Downhill mit Endurobike?

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Jein. Enduros sind sprüngtauglich, aber nur bis zu einem gewissen Maße. Ich hab die Erfahrung gemacht, dass die meisten Enduros so bei ca. 6m Flugweite und 1,5m Höhendifferenz (höchster Punkt beim Sprung bis zur Landung) ihre Grenzen erreichen, mehr sollte man denen definitiv nicht zumuten, dass halten die leichten Rahmen auf Dauer einfach nicht aus. Im schlimmsten Fall bricht der Rahmen und du dir dabei wahrscheinlich ein paar Knochen...

Warum keinen Freerider? Wenn du vor allem Freeride fahren willst, kannst du ja auch leichtere Reifen wie zB. Magic Marys in 2,35" aufziehen, bei Freeride gehen 1ply Reifen noch, da kann man ja problemlos bissl höheren Druck fahren. Damit hat sich der Gewichtsunterschied eigentlich schon weitestgehend ausgeglichen, bei straffem Fahrwerk kommst du mit so nem Radl auch ganz gut auf längeren Strecken klar (auch bergauf bei leichter Steigung).

Auf jeden Fall wichtig: Fullface Helm, eventuell auch Protektoren. Mit Enduros wie auch Freeridern kann man schon ganz schön viel Blödsinn machen ;-)

Ich fahre auch ziemlich lange touren die teilweise auch ziemlich steil sind und das ist mit einem Enduro schon hart an der gränze.

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@rinoxX

Wie gesagt, mit einem Enduro kann man keine wirklich großen Sprünge machen... Wenn die Sprünge auf deinen Touren größer sind als oben beschrieben, solltest du sie eben auf dem Enduro auslassen. Ein Enduro ist eben ein Kompromissbike, keine eierlegende Wollmilchsau ^^

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Vielleicht nh wäre nh superenduro was zb. YT capra oder canyon torque
Lg

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Also einige Kumpels von mir sind vom reinen DH bike auf ein Enduro umgestiegen und gehen damit zum teil auch auf die Downhill strecke und in den Bikepark wie z.B Lac Blanc usw. im privaten Bikepark springen die auch so um (auch über) 5m damit. Also da geht schon einiges.

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