mdr.de Artikel:

http://www.mdr.de/fakt/rechtsextremismus_ddr100_page-0_zc-fc48c971_zs-f147184e.html

Neonazis in der DDR - ein verschwiegenes Problem

......Im Straßenbild der Städte, besonders im Berliner Raum, in Leipzig und Dresden, tauchten immer mehr Jugendliche auf, die sich nicht normgerecht verhielten................. trug der Staat dazu bei, dass sich besonders gewaltbereite Skinheads immer mehr organisieren konnten. Gruppen entstanden vor allem in Ost-Berlin. Die Mitglieder trugen Bomberjacke und Springerstiefel. Sie trafen sich in bestimmten Kneipen. Sie vereinte der Hass auf das System. Aggressionen entluden sie bei Überfällen auf Punks, Ausländer und andere Bürger. Im Oktober 1987 kam es zum schwersten Zwischenfall: Nach einem Punkkonzert mit Bands aus Ost und West in der Berliner Zionskirche mit hunderten Zuschauern stürmten rund drei Dutzend Skinheads das Gotteshaus. Sie brüllten "Sieg heil" und schlugen auf Besucher wahllos ein. Die Westmedien berichteten über den Überfall, die DDR konnte ihr Problem Rechtsextremismus nicht mehr verheimlichen. In einer Art Schauprozess verurteilte sie die hauptverantwortlichen Skinheads. Doch mit einer komplexen Bewertung tat sich die DDR weiter schwer. Schuld für die Gewalt trug vor allem der Westen, hieß es offiziell, das Westfernsehen hätte die eigenen Jugendlichen dazu animiert. Außerdem hätten die Familien der Täter in der Erziehung versagt. Das Problem wurde also weiter kaschiert, die Öffentlichkeit belogen.

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@jein0467

Na klar, das war dann bestimmt der zweite "Volksaufstand" gegen das System??

"Drei Dutzend Skinheads" als "Problem Rechtsextremismus der DDR"!!

Lachhaft!

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@babulja

Ironie ist jetzt und hier wenig angebracht.

Niemand redet über einen "Volksaufstand". Es geht nur darum, dass die Taten der DDR-Neonazis verharmlost bzw. kaschiert wurden. Solche Fälle waren natürlich nicht alltäglich in der DDR.Aber die gab es damals wirklich.

Siehe Artikel oben

Der Rechtsextremismusexperte Bernd Wagner arbeitete damals in der Kriminalabteilung des DDR-Innenministeriums. Er wurde Leiter der neu eingerichteten Arbeitsgruppe Rechtsextremismus.

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@jein0467

Kennst Du den Unterschied zwischen ""Rechtsextremismus" und "Neo-Nazis"?

Offensichtlich nicht!

Und außerdem: in der DDR wurde Deinen Aussagen zufolge eine "Arbeitsgruppe Rechtsextremismus" gebildet, die dann aber auch dafür Sorge getragen hat, dass z. B. die Polizei gegen Rechtsextremismus vorging!

Hier in diesem Land finanzierst Du (und ich auch) die Polizei mit Deinen Steuern dafür, dass sie Neo-Nazi-Aufmärsche SCHÜTZT!

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@babulja

Das sind nicht meine Aussagen. Bitte lese den GANZEN Artikel (Link oben) bevor Du Dich hier weiter lächerlich machst. Oder schreibe einfach den MDR an, und beschwere Dich.

Und ja, die haben damals in der DDR eine "Arbeitsgruppe Rechtsextremismus" eingerichtet. Warum wohl? Weil es keine Probleme mit gewalttätigen Rechten (die u.a. "Sieg heil" brüllten) gab? Du widersprichst dir doch.

MfG

Bin hier weg.

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@jein0467

Der Sender MDR ist nicht in der DDR, sondern im Nachwendedeutschland entstanden und somit in der Darstellung der DDR dem neuen System angepasst.

"Sieg heil" brüllten nur die, die dumm, dümmer, am dümmsten waren, Selbst die DDR war von Doofheit nicht verschont, sie wurde nur nicht geduldet,was den Rechtsextremismus betraf.

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1988?? Das kann gar nicht sein! Damals war jede Demo verboten!

Doch 100% sicher! Ich weiss allerdings nicht wie lange das ganze gedauert hat. Ich war damals in Dresden und habe es selbst gesehen. Damals haben die Olympischen Sommerspiele 1988 in Südkorea stattgefunden, deshalb kann ich das Datum eingrenzen.

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