Drehbuchautor auch ohne Studium?

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4 Antworten

Tja, wenn Du tatsächlich ne Ahnung hast, wie man Filme macht und was beim Drehbuchschreiben zu beachten ist - warum nicht.

Nur ist die Wahrscheinlichkeit, dass Du eine Produktionsfirma findest, die es dann auch realisiert, eher gering - dafür die Arbeit an einem ausgefeilten Drehbuch für einen Spielfilm immens...

Am besten, Du erkundigst Dich nach Wettbewerben beispielsweise für Fernsehfilme zu bestimmten Themen...

Drehbücher für Film und TV sind - im Vergleich zum reinen Roman - sehr anspruchsvoll zu erstellen, da man dabei - ganz abgesehen von der eigentlichen Story - auf zahlreiche Formalitäten eingehen muss (Szenenbeschreibung, Dialoggestaltung usw.) Hält man diese Formalitäten nicht ein, pfeffert jeder Produzent deine Fleißarbeit direkt hochkant in die Tonne.

An deiner Stelle würde ich es vielmehr erst einmal mit dem reinen Buch versuchen, denn dir scheint ja eine Story schon vorzuschweben. Für einen Roman benötigst du nur eine originelle Strory und deine Kreativität.

Stößt das Buch auf Interesse eines Verlagshauses, dann ist der Schritt in die Verfilmung eine Sache des hauseigenen Drehbuchschreibers der TV-Produktion.


Noch ein kleiner Tipp am Rande, falls du einmal für die fertige
Geschichte einen Verlag suchst - und ich dir damit eine Enttäuschung
ersparen kann:


Hüte dich vor so genannten Pseudo-, Bezahl- oder auch
Vanity(=Eitelkeits-) -Verlagen. Oft erkennbar im Netz mit der
Überschrift "Verlag sucht Autoren". (Und glaube mir: K e i n  Verlagshaus sucht von sich aus Autoren!)  Wenn du dort dein fertiges Manuskript einreichst, so bekommst du nach kurzer Zeit mit großer Wahrscheinlichkeit einen Brief oder eine E-Mail, dass sie von deinem Entwurf absolut begeistert sind und eine Veröffentlichung auf jeden Fall unterstützen und befürworten - wenn du dann dafür zahlst - ! Da sind gerne Summen von 1.500,- bis zu 20.000,- Euro im Gespräch, die der Autor
zahlen muss. So arbeitet aber kein seriöser Publikumsverlag. Dort erhält der Autor einen Autorenvertrag - und der Verlag geht mit allen Kosten in Vorlage (Verlag kommt auch von "vorlegen"). Und nach einer festgesetzten Zeit (meistens nach einem halben Jahr nach Veröffentlichung) bekommt der Autor das erste Honorar.


Viel Glück !!













Ich denke Kreativität hat nichts mit Bildung zu tun.

Solange man etwas gutes schreibt, kann man auch angenommen werden.

Ich denke, dass es mit oder ohne gleich schwer wäre, angenommen zu sein.

Wenn du ein gutes Drehbusch schreibst, ist es doch egal, ob du einen Abschluss hast.

Allerdings hat ein Verlag damit herzlich wenig zu tun...

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