DPI ändern, Qualitätsunterschied beim Ausdruck?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo mSkill nochmal..., :- )
hier also schnell die Lösung...

Entweder du verstandst den Druckmann nicht richtig oder es war keiner.
Also, diese ominösen "dpi" sind "dots per inch" = Druckpunkte pro 2,54cm. Das ist das Auflösungsmaß für den Fotodruck.
Meist 300 dpi bei kleinen Fotos, die man von Nahem sieht, bis ca DIN A4.
Und vielleicht 150 dpi bei großen Fotos, bei ca. DIN A 3. Die sieht man ja mit etwas Abstand von der Wand. Ab DIN A 1 dürften 90dpi völlig genügen. Bei richtig großen Anschlägen wie zum Beispiel Großflächen und solchen Plakatwänden genügen sogar 20dpi...!
Jetzt verstehst du das "dpi" besser, nicht wahr? :- )

Was gemeinhin mit "Auflösungsvermögen" gemeint ist, die Feinheit des Originalfotos, ermittelt sich aus den Angaben deiner Bedienungsanleitung, welche Auflösung da für deine Sensorauflösung angeben ist. Die Maßeinheit sind "MegaPix".

Dazu hier Näheres...
https://www.dp-mediendesign.de/2840-sensoraufloesung-mehr-pixel-mehr-bildqualitat/
Ergänzend dazu, was überhaupt sinnvoll oder nötig ist...
https://www.heise.de/foto/artikel/Werbung-und-Wahnsinn-Wieviel-Pixel-braucht-der-Mensch-226854.html
und hier die genaue Gegenüberstellung der Auflösungen bei den Größen an der Wand
http://www.poeschel.net/fotos/technik/aufloesung.php?bildaufloesung=300#papier

Alles kloar jetzt? :- )


Ich zitier mal aus der E-Mail von meinem Prof

"Die Abb. 2, 6, 11 und 12 sind gut, die nehmen wir, aber: mit 72 dpi für den 
Druck bei weitem zu klein; 300 dpi sollten es mindestens sein."

Nächste E-Mail: "Bitte eine Bildbreite von mind. 12 cm (!) einstellen und wie gesagt eine Auflösung von 300dpi, gerne auch größer (16,5 cm Breite bei 300dpi=Satzspiegel)."

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mSkill, ich will dir jetzt nicht zu nahe treten...,
aber kann es sein, dass du weder Küchentigers noch meine sehr zutreffenden Hinweise gar nicht berücksichtigt hattest und meine Links gar nicht weiter zur Kenntnis nahmst...? Die Aufforderung eures Profs ist richtig und ziemlich schlüssig. Wo bitte ist jetzt dein Problem, dass du uns hier seine Emails zitierst?

Vielleicht würde es helfen (dir helfen), wenn du mehr als in halben Sätzen schlicht sagst, was du möchtest und wo es dir fehlt? Mehr als ich dir jetzt schon detailliert schrieb, wüsste ich nicht mehr zu sagen.

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Herzlichen Dank dir, mSkill, für deine Auszeichnung!
...und dir alles Gute im Studium! *Daumendrück*   :- )

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Die Leute verwechseln da immer was. Das hat nichts mit dem geknipsten Bild an sich zu tun. Es kommt drauf an, wie groß der Ausdruck werden soll - und zwar in Zentimeter. 

Es heißt also:
wenn das ausgedruckte Bild 30 cm breit sein soll, bei 300dpi Druckqualität, dann müssen in der Breite ca. 3600 Pixel vorhanden sein. Für ein normales Foto von 12 x 9 cm reichen 1500 Pixel aus für einen 300dpi-Druck.

Es kommt also drauf an, wieviel Pixel deine Bilder haben und wie groß die gedruckt werden sollen. 

Also die Fotos die ich geschossen habe, haben 4608x3456 Pixel mit 72 dpi. Nun wurde mir gesagt das die dpi zu niedrig sei für einen Vierfarbdrucker. Hab jedoch nicht die Möglichkeit die Fotos mit einer neuen Kamera neu zu machen.

Wenn ich nun mit der Software auf 300 dpi einstelle, hat dies einen deutlichen Qualitätsunterschied als wenn ich die Fotos gleich auf 300 dpi geschossen hätte?

Hab es nämlich getestet, mit der Handykamera sind es 72 ppi und mit der Digitalkamera 300 ppi. Die Bildbreite bei der Digitalkamera ist deshalb auch deutlichj geringer, bei gleicher Pixelanzahgl

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@mSkill

Nein! Die DPI haben nichts mit der Kamera zu tun. Sie bestimmen, wie scharf das Bild ausgedruckt wird. Je mehr dpi umso mehr Pixel werden gebraucht, weil die bei hohen dpi-Werten "zusammen geschoben" werden. Man kann also ein Bild mit wenig Pixel nicht scharf in großen Formaten drucken. Es wird pixelig.

Deine Bilder könnten problemlos fast 40 cm breit gedruckt werden mit 300dpi. Was soll denn da gemacht werden, dass das nicht reicht, Poster?!

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@kuechentiger

Hatte für meine Thesis einige Fotos mit dem Handy geschossen, diese sollen nun veröffentlicht werden. Nun meinte mein Prof, dass die Fotos für einen Vierfarbdruck eine niedrige Qualität hätten und auch eine zu niedrige dpi.

Soll neue Fotos machen, mit 300 dpi und einer Bildbreite von mindestens 12cm, optimal 16,5 bei 300 dpi=Satzspiegel

Ich hatte die Fotos damals auch drucken lassen und die waren gut, was mich auch halt gewundert hat jetzt. 

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@mSkill

Ob die Farbqualität ausreicht kann man ja hier nicht beurteilen. Oft sind solche Handyfotos etwas "vergraut" und kontrastarm. Das kann man ja nachbearbeiten. Die Größe reicht auf jeden Fall für 16,5 cm

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Hallo  mSkill...,
lass dich nicht verschrecken, "dpi" ist lediglich eine Einheit für die 'Darstellung' des Bildes aufm Monitor 72dpi oder auf dem Papierfoto 300dpi. Die kannst du verändern wie du magst, es ist keine Aussage über die reale Auflösung deiner Handykamera.
Multipliziere die Pixelangaben zum Kamerasensor, dann hast du deine Original-Auflösung! Es ist alles okay! :- )


Mir wurde vom Druckunternehmen gesagt, dass für den Vierfarbdruck die 72 DPI Fotos nicht ausreichen und ich diese neu schießen soll mit 300 DPI.

Allerdings habe ich keine Lust erneut zu den Standorten der Fotos zu fahren, weshalb ich mit der Software die DPI erhöht hab. Laut ihren FAQ soll es dann aber angeblich trotzdem nicht gehen.

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Verzeih, mSkill, ich habe nun gerade nicht die Zeit, dir entsprechende Links herauszusuchen. Bitte google dich selbst zu weiteren Informationen durch über "Bildauflösung", "Druckauflösung", "Bildschirmauflösung" und schau dazu bitte auch in die Bedienungsanleitung der cam... es ist alles okay, keine Sorge! :- )

Das eine ist die reale Auflösung von allem, das andere, 'dpi', ist die Auflösung "pro inch", also 2,54cm, okay jetzt? :- )

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