Downhill, Enduro, Dirtbike oder MTB?

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2 Antworten

Kommt drauf an von wie groß deine Sprünge sind / werden sollen. Bis 60cm Höhendifferenz (höchste Stelle bei Sprung bis Landepunkt) und 3 Meter Flugweite geht noch ein Allmountain, außerdem sollten durchschnittlich max. 10cm große Wurzeln oder Steine auf dem Trails sein, bei Sprüngen bis 1,5 Meter Höhendifferenz und 6 Meter Flugweite sowie bis 20cm große Steine / Wurzeln ist ein Enduro ratsam, für alles darüber braucht man ein Downhill oder Freeride Bike.

Dirtbikes besitzen neu seltenst die für Downhill typische Schaltung mit einem Kettenblatt, Kettenführung und hinten Kassette sowie Umwerfer, allerdings lassen sich ordentliche Dirtbikes in der Hinsicht umbauen, der Umbau ist aber technisch schon etwas aufwendiger und benötigt spezielle Teile. Auch braucht man die richtigen Reifen, die Park-Slicks bieten einfach zu wenig Grip. Ein stabiler Dirtbikerahmen mit dicken Rohren ist aber auch downhilltauglich, Landerampen müssen aber schärfer kalkuliert sein als für ein Downhill Fully, außerdem ist es fahrtechnisch schwerer zu händlen, einmal nicht die ideale Kurvenlinie und man liegt, da sind Fullys weniger empfindlich, auf der anderen Seite lernt man so auch eine sehr effektive Fahrtechnik von Anfang an.

meivin123 03.07.2014, 22:22

Stimmt nicht. Man kann auch mim Enduro downhill fahren, es ist nur schwerer. Außerdem glaube ich nicht das er so schnell hier in DE auf eine Strecke trifft die wirklich ein DH fordert. Ich würde dir auf jeden Fall ein AM/Enduro empfehlen. Je kleiner der Federweg ist umso weniger Fehler weden dir verziehen, sprich: Mim Downhill quer durch und mim AM/Enduro muss man eben mehr drauf achten wo genau man lang fährt.

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downhillmaster 04.07.2014, 09:01
@meivin123

Der größte Gap auf meinem Hometrail (3 Meter Höhendifferenz, 10-12Meter Flugweite) dürfte für so manches Enduro, gerade die etwas älteren Jahrgänge, schon zu viel sein, und wenn du nach Leogang, Semmering oder Oberammergau gehst, wirst du schnell Gaps finden, die ein normales Enduro einfach nur zerreißen. Großartig schwerer ist es mit einem Enduro wahrlich nicht (meine Güte, zwei cm Federwegunterschied...), ist aber wirklich nur bis medium DH Terrain ratsam, ich musste schon sehen wie ein Rahmenbruch enden kann.

Anders ist es bei einem Freerider, da ist der Rahmen auch für rauheren Downhill stabil genug.

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Downhill nur wenn du n Lift mit Bikepatk in der nähe hast, Enduro wenn du einfach irgendwie hochkommen willst und bergab Gas geben willst, dirt kannst du nicht wirklich im Wald fahren wegen singlespeed. Ich empfehle dir ein Mtb fully mit 120 mm federweg

downhillmaster 03.07.2014, 14:01

So ein Schmarrn, ich fahr seit Jahren Downhill auf Hometrails, klar, Hochschieben nervt, aber lohnt sich. Es gibt auch wahrlich genug Dirtbikes (gut, downhilltaugliches hauptsächlich gebraucht) mit Gangschaltung, das Radl hier lässt sich zum Beispiel locker-flockig den Berg runterjagen: http://www.ebay.de/itm/Dirt-Bike-/291179248550?pt=Sport_Radsport_Fahrrad_Anh%C3%A4nger&hash=item43cba2bba6

MTB Fully mit 120mm Federweg? Also ein Allmountain? Die sind nicht so sprungtauglich, höchstens 60cm Höhendifferenz sollte man denen zutrauen.

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