Drehstorm Synchronmotor

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Hallo...

Nimm bitte einen Stift und ein Blatt Papier und zeichne für den Leerlauf einen Pfeil nach oben und den anderen Pfeil um 180 Grad versetzt nach nnten. Der Pfeil nach oben ist die Netzspannung und der Pfeil nach unten die Gegeninduktionsspannung. Für den Betrieb als Motor zeichnest Du den Pfeil für die Gegeninduktionsspannung nach unten z.B um 160 Grad zum Pfeil nach oben versetzt. Für den Betrieb als Generator zeichnest Du den Pfeil nach unten um 200 Grad zum Pfeil nach oben versetzt. Nun zeichnest Du daraus ein Parallelogramm mit dem resultierenden Pfeil und dazu im rechten Winkel.also um 90 Grad hinterher den Pfeil für den Maschinenstrom. Nun siehst Du wie sich der Maschinenstrom zum Pfeil nach oben, also zur angelegten Netzspannung verhält.Die kannst Die Pfeile zueinander verschieben oder den Pfeil für die Gegeninduktionsspannung auch verlängern.Immer anderthalb sich die Grösse und auch die Richtung des resultierenden Pfeile und dazu im rechten Winkel von 90 Grad hinterher auch des Maschinenstromes.Wenn Du den Pfeil für die Gegeninduktionsspannung im Motorbezrieb, also bei einem Winkel von z.B. 160 Grad verlängerst, so zeigt auch der resultierende Pfeil nach unten und der Pfeil für den Strom, der im rechten Winkel um 90 Grad dazu hinterher liegt, liegt nun vor dem Pfeil für die Netzspannung und durch die Maschine fließt nun ein voreilender Strom. Die Maschine gibt kapazitive Blindleistung ab und wir auf das Netzt wie ein Kondensator...



Hallo, Im Leerlauf induziert das Feld des Polrades in der Ständerwicklung eine Spannung, die zur Netzspannung genau entgegen gerichtet ist (Gegeninduktion). Sind die Verluste = 0 (angenommen) fließt durch die Ständerwicklung nur ein Strom zum Aufbau des Magnetfeldes, der der Netzspannung um 90° nacheilt. Da es keine Verluste gibt, fließt auch kein Wirkstrom, der mit der Netzspannung in Phase ist. Wird nun die Maschine mechanisch belastet, so fällt das Polrad gegenüber dem Ständerdrehfeld etwas zurück und damit auch die Spannung die durch das Feld des Polrades in der Ständerwicklung induziert wird. Dadurch entsteht eine Phasenverschiebung zwischen der Netzspannung und der Spannung, die das Polrad in der Ständerwicklung induziert. Dadurch entsteht eine resultierende Spannung, die die einen Stromfluß aus dem Netz durch die Ständerwicklung hervorruft. Die Maschine läuft als Motor und gibt mechanische Energier ab. Wird nun das Polrad durch eine Antriebsmaschine  in Richtung des Drehfeldes bewegt, so verschiebt sich die Spannung die durch das Polrad in der Ständerwicklung induziert wird, Dadurch entsteht eine Phasenverschiebung zwischen der vom Polrad induzierten Spannung und der Ständerspannung die nun ebenfalls eine resultierende Spannung hervorruft, die nun einen Wirkstrom in das Netz liefert. Die Synchronmaschine ist damit zum Generator geworden und liefert Strom ins Netz. Wird im Leerlauf der Erregerstrom und damit das Erregerfeld des Polrades erhöht, so steigt auch in der Ständerwicklung die durch das Polrad induzierte Gegeninduktionsspannung an. Ist die Gegeninduktionsspannung nun größer als die Netzspannung, fließt von der Synchronmaschine ein voreilender, also kapazitiver Blindstrom in das Netz, der zum Ausgleich von Induktiven Blindlasten dient. Ist die Gegeninduktionsspannung kleiner als die Netzspannung, so fließt von der Synchronmaschine ein nacheilender Strom ins Netz.Damit können kapazitive Blindlasten ausgeglichen werden (V-Kurven).


Hallo: Ein Synchronmotor hat wie jeder andere Elektromotor ein Eisengehäuse aus Elektroblech der die Wicklung in den Nuten trägt das ist der Ständer.Bei Drehstrom sind es drei Spulen jeweils um 120 Grad versetzt. Der Läufer ist grob gesagt ein rotierender Elektromagnet,eine Walze aus Eisen die auch eine Spule in Nuten trägt.Wenn Strom durch diese Läuferwicklung fließt wird dieser erregt(so nennt der Elektrotechniker diesen Vorgang),was bewirkt daß das Läuferfeld vom Drehfeld des Ständers mitgezogen wird. Aber das geht nur wenn der Läufer vorher auf die Nenndrehzahl angeworfen wird,mit einem Hilfsmotor.Dann läuft der Synchronmotor mit der Drehfelddrehzahl von 3000 U/min aber nur bei einer Netzfrequenz von 50Hertz. Hoffentlich konnte ich dir weiterhelfen.

Hallo,

Der Ständer ist der feststehende Teil mit der Dreiphasenwicklung und der Läufer der rotierende Teil auf der Welle mit der Gleichstromwicklung.zur Erzeugung des Erregerfeldes. Durch die Dreiphasenwicklung entsteht im Ständer ein umlaufendes Drehfeld welches nach Synchronisation den Läufer durch das Läuferfeld mitnimmt.

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