Downhill usw?

4 Antworten

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Hardtail: hat keinen Dämpfer am Hinterbau; am verbreitetsten sind Cross Country Hardtails mit 100 mm Federweg an der Federgabel. Einsatzgebiet ist eher nicht so heftiges Gelände und mehr Touren

Fully: hat im Gegensatz zum Hardtail neben der Federgabel auch einen Dämpfer am Hinterbau

Downhill und Enduro sind quasi Kategorien des MTB-Sports. Für die Einsatzbereiche gibt es Enduro Fullys und Downhill Bikes.

Beim Downhill fährt man mit dem Lift rauf und brettert dann das härteste Gelände bergab mit Wurzeltreppen, großen Sprüngen usw. Dementsprechend stabil ist ein Downhill Bike und hat 200 mm Federweg und eine Doppelbrückengabel. Bergauf kann man damit aufgrund der Geometrie, des Gewichts und der Schaltübersetzung nicht wirklich fahren

Beim Enduro fährt man nicht so heftig bergab, dafür erklimmt man zuvor auch die Berge. Ist also der klassische Allrounder und vereint Tourentauglichkeit mit Geländegängigkeit. Die Enduro Fullys liegen meist so um die 160 mm Federweg

Danke für den Stern

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Ich versuche mal auf alle Arten einzugehen und diese verständlich zu erklären:

Man kann grundsätzlich erst einmal in Hardtail und Fully unterscheiden. Bei einem Hardtail handelt es sich um ein Fahrrad, welches lediglich eine Federgabel (vorne), aber keinen hinteren Dämpfer besitzt.

Bei einem Hardtail gibt es grundsätzlich zwei bis drei verschiedene Arten bei richtigen MTB's. Zum ersten ein XC (Cross Country) Hardtail mit einem Federweg von 100-120mm und 27,5" oder 29" Laufrädern, zun zweiten ein Trail- bzw. Endurohardtail mit 140-180mm Federweg und ebenfalls 27,5" oder 29" Laufrädern und zum dritten ein Dirtjumpbike mit 100mm Federweg und 26" Laufrädern, welches speziell für Sprünge und Dirtparks entwurfen wurde.

Fullys lassen sich in ein paar mehr Arten teilen. Erstens gibt es Cross Country Fullys mit einem Federweg von 100-120mm vorne und hinten und wie beim Hardtail auch 27,5" oder 29" Laufrädern. Zudem existieren Trailbikes, welche man ebenfalls Allmountainbikes nennen könnte, da jeder Hersteller und jeder MTB-Fahrer etwas andere Bezeichnungen hat. Mittlerweile bennen die meisten Hersteller diese Art von Fullys allerdings Trailbikes. Achtung: Nicht zu verwechseln mit Trialbikes, welche einem BMX ähneln. Diese Art von MTB hat vorne und hinten einen Federweg von 130-150mm und ebenfalls 27,5" oder 29" Laufräder. Nun folgt die von dir bereits angesprochene Kategorie, die Endurobikes. Enduros haben einen Federweg von 150-170mm und wie fast alle neumodischen Bikes ebenfalls 27,5" oder 29" Laufräder. Bevor man zu den Downhillbikes übergeht gibt es noch eine Kategorie und zwar die Freeridebikes. Diese Bikes haben einen Federweg von 170-180mm und ebenfalls 27,5" oder 29" Laudräder. Heute verwenden (leider) nur noch wenige Menschen die Bezeichnung Freeridebike und selbst Hersteller fassen Trail bzw. Allmountain(AM) Bikes, Enduros und Freeridebikes zu Enduros zusammen, was oft bei Laien für Verwirrung sorgt.

Woher ich das weiß:Hobby – Ich fahre seit 13 Jahren Downhill und Freeride

Im zweiten Teil meiner Antwort komme ich nun noch zu den Downhillern und Slopestylebikes, sowie zu ein paar Worten zur Laufradgröße.

Ich muss mich entschuldigen, da meine erste Antwort recht lang war und das Textfeld sich leider nicht erweitern ließ.

Nun zu den Downhillbikes(DH). Diese Bikes haben in der Regel 200mm Federweg und eine Doppelbrückengabel. Die Laufräder sind wie schon gewohnt ebenfalls 27,5" oder 29" groß.

Die letzte Kategorie sind die Slopestylebikes, welche im Grunde genommen Dirtjumpbikes mit Dämpfer sind. Das heißt 100mm Federweg, 26" Laufräder und wie bei Dirtbikes typisch meist nur eine Hinterradbremse.

Wenn man sich bei ältern Bikes umschaut, besitzen die meisten Fullys, sowie Hardtails außerdem noch 26" Laufräder.

Woher ich das weiß:Hobby – Ich fahre seit 13 Jahren Downhill und Freeride

Enduro= Mischung aus Downhill und hardtail

Fully= Vollfederung

Downhill= Extra für Downhill strecken

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