Doppler-Effekt: Wie berechnet man die Frequenz, wenn sich Quelle und Empfänger in die selbe Richtung bewegen?

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2 Antworten

Du kannst einen ruhenden dritten Beobachter einführen. Wie der den Sender hört, weißt du ja offensichtlich.

Du solltest auch berechnen können, wie der bewegte Beobachter eine ruhende Quelle hört. (Sonst ist die Herleitung fast dieselbe wie im 1. Fall)

Jetzt stell dir vor, der ruhende Beobachter "pfeift" mit derselben Frequenz, die er hört.

Das ist übrigens derselbe Fall wie bei "ruhendem" Beobachter und Wind. (Google-Suche nach "dopplereffekt wind" liefert etliche Ergebnisse.)

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Ist v(S) die Geschwindigkeit des Senders und v(E) die des Empfängers und bewegen sich beide in gleicher Richtung, so kann man ohne Beschränkung der Allgemeinheit annehmen, dass

  • der Empfänger ruht, 
  • und  v = v(S) - v(E)  die Geschwindigkeit des Senders ist.

Am Vorzeichen dieser Differenz erkennt man, ob er sich hin zum Empfänger oder weg von ihm bewegt.

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Kommentar von Astroknoedel
06.01.2016, 19:21

Gut, man kann jetzt das Relativitätsprinzip nehmen und sagen, dass man das Inertialsystem des Empfängers auch als ruhend annehmen kann und je nach dem wie sich der Sender relativ dazu bewegt, die Gleichung aufstellen, welche Geschwindigkeit der Sender dann in seinem Inertialsystem hätte, das würde zwar theoretisch gehen, aber was willst du dann für eine Frequenz dort berechnen ? Da muss doch ein Sack voll Divergenzen raus kommen!

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