Dr.-Würde in Pädagogik/Psychologie/Soziologie

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2 Antworten

Ich nehme an, Du promovierst nach Abschluss des Masters. Wie viel das finanziell zusätzlich bringt gegenüber den Bewerbern, die "nur" Master haben, lässt sich nicht so einfach sagen. Für bestimmte - stark praxisorientierte Tätigkeiten - könnte es sogar ein Nachteil sein, da man als zu "theorielastig" eingestuft würde. Bei Referenten- oder Leitungsfunktionen mit wissenschaftlichem Tätigkeitsfeld wirkt sich die Promotion so aus, dass Du damit dann überhaupt erst in Frage kommen würdest und falls ausgewählt, würdest Du dann natürlich auch deutlich mehr verdienen (nach meiner Schätzung so gut 10-20% mehr brutto - die Arbeitsagentur hat dazu genauere Statistiken). Aber mach die Promotion nur, wenn Du dich wirklich für das (möglichst aktuelle) Thema interessierst und Dir eine gute Note zutraust (ein "rite" als Promotionsnote wäre eher kontraproduktiv!).

Die Promotion allein kann sich auf das Einstiegsgehalt positiv oder negativ auswirken, je nach Job, Unternehmen und dem Zusammenhang zwischen der angestrebten Stelle und dem Thema der Doktorarbeit und kann schlimmstenfalls sogar auch eine Anstellung erschweren, weil nicht jedes Unternehmen scharf auf die Einstellung Promovierter ist.

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