Drei - Vertragkündigung?

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6 Antworten

Laut Gesetzt bedarf eine Kündigung der Schriftform - E-Mails gehören noch nicht dazu (ausser vielleicht der neue E-Brief der Post).

Also schön Kündigung schreiben mit Kündigungsdatum, Unterschrift und das ganze per Einschreiben zur Firma. Der Profi setzt in die Kündigung übrigens folgendes ein: "Hiermit kündige ich meinen Vertrag XYZ fristgerecht zum xx.xx.xxxx, behilfsweise zum nächstmöglichen Zeitpunkt." - Solltest Du Dich nämlich bei Deiner Kündigungsfrist vertan haben, wäre die Kündigung unwirksam, mit dem letzten Satz aber bleibt diese wirksam zum nächstmöglichen Kündigungsdatum.

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Kommentar von ravage
16.12.2010, 14:46

Was ich noch vergessen habe: Manche Anbieter haben die Möglichkeit über den Kundenlogin auf der Homepage Verträge zu kündigen (konnte ich damals z.B. bei Arcor). Schau mal nach.

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Kündigungen schreibe ich persönlich grundsätzlich nur per Brief, Zustellung als Einschreiben/Rückschein.

Stell Dir einfach mal vor, wenn Deine eMail im Spam-Ordner landet... Was machst Du dann?

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Mach es per Brief. Eine Email ist veränderbar und damit rechtlich nicht zu verwerten, wenn es hart auf hart kommt.

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Für fast alle Kündigungen ist nach BGB Schriftform vorgeschrieben - eine Email besitzt eigentlich keinen rechtlich anerkannten Status. Das heißt letztendlich, zur Wirksamkeit einer Kündigung bedarf es der Schriftform, also eines Briefes (am besten per Einschreiben mit Rückschein)

Eine Ausnahme wäre es, wenn Dein "Geschäftspartner" explizit die Möglichkeit einer Kündigung per Email zulässt! Und da müsstest Du dann aufpassen, dass Du eine Kündigungsbestätigung bekommst.

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Ich würde die altbewährte schriftliche Kündigung vorziehen , denn es ist schwierig nachzuweisen , dass die mail auch den Empfänger erreicht hat. Sicherheitshalber würde ich es sogar per Einschreiben tun.

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schaue in das kleingedruckte dei vertragsunterlagen, was dort über kündigung und form steht. internet- und telekommunikationsdienste kann man heute in der regel immer per email kündigen, wenn es über die adresse kommt, die beim bieter bekannt ist.

wenn sie bestätigt wird, ist sie rechtskräftig.

der absolut sichere und zuverlässigere weg ist aber immer die per briefpost und dann noch per einwurf-einschreiben. das rückschein-einschreiben ist riskant, wenn die annahme verweigert wird. das einwerfen in den briefksten des empfängers gilt als rechtskräftig zugestellt.

beachte auch die kündigungsfrist und ab wann du normal kündigen darfst.

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