Dreht sich der Mond wirklich um die eigene Achse? Macht aber gar keinen Sinn!

12 Antworten

Die Beobachter auf dem Stuhl würden immer die gleiche Seite der Person sehen.

Stimmt.

Aber wenn das so ist, hätte die Person, die um den Stuhl läuft, in einem Augenblick die Tür (oder das Fenster oder einen Schrank oder sonst einen festen Bezugspunkt im Raum) direkt vor sich, und nach einem halben Umlauf um den Stuhl den gleichen Punkt direkt hinter sich - im Raum hat sich die Person also um 180° gedreht, und bei einem ganzen Umlauf dreht sie sich einmal um 360°.

Wenn ein Rennläufer seine Runden durchs Stadion dreht, schaut er beim Start auf der einen Geraden z. B. nach Norden, in der ersten Kurve nach Westen, auf der Gegengeraden nach Süden, in der zweiten Kurve nach Osten und nach einer ganzen Runde schließlich wieder nach Norden - er hat sich also einmal um 360° gedreht.

Wenn wir von "Drehung" von Himmelskörpern sprechen, so meinen wir damit immer "Drehung im (Welt)raum", nicht "Drehung im Bezug auf die Erde"!

Natürlich dreht sich der Mond jeweils einmal um seine eigene Achse während eines Umlaufes um die Erde. Wenn er sich nicht mitdrehen würde, könnte er uns nicht immer die gleiche Seite zuwenden.

wenn er sich nicht drehen würde, dann würden wir ja immer eine andere seite sehen. er dreht sich genau einmal während er einmal umkreist, das ist der grund warum wir immer nur eine seite sehen. vergiss bitte nicht, dass die erde sich auch dreht ;-)

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